Stopover in Bangkok – was tun in 10 Stunden?

Stopover in Bangkok – was tun in 10 Stunden?

Auf dem Weg nach Palau, hatten wir das Vergnügen einen Stopover in Bangkok zu haben.

Zehn Stunden sind definitiv zu wenig, um sich die Stadt genauer anzusehen. Aber definitiv genug, um einmal kurz in die Stadt einzutauchen. So haben wir unseren Zwischenstopp in Bangkok verbracht.

Im unteren Bereich gibt es eine kleine Zusammenfassung der möglichen Aktivitäten.

Inhalt

Wie kommst du am besten vom Flughafen in die Stadt
Sehenswürdigkeiten für einen Stopover in Bangkok
Essen
Aktivitäten
Fortbewegung
Preise

Wie kommst du am besten in die Stadt?

Die beste Möglichkeit ist der Skytrain. Dieser kostet vom internationalen Flughafen „Suvarnabhumi“ bis zur Endstation „Phaya Thai“ 45 Baht, was umgerechnet etwa 1,20 Euro entspricht.
Von dort aus kannst du entweder weiter laufen oder in eines der Tuk Tuk´s umsteigen, was auf Grund der geringen Zeit eher zu empfehlen ist.

Sehenswürdigkeiten für einen Stopover in Bangkok

In Anbetracht der Sache, dass dir bei einem Stopover in Bangkok nur wenige Stunden bleiben, will ich versuchen die Sehenswürdigkeiten etwas einzuschränken. Die folgenden Punkte befinden sich im Umkreis von etwa 6 km um die Phaya Thai Station. Alles was weiter entfernt ist, wird sich nur bedingt lohnen.

  • Wat Pho, alte Tempelanlage mit einer 45 Meter großen, liegenden Buddha Figur
  • Lumpini Park, Bangkok´s Stadtpark lädt zum Verweilen ein. Manchmal kannst du auch Warane am Flussufer beobachten
  • Golden Mount, hier lohnt sich der Aufstieg für einen Blick über die Stadt
  • Königspalast, ein Wahrzeichen der Stadt. Allerdings mit 500 Baht (13 Euro) nicht gerade günstig. Wenn du hingehen solltest, achte auf lange Kleidung.
  • Arun Tempel, etwas weiter entfernt aber auch lohnenswert. Den findest du auf der anderen Seite des Flusses.

Essen

Bangkok ohne Street Food ist wie Winter ohne Schnee. Das gehört einfach zusammen. Bei einem Stopover in Bangkok wirst du sicher auch hungrig sein.
Plane auf jeden Fall genug Zeit ein, um dich ein wenig durch die Leckereien an den Straßen zu probieren. Auf deinem Weg wirst du ganz automatisch viele Stände und auch kleinere Food Markets sehen. Das bleibt in Bangkok nicht aus. Habe definitiv keine Bedenken und probiere es, wenn es gut aussieht. Bei meinen Aufenthalten wurde ich bisher nicht enttäuscht und hatte auch keinerlei Magenprobleme. Für deinen Mut wirst du sicherlich belohnt.

Street Food Verkäufer in Bangkok

Aktivitäten

Viel bleibt dir nicht in der kurzen Zeit, aber wofür du dir Zeit nehmen solltest, ist eine Massage. Massagen in Thailand gehören ebenso zur Tagesordnung wie Street Food.
Für eine einstündige Thai Massage zahlst du etwa 300 Baht, was umgerechnet 8 Euro sind.
Wir haben insgesamt 1200 Baht bezahlt, wofür jeder von uns eine Stunde Thai und eine Stunde Ölmassage bekommen hat. Vor allem während einer langen Flugreise ist das extrem entspannend.

Fortbewegung

Wenn du einmal in der Stadt bist, lohnt sich die Fortbewegung per Tuk Tuk. Achte dabei unbedingt darauf, dass du dich vor der Fahrt auf einen Preis einigst. Wenn du keine Vorstellung hast, wieviel es kostet, dann geh am besten zum Taxi und frag nach dem Preis. Davon ziehst du wiederum die Hälfte ab und gehst zum Tuk Tuk Fahrer und verhandelst ein wenig. Übertreibe es aber nicht mit dem verhandeln. Es ist immer ganz witzig und macht auch Spaß, aber bedenke, dass du meistens nur um Centbeträge feilscht. Demzufolge lohnt es sich kaum 10 Minuten zu opfern, nur um 10 Baht zu sparen.

