AUSTRALIEN

Tagesausflug nach Rottnest Island – ein unvergessliches Erlebnis

Tagesausflug nach Rottnest Island – ein unvergessliches Erlebnis

Rottnest Island ist eine fantastische Insel für einen Tagesausflug von Perth aus.

Und nicht nur die Quakkas sind ein Highlight auf der vielbesuchten Insel.

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Wir waren nun schon seit über sechs Wochen in Australien, davon seit 3 Wochen auf unserem Roadtrip. Rottnest Island war sozusagen unsere letzte Station, bevor es für meinen Bruder und eine Woche später für uns Richtung Heimat ging. Aber Rottnest Island war schon immer so ein Ding, was ich mir unbedingt ansehen wollte. Klar, die Quakkas standen ganz oben auf der Liste, aber auch die Landschaft auf dieser Insel – hab ich gehört – soll unglaublich schön sein. Und so kam es, dass ich mit meinem Bruder die Insel erkundetet, während Ricardo sich die Brauereien und Streetart in Fremantle anschaute.

Wo liegt Rottnest Island?

Rottnest Island liegt vor der australischen Küste in der Nähe von Perth, genauer gesagt 18 Kilometer westlich von Fremantle entfernt. Die Insel ist gerade einmal 11 Kilometer lang und nur 4,5 Kilometer breit und auf ihr leben nur 114 Menschen. Für Kraftfahrzeuge ist diese Insel absolut tabu. Nur ein paar Ausnahmen gibt es natürlich, wie Polizei, Feuerwehr oder eben ein paar Touristenbusse. Aber ansonsten kann man die Insel nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden.

Wir haben uns für das Fahrrad entschieden, denn damit kommst du relativ schnell und einfach einmal um die Insel.

Anreise nach Rottnest Island

Die Anreise zur beliebten Insel Rottnest Island ist eigentlich ganz einfach und da es eine Insel ist, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: mit der Fähre oder mit dem Flugzeug.

Wir haben uns für die Rottnest Express Fähre entschieden und bei der Buchung auch gleich ein Fahrrad für jeden dazu gebucht. Das holst du dir ganz einfach, nachdem du auf der Insel angekommen bist, bei der Fähre ab und kannst losdüsen. Und bevor du wieder zurück nach Perth fährst, gibst du dein Fahrrad auch wieder bei der Fähre ab. Einen Helm gibt es natürlich auch dazu, denn in Australien besteht grundsätzlich eine Helmpflicht.

Das Ticket inklusive Fahrrad hat pro Person rund 60 Euro gekostet. Es ist für einen Tag nicht ganz
günstig, aber für mich hat es sich absolut gelohnt.

Neben dem Rottnest Express gibt es noch zwei weitere Fähranbieter. Zum einen Rottnest Fast Ferries und SeaLink Rottnest Island. Für uns hat sich der Rottnest Express einfach
angeboten, weil dieser aus Fremantle vom E-Shed losfährt. Wo deine Fähre
ablegt, liest du am besten in den Bedingungen nach oder auf der Internetseite
des jeweiligen Anbieters. Denn insgesamt gibt es vier an- und ablege Stationen
in und um Perth.

Wer diese Reise zu etwas noch besonderem machen möchte, kann natürlich auch auf die Insel fliegen. Hier gibt es erstaunlicherweise mehrere Anbieter und die Preise variieren je nach Passagieranzahl. Am besten schaust du selber auf der Seite nach dem besten Preis und Anbieter für dich.

Aber was kann man auf Rottnest Island eigentlich alles machen?

Denn immerhin ist es eine ziemlich kleine Insel.

Gibt es da überhaupt was zu erleben?

Und ja… das gibt es tatsächlich. Denn wie fast überall in Australien kannst du dir hier unter anderem einen echten Adrenalinkick bei einem Skydive holen. Ein Skydive mit Geronimo kostet ab 206 Euro.

Wenn du aber lieber auf dem Boden bleiben möchtest, so wie wir, dann fahr doch einfach mit dem Fahrrad um die Insel und entdecke dabei das wilde Leben der vielen Tiere. Neben den berühmten Quakkas gibt es auf Rottnest Island noch eine Menge anderer Tiere, besonders unter Wasser. Mit einem Glasbodenboot kannst du dir Schiffwracks, Riffe und Korallen der Insel ansehen. Und natürlich auch den einen oder anderen Fisch entdecken. Natürlich kannst du auch ganz auf die altmodische Weise einfach ins Wasser springen und schnorcheln gehen.

