FAHRRAD-REISE

Vorteile einer Fahrradreise

Vorteile einer Fahrradreise

Zugegeben, es war wirklich nicht alles schlecht in der Zeit, in der wir mit dem Fahrrad unterwegs waren. Um ehrlich zu sein, haben wir viele unvergessliche Momente erleben dürfen.

Und deswegen kannst du jetzt hier den Artikel über die Vorteile einer Fahrradreise lesen.

Auch wenn es mir gerade sehr schwer fällt, Vorteile einer Fahrradreise zusammenzutragen, weiß ich wohl tief im Inneren, dass die Fahrrad-Zeit auch eine schöne Zeit war.

Ja, sie war anstrengend und wird in Australien mit Sicherheit wieder anstrengend werden. Und mal abgesehen von den Nachteilen, die eine solche Art des Reisens mit sich bringt, gibt es doch auch ein paar Vorteile.

Und hier findest du unsere persönliche Liste der Vorteile einer Fahrradreise.

1. Du bist nicht nur einer von Vielen
Wenn du mit dem Auto ein Land bereist, dann hebst du dich meistens nicht wirklich von der Masse ab. Besonders hier in Neuseeland bist du dann einfach nur einer von Vielen anderen Backpackern. Und diese haben manchmal einen wirklich schlimmen Ruf. Sie seien laut, dreckig und respektlos.

Wenn du mit Fahrrad unterwegs bist, bist du anders. Du wirst mit anderen Augen gesehen und bewundert. Denn in Neuseeland zum Beispiel würden wohl die wenigsten auf die Idee kommen, ihr Land mit dem Fahrrad zu erkunden (Hmm… warum wohl?).

Und die Art und Weise, ein fremdes Land mit dem Fahrrad zu entdecken, bringt uns zu Vorteil Nummer 2.

2. Du kommst eher in Kontakt mit Einheimischen
Sollte deine Intention des Reisen sein, Land und Leute kennen zu lernen, dann ist das Fahrrad definitiv eine gute Möglichkeit. Denn dadurch bist du, wie oben schon erwähnt, nicht einer von Vielen. Du bist etwas Besonderes.

Einheimische kommen auf dich zu und sind neugierig. Wir wurden sogar an unserem allerersten Tag direkt von einer Familie eingeladen, bei ihnen zu übernachten. Aus heiterem Himmel. Und ein leckeres Frühstück gab es am nächsten morgen noch on top.

Es gibt viele Situationen, in denen du in ein Gespräch mit Kiwis kommst. Du brauchst zum Beispiel nur vor dem Supermakt stehen, während der andere einkaufen ist. Besonders ältere Leute sind wahnsinnig neugierig und fragen dich Löcher in den Bauch. Und hin und wieder gibt es dann auch mal ein Bier aus der Einkaufstüte geschenkt.

3. Du kannst anhalten, wo immer du auch willst
Ein Fahrrad nimmt eben nicht viel Platz weg. Und so kannst du an fast jeder Strasse einfach einen kleinen Stop einlegen, wenn du zum Beispiel etwas tolles gesehen hast.

So haben wir zum Beispiel des öfteren Stop entlang des SH1 gemacht. Denn als wir die Robben auf den Felsen haben liegen sehen, haben wir mitten in einer Baustelle einfach links anhalten können. Welche Autofahrer können das schon von ihrer Reise behaupten?

4. Du kannst Strassen fahren, die wenige Touristen fahren
Natürlich sind wir einen Teil des berühmten SH1 auf der Südinsel Neuseelands mit dem Fahrrad gefahren. Und das war wirklich toll. Wenn dir der Verkehr dann aber doch mal zu viel werden sollte, dann weichst du einfach auf die Nebenstrassen aus.

Wir haben das eigentlich regelmäßig gemacht und so einige der besten Schlafplätze gefunden. Und auch Delfine haben wir entlang des Meeres auf einer solchen Strasse im Meer toben sehen. Nur wir und sonst niemand. So, wie man es sich wahrscheinlich auch meistens wünscht.