Eine andere Möglichkeit wäre auch eine kleine Fahrt auf dem Fluss Chao Phraya. Hier fährst du einfach mit dem Linienschiff ein paar Stationen zum Tha Thien Pier und dann rüber zum Arun Tempel.
Achte darauf, dass du nicht das Touristenboot erwischt, sondern das Boot mit der orangenen Flagge. Eine Fahrt wird dich etwa 15 Baht kosten (0,40 Euro).

Preise

Wie du oben an den Fahrpreisen schon erkennen kannst, ist Bangkok ein sehr günstiges Pflaster für uns. Auch das Essen, insofern du mit Street Food zufrieden bist, ist sehr günstig. Eine Portion Khao Pad oder Pad Thai bekommt man ab 40 Baht. Ebenso günstig findest du Kokosnüsse und diverse Säfte an den Straßenständen.

Fazit: Selbst wenn du nur ein paar Stunden Stopover in Bangkok hast, lohnt es sich definitiv den Flughafen zu verlassen und ein wenig Zeit in dieser tollen, verrückten Stadt zu verbringen.

Wer steckt hinter Tausend fremde Orte?

Wir leben und lieben das Reisen. Und weißt du auch warum? Weil wir mit jeder Reise neue Kulturen, neue Länder und neue Menschen kennen lernen dürfen.

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Palau in Mikronesien – Tipps und Kosten für das Inselparadies

Palau in Mikronesien – Tipps und Kosten für das Inselparadies

Was ist Mikronesien? Ist das ein Land? Ist das eine Stadt? Wo liegt das überhaupt?
So lauteten teilweise die Reaktionen derer, denen wir von unserem Reiseziel erzählt haben – Palau in Mikronesien.

Wo liegt Palau also überhaupt?
Die Republik Palau in Mikronesien ist ein Inselstaat im Pazifischen Ozean.
Palau hat etwa 22.000 Einwohner und über 350 Inseln, von denen aber lediglich etwa 11 bewohnt sind. Gut und gerne kann man 1 Monat in Palau verbringen.
Hier bekommst du nun die besten Tipps und Tricks rund um Palau, die wir in unseren 2 Wochen sammeln konnten.

Inhalt

Regionen Palau´s
Warum ausgerechnet Palau?
Anreise?
Warum war unser Flug so günstig?
Übernachten
Fortbewegung
Aktivitäten
Essen & Trinken
Sehenswürdigkeiten
Geschichte

Aufteilung Palau´s?

Die größte Insel Babeldaob liegt im Norden. Dort befindet sich auch der Flughafen.
Die meisten Einwohner, rund die Hälfte Palaus, leben allerdings auf Koror. Dazu zählen auch Carp Island und weitere kleine Inseln.
Die drittgrößte Insel ist Peliliu mit rund 800 Einwohnern.

Warum ausgerechnet Palau in Mikronesien?

Palau ist eines der letzten, noch wenig erforschten Gebiete in der Welt. Ansonsten kann unsere Entscheidung wohl nur mit dem Wort „Kurzschlussreaktion“ beschrieben werden.
Im März haben wir den Flug von Amsterdam nach Palau für 450 Euro entdeckt und haben einfach gebucht.
Zugegeben, die wirklichen Kosten, die der Inselstaat mit sich bringt, kannten wir nicht.
Palau zählt jetzt nicht zu dem klassischen Backpacker Ziel und mit dem Geld was wir da ausgaben, kann man auch gut 3 – 4 Monate in Südostasien verbringen.
Aber über sowas sollte man nicht zu sehr nachdenken, denn wann kommt man schon mal in die Südsee. Man lebt ja schließlich nur einmal. Und aus „später einmal“ wird meistens „nie“, deswegen war genau jetzt der richtige Zeitpunkt.