Oder du lässt es dir einfach gut gehen. Entweder am Bathurst Lighthouse, oder bei einem Wellness-Tag und einer wundervollen Massage oder ganz einfach bei einem leckeren Essen direkt an der Promenade.

Da es am Tag unserer Ausfluges sehr heiß war, gab es einfach nur einen kleinen Salat bei mir. Aber auch der war super lecker.

Wie kommt man um die Insel?

Wie du sicherlich schon gelesen hast, waren wir mit dem Fahrrad auf der Insel unterwegs. Die Hügel hoch und runter, hier mal anhalten und da mal die Füße am Strand in den Sand und das Wasser strecken.

Was kann es besseres geben?

Das Fahrrad haben wir gleich bei der Buchung unseres Fährtickets mit gebucht. Aber du kannst natürlich auch um die Insel laufen, wenn du die Zeit und die Lust dazu hast. Zwischendurch kannst du auch immer mit dem Bus weiter fahren. Vorausgesetzt du hast ein Ticket für den Island Explorer. Das kannst du dir ganz einfach online auf der Seite des Island Explorers bestellen.

Du kannst aber auch bei Get your Guide nach einem passenden Paket für dich suche. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Segway-Tour um die Insel*?

Mein Fazit

Für mich persönlich hat sich der Besuch auf Rottnest Island auf jeden Fall gelohnt. Auch wenn wir ungerne so viel Geld dafür bezahlen, um wilde Tiere beobachten zu können. Auch ist es fraglich, wie so manch ein Tourist mit dem zu schützenden Lebensraum der Quakkas und den Quakkas selber umgeht.

Deswegen können wir dir nur sagen: Bitte komm den Tieren nicht zu nahe!! Wenn sie es wollen, dann kommen sie auf dich zu. Und bitte füttere die wilden Tiere nicht. Und am allerwichtigsten: Nimm deinen Müll wieder mit und lass nichts in der Natur zurück, was da nicht hin gehört!!!

Aber der Ausflug selber war echt klasse. Auch wenn die Fahrräder nicht unbedingt dafür gemacht sind, die Hügel rauf und runter zu fahren. Dennoch war es für mich – und auch für meinen Bruder – ein unvergessliches Erlebnis.

Warst du schon einmal auf dieser kleinen Insel namens Rottnest Island im Indischen Ozean? Hast du da vielleicht auch übernachtet? 

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Perth Sehenswürdigkeiten – unsere 11 Highlights und Reisetipps

Perth Sehenswürdigkeiten – unsere 11 Highlights und Reisetipps

Perth… eine wunderbare Stadt mit tollen Sehenswürdigkeiten im Westen Australien.

Warum uns diese Stadt in ihren Bann gezogen hat und warum sie mit Melbourne konkurrieren kann, erzählen wir dir in diesem Beitrag.

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Als wir damals unsere Reisepläne mit dem Fahrrad schmiedeten, wollten wir unbedingt – nachdem wir in Neuseeland waren – von Darwin nach Perth die Westküste entlang fahren. Unsere Vorstellungen waren traumhaft. Unendliche Weiten, Bilderbuch-Strände nur für uns und Wildlife zum Abwinken.

Doch wie es immer so ist: Es kommt anders als man denkt.

Und so riss sich Ricardo in Deutschland beim Fussball spielen eines seiner Kreuzbänder und schon war er hin, der Traum vom Fahrrad fahren in Australien. Blöd nur, dass mein Bruder uns besuchen kommen wollte und bereits seinen Urlaub genehmigt bekommen und natürlich auch schon den Flug gebucht hatte.

Also, was machen wir jetzt???

Wir entschieden uns nach unserer Zeit in Neuseeland erstmal nach Asien zu fliegen und danach, wenn mein Bruder kommt, nach Australien zu fliegen.

Wir landeten in Perth. Und vom ersten Moment an fanden wir diese Stadt toll. Und der erste Eindruck sollte sich im Laufe unseres Aufenthaltes noch steigern. Was man hier alles erleben kann und was uns so gut an der Stadt gefällt, versuchen wir hier mal in Worte zu fassen.

Streetart

Da haben wir es wieder. Schon in Melbourne waren wir hin und weg von all den verschiedenen und vor allem guten Grafittis in der Stadt. Und genauso ist es auch in Perth.

Streetart in Perth ist wohl eines der besten Sehenswürdigkeiten, die Perth zu bieten hat. Es sind nicht nur Grafittis, sondern auch Skulpturen oder bestimmte Bauweisen und Bauwerke in der Stadt.