5. Du kannst essen was und wann du willst
In unserem Artikel über die Nachteile einer Fahrradreise haben wir einen Punkt der ungesunden und unausgewogenen Ernährung aufgezählt. Je nach dem in welchem Land du unterwegs bist stimmt das auch. Aber jetzt kommen wir zu dem Vorteil: es ist eigentlich (fast) scheißegal was du isst. Denn dadurch, dass du eh jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs bist, verbrauchst du unmengen an Energie. Die braucht dein Körper aber auch, um am nächsten Tag weiter zu machen. Und genau deswegen ist es egal, wenn du am späten Abend 500 Gramm Nudeln verdrückst.
6. Sportlich, sportlich
Dieser Vorteil liegt wohl auf der Hand. Du bist jeden Tag draußen an der frischen Luft und bewegst dich sogar dabei noch. Jeden Tag. Den ganzen Tag. Was gibt es besseres für deinen Körper?

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Auch wenn ich viel auf unserer Reise geflucht habe und mein Fahrrad des öfteren in den Busch oder die Klippe runter schmeißen wollte, bin ich froh, dass ich es bis zu einem gewissen Punkt durchgezogen habe. Und das habe ich nicht zuletzt Ricardo zu verdanken, der mich immer wieder gepusht hat.

Was sind deine persönlichen Vorteile einer Fahrradreise? Auch hier haben wir sicherlich wieder den einen oder anderen positiven Aspekt vergessen. Schreib es uns doch gerne in die Kommentare oder eine private Nachricht an info@tausendfremdeorte.de.

Wir freuen uns auf deine Geschichte.

Nachteile einer Fahrradreise

Nachteile einer Fahrradreise

Wenn wir Leuten erzählen, dass wir mit dem Fahrrad durch Neuseeland fahren, dann werden wir immer mit staunenden Augen angeschaut. Die meisten finden das eine total tolle Idee und würden das auch gerne einmal machen. Allerdings hat das Ganze nicht nur Vorteile.

Hier erfährst du die Nachteile einer Fahrradreise.

Das eine Fahrradreise kein Zuckerschlecken sein würde, war uns eigentlich schon von Anfang an klar. Das allerdings Kleinigkeiten dazu führen würden, dass mir diese Reise meistens keinen Spaß macht, hatte ich wirklich nicht erwartet.

Seit dem diese Idee in die Tat umgesetzt wurde, war ich wahnsinnig skeptisch und zurückhaltend. Aber ich war auch motiviert und wollte den Plan mit in die Tat umsetzten. Denn ich dachte, es wäre eine tolle und einzigartige Idee, ein Land kennen zu lernen. Und ja… es war eine einzigartige Idee Neuseeland kennen zu lernen. Aber am meisten habe ich wohl mich selber kennen gelernt.

 

Mittlerweile habe ich das Fahrrad fahren größtenteils aufgegeben, zumindest in Neuseeland, und wir bereisen die Westküste jetzt mit dem Auto. Denn nach 101 Tagen hatte ich die Schnauze faul. Und das hatte verschiedene Gründe.

Hier ist eine Liste unserer persönlichen Nachteile einer Fahrradreise:

1. Das Gefühl, nicht voran zu kommen

Es wird immer gesagt, dass man ein Land intensiver mit dem Fahrrad kennen lernt, weil man einfach langsamer unterwegs ist und nicht an allem und jedem vorbei rauscht. Auch ich habe das am Anfang wirklich geglaubt. Deswegen haben wir uns unter anderem für das Fahrrad als Fortbewegungsmittel entschieden.

Aber mal ganz ehrlich… mir persönlich ist es einfach zu langsam. Es liegt vielleicht auch ein bisschen an mir. Wenn ich mehr geübt wäre, könnte ich vielleicht 100 Kilometer jeden Tag schaffen. Aber bei uns war es dann doch eher so, dass wir im Schnitt eher „nur“ 50 Kilometer am Tag gefahren sind.

Ich hatte einfach das Gefühl auf der Stelle zu treten.

Die Landschaft veränderte sich nur wenig und auf der Karte sah das, was man an einem Tag geschafft hat, auch eher lächerlich aus. Aber wie gesagt, Ricardo hatte zum Beispiel nicht das Gefühl. Vielleicht lag es dann tatsächlich einfach an mir.

2. Fahrrad fahren bei jedem Wetter

Auch wenn wir uns an regnerischen Tagen eher ein Plätzchen zum „ausharren“ gesucht haben, ist man doch bei jedem Wetter draußen. Natürlich gibt es Möglichkeiten wie Warmshowers und Couchsurfing, wo man die Tage gut rumkriegen kann. Auch eine kleine Auszeit in der Bücherei kommt an Tagen mit Schmuddelwetter-Garantie bei uns immer in die engere Auswahl.