Anreise

Direktflüge von Europa nach Palau gibt es nicht.
Die Hauptdrehkreuze für eine Anreise nach Palau in Mikronesien sind die Flughäfen in Seoul, Tokyo, Manila und Taipeh. Flüge von Deutschland nach Mikronesien kosten etwa 800 € – 1000 €. Je nachdem, wie flexibel man mit den Flugzeiten ist.

Warum war unser Flug so günstig?

Unsere Flugzeit betrug etwa 40 Stunden.
Ich kann mir deine Reaktion jetzt ganz genau vorstellen.
Aber das ist aus unserer Sicht absolut kein Nachteil oder ein Grund, so einen Flug nicht zu buchen. Denn:

  •  1. Stop auf dem Hinweg mit 10 Stunden Stopover in Bangkok.
    Zu wenig Zeit, um viel zu sehen. Aber definitiv genug, um in die Stadt zu gehen und was zu essen,
    trinken und in meinem Fall wieder einmal in das Bangkok Feeling kurz einzutauchen.
  • 2. Stop auf dem Hinweg mit 14 Stunden Nachtaufenthalt in Taipeh.
    Perfekt um die Nacht in einem Hotel zu verbringen und am nächsten Tag ausgeschlafen nach Palau
    zu Reisen
  • nur 1 Stop auf der Rückreise mit 24 Stunden Stopover in Stopover in Taipeh. Wir kamen um 22:00 Uhr an, konnten ins Hotel zum Schlafen und hatten den ganzen nächsten Tag in Taiwans Hauptstadt.

Um Mitternacht ging unser Flug zurück nach Amsterdam.

Übernachten auf Palau in Mikronesien

Übernachten auf Palau ist, wie der ganze Urlaub, nicht ganz günstig.
Doch es gibt ja immer noch AirBnB.
Hier kannst du vernünftige Unterkünfte zu normalen Preisen finden.
Couchsurfing ist auf Palau leider ebenso wenig verbreitet wie HelpX.
Wir bezahlten für unser Apartment 50 Euro pro Nacht und waren voll zufrieden. Unser Host Chris hat uns sehr viel bei unserer Vorbereitung geholfen, da wir ja so ein paar besondere Sachen vorhatten, die nicht jeder Tourist in Palau macht.

Fortbewegung

Öffentliche Verkehrsmittel, wie Busse, gibt es in Palau oder allgemein Mikronesien nicht viele. Es gibt ein paar Taxen, allerdings sind diese nicht gerade günstig. Die beste Möglichkeit der Fortbewegung ist ein Mietauto. Aber auch Hitchhiking hat ziemlich gut funktioniert. Wir mussten nicht lange warten, bis wir mitgenommen wurden. Des Weiteren sind die Leute auf Palau super nett und hilfsbereit. Wenn du also eine Übernachtung über AirBnB buchst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dein Gastgeber dir so gut wie möglich weiterhilft.

Aktivitäten

Tauchen

Wenn du dich bei Tauchern umhörst, wird es wohl niemanden geben, der Mikronesien und Palau nicht kennt.
Die Tauchgebiete rund um die Rock Islands zählen zu den schönsten auf unserem Planeten.
Außerdem sind sie noch weitergehend unerforscht.
Das liegt natürlich daran, dass Palau

  1. nicht gleich um die Ecke liegt und lediglich etwa 120.000 Touristen im Jahr hat.
  2. nicht sehr günstig ist.

Begegnungen mit größeren Fischen sind keine Seltenheit, außerdem kannst du einige Wracks aus den Weltkriegen betauchen.

Die Wassertemperaturen von 28° bis 30° machen das Ganze sehr angenehm.
Zum Thema Tauchen in Palau haben wir noch einen extra Bericht mit allen Kosten geschrieben.

Weitere Aktivitäten

Auf Palau dreht sich alles um Wassersport.
Am besten eignet sich der Inselstaat zum Tauchen, aber auch wenn du nur schnorchelst, kommst du auf deine Kosten.
Eine Kajaktour durch die Rock Islands, wie wir sie gemacht haben, lohnt sich auch definitiv.
In unserem Bericht zur 7-tägigen Kajaktour durch Palau findest du alle weiteren Infos.