The Perth Mint

Um mal etwas geschichtliches in unsere Sehenswürdigkeiten mit aufzunehmen, haben wir die älteste und in Betrieb befindliche Münzprägeanstalt in Australien besucht. Hier erfährst du wirklich alles über Gold, Silber und Platin. Außerdem gibt es die größte Münze und den zweitgrößten Gold Nugget der Welt zu bestaunen.

Seit 1899 ist die Münzprägeanstalt in Betrieb und sollte auf jeden Fall auf deine Liste der Sehenswürdigkeiten in Perth.

Allerdings ist „The Perth Mint“ nicht kostenlos. Sicherlich kannst du dich im Souvenir-Shop umsehen und sämtliche Schmuckstücke betrachten, die Besichtigung der Ausstellung selber geht nur mit einem Guide. Eine geführte Tour dauert etwa 1 Stunde und kostet 19 AUD pro Person.
Auf der Internetseite des Perth Mint findest du alle wichtigen Informationen und die jeweiligen Preise für die unterschiedlichen Touren.

Elizabeth Quay

Der Elizabeth Quay ist ein wenig vergleichbar mit der Promenade entlang des Yarra Rivers in Melbourne, nur etwas kleiner. Mit einem wunderbaren Blick auf das CBD von Perth könnten wir hier stundenlang verbringen. Zum einen gibt es hier das „Island Brew House“, wo wir einfach nur die Sonne auf der Haut und das Bier auf der Zunge genossen. Dabei den Blick immer auf die Skyline von Perth gerichtet. Wir beobachteten, wie die Fähre nach Fremantle ihre Passagiere einlud, losfuhr und nach ein paar Minuten die nächste wieder anlegte und die Fahrgäste ablud.

Am Wochenende wird hier viel Live-Musik angeboten und es lässt sich wirklich sehr gut aushalten.

Der Elizabeth Quay ist der Dreh- und Angelpunkt von Perth. Hier spielt sich fast alles ab. Deswegen ist hier gefühlt an jedem Wochenende ein neues Festival geplant. Falls es dich interessiert, solltest du auf der Webseite des Elizabeth Quay unbedingt vorbei schauen. Vielleicht ist ja auch ein interessantes Festival für dich mit dabei.

Der Bell Tower

Eine weitere berühmte Sehenswürdigkeit in Perth ist der sogenannte Bell Tower. Er befindet sich nur ein paar Meter vom Elizabeth Quay entfernt und ist mit seiner beeindruckenden Architektur kaum zu übersehen.

Der Turm erstreckt sich über 6 Ebenen und von jeder Ebene hast du einen wunderbaren 360-Grad-Überblick über die Stadt, den Kings Park und natürlich über den Elizabeth Quay.

Um auf den Turm zu kommen, ist ein Eintrittsgeld von 9 Euro zu zahlen. Es gibt aber auch Pakete, die du für deine Stadttour durch Perth kaufen kannst. Auf der Internetseite des Bell Towers findest du alle weiteren Preise.

London Court

Ein bisschen nördlich des Elizabeth Quay befindet sich der London Court. Ein kleines Einkaufszentrum, das im Jahr 1937 erbaut wurde. Damals war es allerdings noch kein Einkaufszentrum, sondern Wohn- und Geschäftsräume des Goldgräbers Claude de Bernales. Als wir durch den Torbogen schlenderten, fühlten wir uns sofort wie in London. Der Baustil und die vielen kleinen Details an den Wänden fanden wir faszinierend.

Der London Court hat montags bis samstags von 05:00 – 21:00 Uhr die Tore für Besucher geöffnet. Am Sonntag allerdings erst ab 11:00 Uhr. Du solltest auf deiner persönlichen kleinen Perth-Tour auf jeden Fall hier einen kurzen Stopp einlegen.

Kings Park & botanischer Garten

Was ist eine Stadt in Australien ohne den botanischen Garten? Jede Stadt, sei es Melbourne oder Sydney, hat einen bezaubernden botanischen Garten. Und diese zählen für uns immer zu den besten Sehenswürdigkeiten. So viel Grün und eine Vielfalt an Pflanzen.

Der botanische Garten in Perth hatte für uns etwas ganz Besonderes – nämlich die Aussicht auf die Stadt. Da der an den botanischen Garten angrenzende Kings Park auf einem Berg liegt, bietet dir dieser eine fantastische Aussicht – besonders zum Sonnenuntergang. Im Kings Park befindet sich außerdem die ewige Flamme, die als Gedenkstätte aller Kriegssoldaten Westaustraliens dient.