Aber dann gab es wieder Tage, an denen wir uns im Zelt eingesperrt haben und hofften, dass alles trocken bleiben würde. Und wenn wir dann doch mal von einem Schauer erwischt wurden, dann hatten wir echt Schwierigkeiten, unsere Sachen für den nächsten Tag wieder irgendwie trocken zu bekommen.

Und wer schon einmal in klamme, kalte Sachen schlüpfen musste, weiß was ich meine.

3. Es ist unmöglich alles zu sehen

Ok, es ist sowie so eher unmöglich alles zu sehen. Aber wenn du mit dem Fahrrad unterwegs bist, ist es irgendwie noch schwieriger. Denn an vielen Spots, wie Wasserfälle oder irgendwelche schönen Wanderwege, kannst du dein Fahrrad einfach nicht mitnehmen. Und was macht man dann mit dem Fahrrad und dem ganzen Gepäck? Einfach anschließen und hoffen, dass die nächsten drei Stunden keiner an dein Fahrrad geht? Deswegen fielen viele Sehenswürdigkeiten für uns leider einfach aus.

Einige Sehenswürdigkeiten liegen am Ende einer Straße (meistens einer Schotterstrasse) und man müsste den ganzen Weg dann wieder zurück fahren. Mit dem Auto kein Problem, aber mit dem Fahrrad macht ein Umweg von 30 Kilometern schon viel aus.

4. Immer wieder hatte ich Angst um mein Leben

Na gut, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber die Autofahrer in Neuseeland zum Beispiel machen das Fahrrad fahren leider nicht gerade sicher. Immer wieder hatten wir das Problem, dass Touristen ihr geliehenes Auto bzw. den geliehenen Camper nicht einschätzen können und somit mit Vollgas und wenig Abstand an uns vorbei gerauscht sind.

Aber es sind nicht nur die Touris. Die Truckfahrer sind hier in Neuseeland eigentlich am schlimmsten – sie sind erbarmungslos. Diese sind nämlich nochmal breiter, länger und an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten die sich auch nicht. Es wird nicht einmal für uns Fahrradfahrer gebremst, wenn Gegenverkehr kommt. So wurde ich an einem Tag gleich zweimal unsanft von meinem Fahrrad geholt. Es ist zum Glück nichts passiert, aber ich musste jedes Mal in den rettenden Strassengraben hüpfen. Und das macht wirklich keinen Spaß.

5. Stinkig und klebrig in den Schlafsack hüpfen

Duschen??? Das wird auf so einer Reise wohl überbewertet. Denn Campingplätze sind nicht gerade günstig, zumindest in Neuseeland. Mich hat es wahnsinnig gestört, wenn ich nach einem Tag voller Fahrradfahrerei abends nicht duschen konnte und somit verschwitzt, klebrig und stinkig in meinen eigentlich sauberen Schlafsack schlüpfen musste. Und damit hört das ja nicht auf.

Am nächsten Tag werden dann die stinkigen Radelklamotten wieder angezogen. Denn es macht keinen Sinn, saubere Kleidung anzuziehen, die nach 5 Kilometern eh wieder völlig verschwitzt ist. Trotzdem fühle ich mich wahnsinnig unwohl, wenn meine Klamotten kilometerweit zu riechen sind.

6. Ungesunde und unausgewogene Ernährung

Dieser Punkt gilt wohl eher für Länder, die generell etwas teurer sind, wie Neuseeland oder Australien. Aber wenn du in solchen Ländern mit dem Fahrrad unterwegs bist und dann noch mit kleinem Budget, dann wird halt meistens Nudeln mit Pesto gegessen oder ab und zu dann auch mal Reis. Ach ja… und die Instant-Nudeln dürfen natürlich auch nicht auf deiner Einkaufsliste fehlen. Nur selten gibt es bei uns richtig frisch gekochte Menüs. Denn kühlen kannst du die Lebensmittel unterwegs nicht wirklich. Mal ganz abgesehen von dem Platz, den deine Taschen bieten.

Wie gesagt, das kann in Ländern wie Thailand schon wieder ganz anders aussehen. Denn dort gibt es günstiges Essen an fast jeder Ecke. Und das ist auch noch frisch und gesund.