Kitesurfen kannst du auf Palau in Mikronesien leider nicht.
Solltest du dich für Geschichte interessieren, wirst du in Palau ebenfalls nicht zu kurz kommen. Zusammen mit einem Schnorcheltrip kannst du noch einige Hinterlassenschaften vom ersten und vor allem zweiten Weltkrieg bestaunen.

Essen & Trinken

Essen ist, wie ziemlich alles in Palau, nicht preiswert. Selbst für eine Packung Nudeln im Supermarkt zahlst du wohl oder übel etwa 1,50 Euro. Folglich ist das Essen gehen für uns, bis auf einmal, ausgefallen. Wer Low-Budget unterwegs ist, kommt in Palau nicht ums selbst kochen drumherum. Eine große Flasche Wasser im Supermarkt bekommt man für etwa 0,80 Euro.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in dem Sinne hat der kleine Inselstaat wenige. Es gibt unter anderem das National Museum oder das neue Parlamentsgebäude. Die wirklich beeindruckenden Sehenswürdigkeiten von Palau befinden sich unter Wasser. Die südliche Lagune der Rock Islands wurde 2012 zum UNESCO – Weltnaturerbe erklärt.

Geschichte

Noch vor dem ersten Weltkrieg übernahm das Deutsche Reich Palau und viele weitere Inseln im Pazifik. Des Weiteren ist die Schlacht um Peleliu ein wichtiges Ereignis in der Geschichte von Palau. Noch heute findet man Panzer und Geschütze auf Peleliu.

Wir sind Tausend fremde Orte

Wir leben und lieben das Reisen. Und weißt du auch warum? Weil wir mit jeder Reise neue Kulturen, neue Länder und neue Menschen kennen lernen dürfen.

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Work and Travel Australien

Work and Travel Australien

Work and Travel Australien ist wohl die beste Möglichkeit um eine Auszeit zu nehmen. Hast du dir mal überlegt, ob du dir eine Auszeit in Australien gönnen möchtest? Vielleicht nach deinem Abi, deinem Studium oder deiner Ausbildung? Oder vielleicht einfach mal mitten drin? Und wäre das andere Ende der Welt eine Option für dich, deine Akkus wieder aufzuladen und neue Menschen und Traditionen kennenzulernen?

Dann ist Work and Travel in Australien vielleicht auch interessant für dich.

Wir haben hier mal ein paar Informationen rund um das Visum zusammengestellt und wie wir uns auf unsere Auszeit vorbereitet haben.

Inhalt

Was ist Work and Travel und welches Visum brauche ich?
Mit oder ohne Organisation?
Wer kann dieses Visum beantragen?
Was solltest du vor der Beantragung parat haben?
Was für Vorbereitungen musst du nach der Genehmigung deines Antrages treffen?
Was musst du in Australien vor Ort organisieren?

Grundsätzlich solltest du mindestens ein halbes Jahr Vorbereitungszeit einplanen.

Was ist Work and Travel und welches Visum brauche ich?

Work and Travel bedeutet nichts weiter, dass du in einem fremden Land reist und dir diese Reise durch Gelegenheitsjobs finanzierst. Um das machen zu können, benötigst du das Working Holidy Visum (subclass 417). Das Visum erlaubt es dir, dich in dem Land bis zu 12 Monate aufzuhalten und arbeiten. Allerdings darfst du nur maximal 6 Monate für ein und denselben Arbeitgeber arbeiten.

Du hast sogar die Möglichkeit, das Visum ein weiteres Jahr zu verlängern. Voraussetzung hierfür ist, dass du für mindestens 88 Tage Regional Work (Fruitpicking, Packing, Farmhand, …) absolviert hast. Für den Antrag auf Verlängerung musst du deine Gehaltsabrechnungen gesammelt mit dem Antrag zum Government schicken.

Auf der Seite vom Government kannst du dein Visum beantragen. Aber zuvor musst du dir einen Account auf der Seite anlegen. Hier kannst du jederzeit den Status deines Antrages überprüfen.

Mit oder ohne Organisation?

Viele, gerade junge Leute, wissen nicht recht, wo sie mit ihrer Planung anfangen sollen. Und es gibt wirklich viel zu beachten. Daher haben es sich einige Firmen zum Beruf gemacht, diesen Leuten zu helfen. Sie beantragen das Visum, helfen dir bei der Suche nach einer geeigneten Krankenversicherung und besorgen dir eine Steuernummer.