Der Kings Park und der botanische Garten strecken sich über eine Fläche von 400,6 Hektar und zählt zu einem der größten Stadtparks weltweit. Er ist sogar größer als der berühmte Central Park in New York.

State Library of WA

Wenn wir an eines in Australien nicht vorbei kommen, dann sind das Büchereien. Die meterhohen Regale voller Wissen ziehen uns nahezu magisch an. Aber auch der Spaßfaktor kommt bei einigen Büchereien nicht zu kurz. Es werden zum Beispiel regelmäßige Events oder Ausstellungen organisiert. Auf der Webseite der State Library kannst du dir den Eventkalender ansehen.

Die State Library befindet sich am Rande zum Stadtteil Northbridge und ist zu Fuß vom Elizabeth Quay – vorbei am London Court – innerhalb von 20 Minuten zu erreichen.

Fun Fact für die Musikliebhaber unter euch: Die Staatsbücherei in Perth enthält über 50.000 Musiknoten und ist somit eine der größten Bibliotheken für öffentliche Musik in Australien.

Northbridge

Diesen innerstädtischen Vorort von Perth kann man nur schlecht auf seiner Reise auslassen. Denn Northbridge ist bekannt für noch mehr Streetart und vor allem für das Nachtleben. Unzählige Bars und Restaurants liegen hier entlang der Northbridge Piazza. Hier wirst du in der Regel – wie auch in den anderen Städten in Australien – häufig kontrolliert. Wenn du also auf der James oder Aberdeen Street unterwegs sein solltest, dann nimm am besten deinen Reisepass mit. Ansonsten kann es passieren, dass du nicht in die Bar oder den Club reingelassen wirst.

Sehr häufig wird hier Live-Musik gespielt. Auf der Seite X Press Magazins findest du alle Events und Veranstaltungen, die in der nächsten Zeit anstehen.

Fremantle

Der kleine Ort Fremantle liegt 19 Kilometer südwestlich des CBD von Perth an der Mündung des Swan Rivers und wurde im Jahr 1829 von britischen Siedlern gegründet. Mit dem Auto oder Zug ist die kleine Hafenstadt innerhalb von 30 Minuten von Perth aus zu erreichen. Bekannt ist die Stadt für seine lockere Art und den vielen kleinen Cafés, Bars und Brauereien.

Fremantle als Sehenswürdigkeit hat schon so Einiges zu bieten. Unter anderem das alte Gefängnis, das noch bis 1991 in Gebrauch war. Hier wurden damals die Sträflinge unter Auspeitschungen gefoltert oder sogar gehängt. Der erste Transport von Sträflingen in den Hafen von Fremantle war im Jahr 1850.

Die Besichtigung des Gefängnisses kostet ab 22 AUD. Auf der Internetseite findest du weitere Preise und verschiedene Auswahlen an Touren. Da ist bestimmt etwas Passendes für dich dabei.

Außerdem gibt es in Fremantle das sogenannte Roundhouse, welches bis 1886 als Gefängnis genutzt wurde. Es ist zudem das älteste erhaltene Gebäude Westaustraliens. Du kannst es dir gegen eine kleine Spende genauer ansehen.

Wenn es dir zu viel geschichtliches sein sollte, dann ist vielleicht das Maritime Museum etwas für dich. Es ist das vergangene, gegenwärtige und zukünftige Symbol des Hafens von Fremantle. Hier werden verschiedene Objekte der Schifffahrt ausgestellt und der Eintritt kostet 15 AUD pro Person.

Falls das alles nichts für dich sein sollte, dann kann Ricardo dir mit Sicherheit ein paar gute Brauereien empfehlen. Zum Beispiel die Little Creatures Brewing ist eine kleine Brauerei mit wirklich gutem Bier und sauleckeres Essen.

Das Besondere: in dem Restaurant kannst du die Brautanks sehen und wie alles funktioniert.

Rottnest Island

Ein wirklich schönes – wenn auch überlaufenes – Tagesziel ist wohl die kleine Insel Rottnest Island.
Ich bin mit meinem Bruder mit der ersten Fähre von Fremantle aus rüber gefahren. Auf der Insel haben wir dann Fahrräder bekommen und konnten unsere Runde fahren. Für Fähre und Fahrrad haben wir etwa 100 AUD pro Person bezahlt.