7. Den Letzten beißen die Hunde

Das betrifft wohl eher diejeniegen, die in einer Gruppe oder als Paar reisen. Denn einer ist immer der Schnellere oder einer ist halt immer der Langsame. In unserem Fall ist Ricardo der Schnellere und zwar ist er fast doppelt so schnell wie ich. Am Anfang kann das ziemlich deprimierend sein, wenn du als Letzter immer nur versuchst, den Vorderen einzuholen. Für mich war es deprimierend und hat wirklich keinen Spaß gemacht. Mittlerweile stört es mich nicht mehr so sehr. Denn ich weiß, dass Ricardo (meistens) auf dem Berg auf mich wartet oder mir sogar schon entgegen läuft und mir hilft, das Fahrrad den Berg hochzuschieben, wenn es mal wieder zu steil ist.

Aber diese ewige Aufholjagd kann einen ziemlich auf die Probe stellen.

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Aber natürlich war nicht alles schlecht während unserer Zeit auf dem Fahrrad. Und deswegen gibt es zu dem Artikel “Nachteile einer Fahrradreise” auch einen Bericht mit den positiven Erlebnissen. Und in anderen Ländern, wie Deutschland oder auch in Europa allgemein, kann es durch die Fahrradwege auch schon wieder ganz anders aussehen. Wir geben das Fahrrad fahren jetzt zumindest noch nicht auf und freuen uns auf das nächste Land, das wir dann mit dem Fahrrad bereisen.

Falls du aber auch schon einmal eine Fahrradreise gemacht hast, dann lass uns gerne in den Kommentaren wissen, was für dich erwähnenswerte Nachteile waren. Mit Sicherheit haben wir ein paar vergessen.

Roadtrip Neuseeland – 1 Monat und 10 Highlights

Roadtrip Neuseeland – 1 Monat und 10 Highlights

Ein Roadtrip durch ein Land ist einfach immer etwas Besonderes. Und Neuseeland ist dafür ein nahezu perfektes Land.

So fiel auch uns die Entscheidung für diesen Roadtrip nicht schwer.

Man kann in kurzer Zeit viel entdecken und sieht ganz individuell die unterschiedlichsten Facetten von einem Land. In Neuseeland kannst du am Vormittag im Regenwald stehen und dich kurze Zeit später am Strand sonnen. Es ist an der Zeit, ein kleines Zwischenfazit nach einem Monat zu ziehen. Da kommt die Blogparade von „Kind im Gepäck“ gerade richtig.

Aber, Stopp!!!

 

Bei einem Roadtrip durch Neuseeland in kurzer Zeit viel entdecken?

Das gilt vielleicht für einen normalen Roadtrip mit Auto oder Camper, so wie wir es in Australien hatten, aber nicht für unsere momentane Situation. Wir befinden uns zwar auf einem Roadtrip, allerdings müssen wir alles aus eigener Kraft schaffen. Da wir mit dem Fahrrad unterwegs sind, um alles noch ein wenig intensiver entdecken zu können, dauert es natürlich auch länger, um von A nach B zu kommen. Warum wir uns trotzdem für das Fahrrad als Transportmittel entschieden haben, kannst du hier nachlesen. Umso schöner ist es dann aber auch anzukommen und solche Ausblicke genießen zu können.

Der Weg ist das Ziel

 

Bei unserem Roadtrip mit dem Fahrrad passt das Zitat von Konfuzios „Der Weg ist das Ziel“ wie die Faust aufs Auge. Bei unseren bisherigen 521 Kilometern war die Herausforderung auf der Nordinsel groß. Hier geht es ständig hoch und runter. Vor allem wenn man die Hauptstraßen meiden möchte, kommt man um eine Berg-und Talfahrt kaum drumherum.

Wir mussten so einige Male kräftig schlucken und die Nerven bei Melanie lagen mehr als nur einmal blank.

Dafür wurden wir auf unserem Weg aber zum Beispiel mit Plätzen für unsere Mittagspause belohnt, die wir wohl mit dem Auto verpasst hätten.

Abwechslung beim Roadtrip muss sein

 

Während man die Distanz von 521 Kilometern mit dem Auto locker in 2 – 3 Tagen überwindet, brauchten wir einen Monat.