Wir sind der Überzeugung, dass das jeder alleine hinbekommt. Von daher können wir jedem nur empfehlen, sich mit der Materie auseinander zu setzen und viel zu lesen. Klar, es kostet Zeit und Energie. Allerdings sind solche Organisationen auch nicht ganz günstig. Und für das Geld kannst du dir lieber einen schönen Ausflug gönnen.
Falls du irgendwelche Fragen hast, kannst du natürlich auch uns jeder Zeit gerne fragen. Wir helfen dir wirklich gerne dabei, dein Abenteuer zu unterstützen.

Wer kann das Visum beantragen?

Jeder, der im Alter zwischen 18 und 35 Jahren ist, kann das Visum beantragen. Sobald dein Visum genehmigt ist, hast du 12 Monate Zeit, um einzureisen. Und ab Einreisedatum läuft dein Visum für die nächsten 12 Monate.

Was solltest du vor der Beantragung parat haben?

Vor der Beantragung solltest du im Besitz eines Reisepasses sein, der noch mindestens 6 Monate gültig ist.
Zudem solltest du eine Kreditkarte haben. Wir haben uns dafür extra ein Konto bei der DKB einrichten lassen. Das Konto ist kostenlos und die Kreditkarte bekommst du gratis dazu. Du brauchst die Kreditkarte, um die Gebühr für das Visum zu zahlen. Das Visum kostet derzeit 440 $ (etwa 300 €).

Was für Vorbereitungen musst du nach der Genehmigung deines Antrages treffen?

Langzeitauslandskrankenversicherung

Du brauchst in jedem Fall eine Langzeitauslandskrankenversicherung. Melanie war damals bei der Hanse Merkur und war, auch wenn die Versicherung nie gebraucht wurde, sehr zufrieden. Diese kannst du nämlich ohne Probleme bis zu 5 Jahre verlängern. Und dabei spielt es keine Rolle, wo du dich zu dem Zeitpunkt aufhälst.

Eventuell deine Wohnung kündigen

Falls du dich dazu entscheiden solltest, dein Leben hier hinter dir zu lassen, musst du natürlich deine Wohnung rechtzeitig kündigen. Wir haben damals fast alles noch zu Geld machen können, welches wir dann in unsere Reise investieren konnten. Und wenn du zurück kommst, dann startest du eben bei Null. Und du wirst merken, dass es eine Erleichterung sein wird, einfach mal loszulassen.

Eventuell auch den Job kündigen

Und je nachdem, wie weit du gehen möchtest, kannst du entweder deinen Job ebenfalls kündigen oder du nimmst dir auf eine andere Art und Weise die Auszeit, die du brauchst. Wie du die Auszeit ohne Kündigung bekommen könntest, findest du in diesem Bericht.

Verträge kündigen

Und da du hier alle Zelte abbrichst, benötigst du auch keinen Handyvertrag mehr. Falls du aus dem Vertrag nicht rechtzeitig raus kommst, kannst du den wenigstens auf ein Minimum herunterschrauben, damit deine monatlichen Fixkosten nicht zu hoch sind.
In manchen Fällen kommst du aus dem Vertrag raus, wenn du dich aus Deutschland abmeldest. Das kann ich dir jedoch nicht empfehlen. Denn mit der Abmeldung verlierst du durchaus gewisse Ansprüche, wie Arbeitslosengeld, falls du deinen Job kündigen solltest.

Das Gleiche gilt natürlich auch für deine Versicherungen. Die gesetzliche Krankenversicherung würde ich in jedem Fall kündigen. Wenn du wieder kommst, muss dich die Krankenkasse wieder aufnehmen. Eine Anwartschaft habe ich damals gehabt. Im Nachhinein ist es allerdings totaler Blödsinn. Du würdest etwa 50 Euro im Monat für Nichts zahlen.
Sämtliche andere Versicherungen solltest du ebenfalls auf ein Minimum reduzieren. Wenn du wieder da bist kannst du die Beiträge jeder Zeit wieder heraufsetzen.