Die Insel ist wirklich schön und hat viele Buchten. Das Wasser ist so klar, dass wir die Riffe und die Felsen im Wasser sehen konnten. Nimm deine Badesachen auf jeden Fall mit, denn schnorcheln gehen lohnt sich definitiv.

Da die Insel nur 11 Kilometer lang und 4,5 Kilometer breit ist, fährst du mit dem Fahrrad in relativ kurzer Zeit einmal komplett rum. Die längste Strecke mit dem Fahrrad liegt bei 22 Kilometern. Du kannst aber auch jederzeit deine Route abkürzen.

Nach den berühmten Quakkas solltest du unbedingt die Augen offen halten. Tagsüber schlafen die kleinen Kängurus im Schatten unter den Bäumen und sobald es etwas kühler wird, kommen sie hervor und sind wahnsinnig neugierig. Du kennst bestimmt die vielen Quakka-Selfies aus dem Internet.

Aber: Bitte füttere die Tierchen nicht. Auf Grund ihrer Neugierde kommen sie von alleine aus ihren Löchern gekrochen und auf dich zu.

Yanchep National Park

42 Kilometer nördlich von Perth liegt der kleine Yanchep National Park. Er ist gerade einmal 28 km² groß und für seine Höhlen und Koalas bekannt. Denn im Westen Australiens kommen Koalas nicht in freier Wildbahn vor. Es ist hier einfach zu trocken.

Im Yanchep National Park gibt es den sogenannten Koala Board-Walk und hier kannst du die flauschigen Dinger in ihrer natürlichen Lebensbahn beobachten.

Solltest du mal in der Nähe von Melbourne auf der Great Ocean Road unterwegs sein oder nach Raymond Island kommen, dann kannst du die Koalas lieber dort in freier Wildbahn anschauen. Der Yanchep NP ist daher eine gute Alternative zum Zoo.

Perth hat also unglaublich viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Nicht nur in Perth selber, sondern auch Außerhalb. Es wird also nie langweilig.

Warst du schon einmal in Perth oder in der näheren Umgebung? Wie hat es dir gefallen oder was war dein Highlight in der Region?

Wir freuen uns wie immer auf einen kurzen Kommentar.

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Rafting Tour auf dem Neretva Fluss in Konjic – Tagesausflug von Sarajevo

Rafting Tour auf dem Neretva Fluss in Konjic – Tagesausflug von Sarajevo

Eines unserer actionreichsten Highlights in Bosnien war wohl die Rafting Tour 2016 auf dem Neretva Fluss.
In der kleinen Stadt Konjic, etwa 60 Kilometer südwestlich von Sarajevo, bekommst du die Möglichkeit des Wildwasserrafting.

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Besonders im Frühjahr lohnt sich ein Ausflug nach Konjic, denn dann steht das Wasser besonders hoch auf dem Neretva Fluss und das Adrenalin in dir wird überkochen.

Wir hingegen waren im Sommer da. Dann ist das Ganze schon eher für Familien geeignet, macht aber trotzdem noch richtig viel Spaß.

Ablauf vom Rafting auf dem Neretva Fluss

Der Tag beginnt entspannt in Konjic und du bekommst beim Treffpunkt im Restaurant, wo du auch dein Auto abstellst, erst einmal Frühstück serviert.
Falls du selbst kein Auto hast, kannst du auch eine komplette Tour buchen, die in Sarajevo startet.

Nach einem entspannten Frühstück bekommst du passende Kleidung wie Neoprenanzug, Schwimmweste und Helm. Danach wirst du mit einem Kleintransporter über die Berge hinweg zum Startpunkt der Rafting-Tour gebracht.

Die Fahrt mit dem Kleintransporter ist aber auch schon ein Highlight für sich. Sie ist gefüllt mit jeder Menge genialen Aussichten auf das Neretva Tal. Die Fahrt an sich dauert in etwa 2 Stunden.

Am Startpunkt angekommen bekommst du ein paar Einweisungen und dann wird das Boot eigentlich auch schon ins Wasser gelassen. Teilweise ist die Kommunikation nicht ganz so einfach, aber schlussendlich klappt es doch immer irgendwie.

Die Fahrt an sich geht in etwa 6 Stunden und unterwegs bekommst du auf dem Neretva Fluss grandiose Aussichten. Es geht durch Schluchten hindurch und hin und wieder wartet mal eine Stromschnelle, wo der Spaß vorprogrammiert ist.
Zwischendrin werden dann immer wieder Pausen gemacht, in denen du dich erholen und einfach genießen kannst.
Schlussendlich und nach etwa 6 Stunden kommst du am Ziel an und bist wieder an dem Restaurant, wo es auch schon das Frühstück gab.
Hier lässt es sich noch super aushalten und du kannst ganz entspannt noch ein Bierchen trinken und etwas Essen.