1 Monat Roadtrip durch Neuseeland für 521 Kilometer. Das ist gar nicht so viel.

Stimmt. Wir Reisen langsam, momentan noch extrem langsam. Zum einen sind wir völlig untrainiert in dieses Abenteuer gestartet und zum anderen haben wir Zeit. Soviel Zeit, dass wir auch gern einmal 2 oder 3 Tage an einem Ort bleiben.

Hier können wir uns dann entspannen und anderen Dingen widmen. Und neben einem unvergesslichen Roadtrip bietet Neuseeland noch jede Menge tolle Wanderungen. Die Natur ist hier einfach unbeschreiblich schön und du solltest dir, wenn möglich, genügend Zeit dafür nehmen.

Das Tongariro Crossing zählt wohl zu dem Highlight von Neuseeland und ist bekannt als eine der schönsten Tageswanderung des Landes. Ganze 19 Kilometer muss man bei dieser Vulkanüberschreitung hinter sich bringen. Diese haben es in sich, aber sind auf jeden Fall empfehlenswert.

 

 

Ein weiteres bisheriges Highlight war die Blue Spring.

Hier treten pro Minute 42 Kubikmeter Wasser an die Oberfläche.
Das bedeutet nichts anderes, als dass diese Quelle es schaffen könnte, ein sechsbahniges 25m Schwimmbecken in nur 12 Minuten zu füllen. Dieser Ort ist der absolute Hammer.
Die Farben hier sind so unwirklich. Das Grün steht dem aus dem Auenland in Nichts nach.
Dazu noch dieses unbeschreibliche Blau. Und die neuseeländischen Silberfarne runden das Gesamtbild perfekt ab. Das Wasser ist so klar, dass man daraus trinken könnte.
Das ist auch der Grund, warum 70% der abgefüllten Wasserflaschen in Neuseeland aus dieser Quelle stammen.

Der Natur komplett nah

 

Das ist es doch, was einen Roadtrip ausmacht. Oder was sagst du dazu?

Man kann der Natur so extrem nah sein. Anhalten, wo immer du möchtest.

Frühstücken an einer Klippe über dem Meer. Mal eben zum Picknick in einen botanischen Garten oder Nationalpark fahren oder Campen in mitten von dichten Wäldern. Auch das Campen an einsamen Stränden, wie bei unserer 7-tägigen Kajaktour durch Palau, war für uns eine richtig schöne Erfahrung. Hier in Neuseeland gab es bisher noch keine so außergewöhnlichen Möglichkeiten zum Campen.

Unsere Nacht, direkt neben einem Sportplatz, war aber nicht weniger schön. Wir hatten unsere Ruhe, waren direkt in einem Stadtpark und konnten nachts ebenso den verschiedenen Tieren lauschen.

Auf unserem Weg durch den Tongariro Nationalpark kam ich dann aus dem Staunen nicht mehr raus. Der Weg war an dem Tag war relativ einfach und ich kam aus dem Grinsen nicht heraus.

Am liebsten hätte ich aller 500 Meter angehalten. Rechts von uns war ein Waldpark und links von uns der Blick auf den Roten Krater und den Mount Ruapehu, der mit seiner Schnee bedeckten Spitze heraus stach.

Der Himmel war so blau, wie ein paar Tage zuvor der Ozean. Dazu ein paar schneeweiße Quellwolken.

Sommer in Neuseeland – ich liebe es.

Übrigens: Der Mount Ruapehu ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Gut, dass wir uns momentan für ca. 4 Wochen nur 15 Kilometern entfernt aufhalten.

Wasserfälle sind ein Muss bei einem Roadtrip

 

Wir lieben es Wasserfälle bei einem Roadtrip anzusteuern. Wasserfälle haben etwas ganz magisches. Zum einen eignen sie sich eigentlich immer perfekt für ein Fotomotiv und zum anderen kann man sie einfach zum entspannen nutzen.

Neuseeland eignet sich da mindestens genauso gut wie Island. Meine Top 8 Wasserfälle in Island erfährst du hier. In unserer kurzen Zeit durch Neuseeland haben wir schon 3 Wasserfälle besucht. Den einen haben wir gleich in der ersten Woche gesehen. Das eigentlich nur Dank unseres Airbnb Host. Sie fuhr mit uns durch die Gegend und zeigte uns ihre Heimat.