Flüge buchen

Wenn du das nun alles erledigt hast, geht es darum, den passenden Flug zu buchen.
Hierfür können wir dir die Seite von Skyscanner empfehlen. Hier findest du (fast) alle Flüge. Und wenn du von den Zeiten flexibel bist, kannst du durchaus den einen oder anderen Euro sparen. Wenn du nicht sicher weißt, wann und ob du überhaupt zurück fliegst, würden wir die raten, ein One-Way-Ticket zu buchen. Hier kannst du auf dem Weg nach Australien einen Zwischenstopp in Thailand oder Malysia einbauen. So bekommst du noch andere Kulturen zu sehen.

Oder du buchst ein Open Return Ticket. Das ist je nach Anbieter 12 bis 18 Monate gültig. Bei diesem Ticket kannst du dein Rückflugdatum kurz vorher festlegen. Meistens kannst du auch 2 mal kostenlos umbuchen. Allerdings bist du bei solchen Tickets wieder an feste Rückreisezeiten gebunden.

Falls du jedoch vorher schon wissen solltest, das du zu einem bestimmten Termin wieder in Deutschland sein musst, kannst du natürlich ganz einfach den Hin- und Rückflug vor deiner Reise buchen und brauchst dich dann um nichts mehr zu kümmern.

Unterkunft buchen

Über booking.com kannst du dir bereits im Voraus deine ersten Nächste im neuen Land sichern. Das würden wir dir auch auf jeden Fall empfehlen. Es ist besser, erstmal in Ruhe anzukommen und sich an die neue Situation zu gewöhnen. Nach ein paar Tagen kannst du mit deinem Abenteuer dann richtig durchstarten.

Was musst du in Australien vor Ort organisieren?

Steuernummer beantragen (TFN)

Damit du in Australien arbeiten darfst, benötigst du auch hier eine Steuernummer. Die wird ganz einfach online beantragt und nach ein paar Tagen bekommst du deine Steuernummer per Post zugeschickt.

Konto eröffnen

Und damit dein hart verdientes Geld auch dort ankommt, wo es hin gehört, brauchst du ein australisches Konto. Hier können wir dir entweder die Commonwealth Bank oder die Westpac Bank empfehlen.

Sim Karte besorgen

Um immer erreichbar zu sein oder mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben, könntest du dir eine australische Sim Karte zulegen. Telstra ist das beste Netz in Australien und sehr zu empfehlen, da du auch im Outback Empfang haben wirst.

Lebenslauf

Der Lebenslauf für einen Job in Australien sieht etwas anders aus als der Deutsche. Im Internet findest du viele Beispiele, wie der Lebenslauf (CV / Résumé) aussehen sollte.
Der Hauptunterschied liegt hier in der Länge. Wenn du dich auf einen nicht-akademischen Beruf bewirbst, reicht ein kurzes Résumé (1 bis 2 Seiten). Sollte es sich doch um einen akademischen Beruf handeln, wirst du den ausführlicheren CV (3 bis 4 Seiten) schreiben müssen.

 

Also, nur Mut! Es ist wohl eines der besten Erlebnisse, die du im Leben machen kannst. Es gibt keinen leichteren Weg, ein Jahr lang in einem fremden Land arbeiten und leben zu können. Work and Travel Australien ist aus unserer Sicht perfekt um so einiges im Leben zu lernen.

12 Gründe, warum du eine Langzeitreise starten solltest

12 Gründe, warum du eine Langzeitreise starten solltest

Die wenigsten trauen sich, auf eine Langzeitreise zu gehen. Aber fast jeder von uns fährt gerne in den Urlaub. Und das am liebsten so oft und so lange wie möglich. Die meisten schaffen es leider nur für 2 oder 3 Wochen. Dabei sollte sich jeder mindestens einmal im Leben eine längere Auszeit nehmen. Einfach Reisen und die Schönheit der Welt mit eigenen Augen sehen. Solange es noch geht.

Warum solltest du eine Langzeitreise also in Angriff nehmen?