Highlights der Rafting Tour auf dem Neretva Fluss

Wie oben schon erwähnt, werden während der Tour immer mal wieder Pausen eingelegt.
So zum Beispiel auch an ein paar Felswänden, wo du dich im Klippenspringen versuchen kannst.
Aber keine Sorge: das Wasser hier ist tief genug und es gibt fast auf jeder Höhe eine Möglichkeit zum springen.
Gerade im Sommer sorgt dies für jede Menge Spaß und ist eine perfekte Abkühlung.

Außerdem wird auch noch eine länger Pause – etwa 1 Stunde – an einer Art Sandbank gemacht.
Hier lohnt es sich die Gegend ein wenig zu Fuß zu erkunden.
Falls du darauf weniger Lust hast, dann such dir ganz einfach einen schönen, schattigen Platz und genieße die Landschaft.

Wobei wir eigentlich auch schon beim 3. Highlight der Rafting Tour auf dem Neretva Fluss wären – die Landschaft.

Umgeben vom Fluss befinden sich wunderschöne Wälder und vor allem Steinklippen.
Diese sind teilweise so gigantisch, dass du aus dem Staunen nicht herauskommst.
Lehne dich einfach mal zurück und genieße ein wenig die Landschaft während der Tour.

Beste Zeit für eine Rafting Tour

Dies ist wohl nur schwer zu beantworten. Der Sommer hier ist wohl definitiv die beste Zeit, um die Rafting Tour bei schönem Wetter und hohen Temperaturen zu machen.
Auch sind diese Monate wohl die besten für Familien. Der klare Nachteil des Sommers ist der doch teilweise recht langsame Fluss. Im Sommer trägt der Neretva Fluss natürlich wesentlich weniger Wasser.

Wer also auf mehr Adrenalin steht, der sollte es einmal im Frühling versuchen. Hier hast du zwar sicher nicht so hohe Temperaturen und der Sprung in den Fluss könnte etwas kühl werden, aber noch mehr Action und Adrenalin ist dir dann garantiert.

Ein weiterer Vorteil ist dann mit Sicherheit auch die Besucheranzahl. Im Sommer kann es auf dem Fluss schon manchmal recht eng werden. Im Frühjahr wirst du dieses Problem nicht haben.

Kosten der Rafting Tour

Anbieter gibt es hier einige. Eine Rafting Tour auf dem Neretva Fluss ist sowohl bei Touristen, als auch bei Einheimischen sehr beliebt.

Die Preise unterscheiden sich eigentlich nicht großartig und liegen bei etwa 35,00 Euro – 40,00 Euro pro Person. Im Preis inbegriffen ist das Frühstück und die komplette Ausrüstung.

Wie kommst du nun also nach Konjic?

Die einfachste Möglichkeit nach Konjic zu kommen ist das Auto. Wir hatten uns damals für 4 Tage ein Auto in Sarajevo gemietet.
In Konjic haben wir dann einen Stopp fürs Rafting eingelegt und sind danach weiter nach Mostar gefahren.
Im übrigen solltest du Mostar auch nicht auslassen. In unserem Bericht erfährst du unsere Highlights von Mostar.

Neben dem Auto kannst du auch einen Bus von Sarajevo nach Konjic nehmen.
Die brauchen etwa 1,5 Stunden und kosten gerade einmal 4,00 Euro.
Wenn du den Bus für die Anreise wählst, dann empfehlen wir dir eine Übernachtung in Konjic.
Die Stadt an sich ist nämlich auch sehr schön und es lohnt sich ein paar Stunden hier zu verbringen.

Fazit

Wenn du schon einmal in Bosnien bist und ein wenig Zeit mitbringst, dann lohnt sich diese Rafting Tour auf dem Neretva Fluss in jedem Falle. Die Tour lässt sich perfekt mit einer Stadtbesichtigung in Sarajevo oder Mostar verbinden.

Auch wenn es im Sommer wesentlich schöner ist, wollen wir es beim nächsten Mal noch einmal im Frühling machen.

Hast du schon einmal eine Rafting Tour gemacht? Wenn ja, wo war es denn und wie hat es dir dort gefallen? Schreib es uns doch gern einmal in die Kommentare.