Weil du …

  • wie oben schon geschrieben, die Welt und ihre wunderschönen Plätze mit eigenen Augen sehen kannst.
  • lernst entspannter mit schwierigen Situationen umzugehen. Du wirst lernen dich nicht so schnell über Kleinigkeiten und unwichtige Dinge aufzuregen. Auch wenn du mal einen Tiefpunkt hast und eine schwere Phase überstehen musst. Du lernst schnell, dass es auch bald wieder bergauf geht und bessere Zeiten kommen.
  • merken wirst, dass die Reise das Ziel ist. Dabei ist es eigentlich uninteressant, wie viele Orte du besuchst. Es wird wichtiger sein, wie sehr und wie intensiv du deine Zeit genießt. Ich war für eine lange Zeit in Melbourne, auch wenn ich gern mal weiter gefahren wäre. Dennoch war ich nicht unglücklich damit, da ich einfach meine Zeit hier umso intensiver genießen und wirklich alles sehen konnte.
  • merken und lernen wirst, mit weniger auszukommen. Alles was du brauchst passt ohne Probleme in einen Rucksack.
  • lernen wirst, offener auf andere Menschen zuzugehen. Zugegeben, ich bin bis jetzt immer noch eher zurückhaltend. Doch wenn ich einmal soweit bin, dann ist es schön sich näher mit Menschen aus anderen Ländern zu unterhalten. Es ist schön mehr über ihr Leben und ihre Kultur zu erfahren. Bei dem einen bleibt es nur bei einem Gespräch und mit dem anderen entwickelt sich möglicherweise auch eine gute Freundschaft. Diese Kontakte können später natürlich auch nochmal nützlich sein, wenn du in das entsprechende Land reisen möchtest.
  • dich selbst viel besser kennenlernen wirst. Du wirst reicher an Erfahrungen. Erfahrungen, die du nur durch so eine Reise sammeln kannst.
  • lernen wirst, dass Besitz bei Weitem nicht soviel Wert ist wie die Momente, die du auf der Reise erlebst.
  • lernst besser auf dich selbst aufzupassen. Es ist irgendwie eigenartig, dass in meiner momentanen Situation im Krankenhaus zu schreiben. Du wirst öfter den Kopf einschalten müssen, wenn du deine gewohnte, bekannte Umgebung verlässt.
  • deine Freundschaften neu einschätzen wirst. Auf der Reise lernst du Personen ganz anderes und teilweise sehr viel intensiver kennen. Besonders wenn du mit ihnen reist. Auch wenn es mal zu einer neuen Beziehung kommt, wie bei mir. Man ist eigentlich erst 6 Monate zusammen, aber alles ist viel intensiver. Wir waren vor der Beziehung auf ein paar Wochenend-Ausflügen, da verbringt man von Anfang an jede freie Minute zusammen.
  • lernen wirst deine Kamera einfach mal zu Hause zu lassen. Meistens ist es doch so, dass wir im Urlaub versuchen soviel wie möglich auf Bildern festzuhalten. Viele Momente und gerade die besonderen, bleiben aber einfach im Kopf und landen eh nicht auf einem Bild.
  • nicht jünger wirst. Viele würden so eine Reise gerne machen, doch schieben immer wieder sinnlose Gründe vor. Keine Zeit, kein Geld, Arbeit, usw. Keine dieser Gründe ist wirklich ein Grund. Das Leben ist viel zu kurz ,um so eine tolle Erfahrung in die Ferne zu schieben.
  • jeden Tag aufs Neue spontan entscheiden kannst, was du mit dem Tag anfängst. Hier draußen wartet die Freiheit auf dich.  Du hast keine Lust mehr auf einen Ort? Kein Problem. Zieh aus dem Hostel aus und reise weiter.

 

Fazit:

Für Leute, die gerne Urlaub machen und die Welt sehen wollen, gibt es keinen Grund noch länger mit dem Reisen zu warten. Zu alt ist man für eine Langzeitreise eigentlich nie und das nötige Kleingeld hat auch jeder. Wirklich jeder. Denn Reisen muss nicht teuer sein.
Falls jemand noch Zweifel hat, ihm der letzte Mut fehlt oder Tipps braucht, dann schreibt uns einfach an und wir geben euch gerne ein paar Ratschläge und helfe bei der Planung.