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Reichsburg Cochem – Zurückversetzt in die Zeit der Ritter

Reichsburg Cochem – Zurückversetzt in die Zeit der Ritter

Die Reichsburg Cochem besuchten wir auf unser kleinen Deutschlandtour so mehr oder weniger zufällig. Als wir von Köln zurück in Richtung Chiemsee fuhren, hatten wir uns überlegt ein paar Sehenswürdigkeiten an der Mosel mit zu nehmen.

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Weder Melanie noch ich hatten bisher viel von dieser Gegend gesehen.
Lediglich Koblenz war mir als Stadt an der Mosel bekannt, aber das auch nur aus einem kleinen Tagestrip heraus.

Unser ursprünglicher Plan war es, bis an die Grenze nach Trier zu fahren. Auf Grund von ein wenig Zeitmangel haben wir es aber sein lassen und uns statt dessen der Reichsburg Cochem gewidmet, was auch auf jeden Fall eine richtige Entscheidung war.

Kleiner Geschichtlicher Ausflug zur Reichsburg Cochem

Wir wollen jetzt gar nicht groß geschichtlich ausholen, aber die Geschichte und das Alter der Burg sind schon sehr interessant, wie wir finden.

Die Reichsburg Cochem, welche etwa 100 Meter über der Mosel thront, wurde um das Jahr 1000 herum erbaut. Den genauen Zeitpunkt weiß man leider nicht genau, aber sie wurde 1051 das erste Mal urkundlich erwähnt. 1688 wurde die Burg während des pfälzischen Erbfolgekrieges von französischen Truppen besetzt.

Im März 1689 war dann die komplette Stadt Cochem von den Truppen besetzt und nur kurze Zeit später wurde die Burg in Brand gesetzt und gesprengt.

Was übrig blieb war nur eine Ruine.

Dies blieb auch knapp 200 Jahre so. Denn erst 1868 kaufte ein Berliner Kaufmann die Burgruine für 300 Goldmark und ließ sie wieder aufbauen.
(Quelle: https://www.burg-cochem.de)

Besonderheiten der Reichsburg Cochem

Eine große Besonderheit ist sicher die Lage. Auf Grund, dass die Reichsburg Cochem etwa 100 Meter über der Mosel liegt, hast du von hier oben eine besonders schöne Aussicht.
Dies ist wohl – neben der Burg selbst – ein großer Punkt, warum die Burg so viele Besucher anlockt.

Auch der Anblick von unten, wenn du dich in der Stadt Cochem befindest, ist gigantisch.
Auf dem Felsen hast du die Burg mit seinen Kerkern und Zinnen und drum herum befinden sich unzählige Weinberge.
Auch eine Burgführung solltest du nicht verpassen und ist etwas, wofür es sich lohnt Geld auszugeben.

Im Gegensatz zu vielen anderen Burgen und Schlössern in der Region und allgemein in Deutschland, ist die Reichsburg Cochem noch relativ günstig.
Dies liegt sicherlich auch an der im Vergleich recht untouristischen und unbekannten Burg selbst.

Hier bekommst du auf jeden Fall noch richtig viel geboten.
Eine normale Burgführung dauert in etwa 45 Minuten und kostet 6,00 Euro für Erwachsene und 3,00 Euro für Kinder (6 – 17 Jahren).

Dann gibt es aber auch noch etwas andere Burgführungen. Diese so genannten Geisterführungen mit Räuberessen werden in den Sommer- und Herbstferien angeboten.
Sie dauern 2 Stunden, sind kinderfreundlich und beinhalten neben dem Kindermenü auch einen etwas anderen Rundweg.
Diese Führung kostet 15,00 Euro für Erwachsene und 13,00 Euro für Kinder.

Falls du es ohne dem Essen machen möchtest, dann kosten die Führungen lediglich 6,50 Euro für Erwachsene bzw. 4,50 Euro für Kinder. Allerdings finden diese Führungen nur sonntags und an Feiertagen statt.

Sehenswertes rund um die Reichsburg Cochem

Rund um die Reichsburg Cochem findest du auch noch jede Menge tolle Sehenswürdigkeiten.
Die Stadt selbst trumpft mit ihrem alten Baustil und kleinen Gassen auf.
Auch findest du hier jede Menge gemütliche Cafes und Restaurants, welche sich perfekt für eine Stärkung nach der Burgführung anbieten.

Das ganze Moselgebiet hier für seinen Wein bekannt.

Wie wäre es also mit einer Weinführung inkl. einer Weinverkostung?

In Cochem hast du auf jeden Fall die Möglichkeit.

Wir selbst sind leider nicht die großen Weinkenner und Trinker, weswegen wir selbst keine Führung gemacht haben. Aber schon allein der Anblick der Weinberge lädt zum genießen ein.

Diesen abendlichen Rundgang haben wir leider verpasst. Wenn du allerdings in Cochem übernachtest, lohnt es sich vielleicht darüber nachzudenken.
1 Stunde lang gehst du mit dem Nachtwächter durch die Altstadt von Cochem. Hierbei erfährst du auf lustige Art und Weise auch vieles über die Stadt aus alten Zeiten.
Das Ganze ist nicht einmal teuer und kostet lediglich 4,50 Euro inkl. Nachtwächtertrunk. Sicherlich ein Angebot, bei dem man nicht viel falsch machen kann.

Eine schöne Übernachtungsmöglichkeit in Cochem ist zum Beispiel die Pension Winnemuller*, welche du ganz einfach bei Booking.com* buchen kannst.
Der große Vorteil der Pension ist die Lage. Von hier aus kannst du alles zu Fuß erledigen und bist direkt in der Innenstadt.

Etwas weiter entfernt liegt auch die Burg Eltz.

Sicherlich die bekannteste Burg in der Region. Viele Fotos kursieren schon im Internet und die Burg verzeichnet etwa 250.000 Besucher pro Jahr.
Auch wir haben der Burg auf dem Rückweg einen kleinen Besuch abgestattet. Leider konnten wir sie nur von außen sehen, da sie zu dem Zeitpunkt geschlossen war, aber auch das hat sich schon gelohnt.
Auf Grund das wir im Oktober da waren, hatte sich auch die Anzahl der Besucher stark in Grenzen gehalten.
Wenn du also eh gerade in der Region bist, dann schau doch mal vorbei. Schließlich liegt die Burg Eltz gerade einmal 30 Kilometer von der Reichsburg Cochem entfernt.

Am einfachsten und flexibelsten bist du natürlich mit dem Auto.
Schon allein, weil es so viele schöne Punkte zum anhalten gibt, ist das Auto leicht im Vorteil.
Der schnellste Weg ist von Koblenz aus die Autobahn 48 entlang bis zur Ausfahrt Kaisersesch zu fahren.
Der schönere und nur ein klein wenig längere Weg ist aber die Landstraße an der Mosel entlang.
Hier schlängelt sich die B416 und B49 durch das Moseltal direkt bis nach Cochem.
Wir haben uns auf dem Hinweg für die Autobahn und Rückweg für die Landstraße entschieden und würden die Landstraße jederzeit wieder vorziehen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Anreise per Zug. Die Anreise mit dem Zug von Koblenz nach Cochem dauert nicht viel länger als mit dem Auto, außerdem ist die Zugstrecke wohl eine der schönsten in Deutschland.
Sie verläuft – genau wie die Landstraße – immer an der Mosel entlang. Wenn du gerade in Koblenz bist und wirklich nur nach Cochem willst, dann empfehlen wir dir die Anreise mit dem Zug.
Es dauert in etwa 50 Minuten, ist super entspannt und nachhaltig. Zudem kannst du dir hierbei in Ruhe die Landschaft anschauen und brauchst dich nicht aufs fahren konzentrieren.
Die Anreise mit dem Zug kostet dich im übrigen etwa 12,00 Euro pro Strecke.

Um von der Stadt aus zur Burg zu gelangen gibt es wie fast immer zwei Möglichkeiten.
Die schönere und günstigere Variante ist laufen. Der Anstieg auf den Berg ist nicht weiter schlimm und der Fußweg durch die kleinen Gassen, vorbei an kleinen altertümlichen Geschäften, ist echt genial.

Wenn es für dich nicht machbar ist zu laufen, dann gibt es auch einen Shuttlebus. Dieser Bus bringt dich von der Stadt aus hoch auf die Burg. Eine Fahrt kostet 2,50 Euro für einen Erwachsenen und 4,00 Euro für Hin – und Rückfahrt. Kinder bis 12 Jahre zahlen den halben Preis.

Für uns hat sich dieser Ausflug mehr als gelohnt. Die Burg ist nicht nur wunderschön an der Mosel gelegen, sie ist auch noch recht untouristisch und dadurch nicht so überlaufen.

Auch für Familien ist die Reichsburg Cochem super geeignet und ist deshalb nur zu empfehlen.

Warst du schon einmal in Cochem oder allgemein im Moselgebiet? Schreib uns doch gern mal deine Erfahrungen.

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