Was genau wir da so erlebt haben, kannst du hier im Podcast hören.

Während unseres Aufenthaltes in Taupo sind wir dann nicht um die Huka Falls herum gekommen. Sie waren schön, aber auch sehr überfüllt und meiner Meinung nicht ganz so sehenswert.

Die Tawhai Falls im Tongariro Nationalpark waren dann wieder der totale Gegensatz. Keine Menschenseele und absolute Ruhe. Genügend Zeit also, um ein paar Fotos zu machen und zu entspannen. Falls du mal hier in die Gegend kommst, solltest du hier unbedingt einen Stopp einlegen.

Es lohnt sich auf jeden Fall.

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Mit Polizeibegleitung und Fahrrad nach Kairo

Mit Polizeibegleitung und Fahrrad nach Kairo

Das uns eine Fahrt mit Polizeibegleitung nach Kairo bevorstehen würde, war uns nicht klar. Wir wollten lediglich nach Kairo. Denn nachdem wir unseren Aufenthalt in Dahab um eine Woche verlängert hatten, ging es endlich weiter. Natürlich hätten wir nicht alles an einem Tag fahren können. Denn es sind immer hin knapp 600 Kilometer. Und da wir nun eine Woche weniger Zeit hatten, um nach Kairo zu kommen, ließen wir uns mit einem Shuttle nach Sharm El Shaik bringen. Immer hin: 100 Kilometer weniger zu radeln. Und dann ging es los… die wilde Fahrt. Wir sattelten unsere Räder und nachdem wir noch kurz an der nächsten Tankstelle Wasser gekauft hatten, fuhren wir immer Richtung Norden. Hin und wieder überquerten wir einen Check-Point, aber das war nicht weiter schlimm. Ein paar Fragen mussten wir beantworten, dann ging es auch schon weiter. Bis zu diesem einen Check-Point.

Bis hierhin haben wir gedacht, die Ägypter wären alle freundlich und hilfsbereit. Aber das änderte sich für einen kleinen Augenblick. Wir mussten von unseren Rädern absteigen und unsere Pässe abgeben. Das ist ja alles weiter nicht dramatisch. Als es aber hieß, es würde eine halbe Stunde dauern, wunderten wir uns doch ein wenig. Vor allem, weil wir keinen weiteren Informationen bekamen, was nicht weniger an den fehlenden Sprachkenntnissen beiderseits lag.

Also warteten wir. Eine gefühlte Ewigkeit. Denn wenn es heißt, eine halbe Stunde, dann kann es gut eine Stunde werden. Aber wir sind ja geduldig. Nach einer Weile kam ein Officer – ich nehme an, es war ein Officer, da er seine Pistole ganz lässig in seinem Hosenbund trug – und forderte uns auf, aufzustehen und uns neben unsere Fahrräder zu stellen. Aber in was für einem Ton!!! Er schrie uns geradezu an. Mir ging der Arsch auf Grundeis und mein Herz fing an zu rasen. Wohin wir denn wollen und warum wir ausgerechnet mit dem Fahrrad nach Kairo fahren. Und so schnell er auch auf unserer Bildfläche aufgetaucht war, so schnell war er auch wieder verschwunden. Und wir?? Wir wussten immer noch nicht weiter.

Wir warteten also wieder. Und nach einer Zeit kam ein Polizeiauto. Ein Officer kam auf uns zu, gab uns die Pässe wieder und sagte: „You go.“ Wir schauten uns an, setzten unsere Helme weider auf und fuhren weiter. Es dauerte nicht lange, bis wir realisierten, dass dieses Polizeiauto uns jetzt verfolgen würde. Nur bis wohin?

Polizeibegleitung nach Kairo - Der Einsatzleiter wollte unbedingt ein Foto mit uns.

 

Mit Polizeibegleitung nach Kairo?

Wir radelten weiter unseres Weges. Allerdings fühlte ich mich ziemlich unter Druck gesetzt. Immerhin hat man nicht alle Tage ein Polizeiauto mit drei schwer bewaffneten Beamten im Nacken. Und da Ägypten auch nicht unbedingt das flachste Land ist und ich keine geübte Radfahrerin bin, radelte ich die Berge eben nur mit 4 bis 5 Kilometer pro Stunde hoch. Für ein Auto seeeehr langsam. Zudem war es heiß. Wir hatten um die 30 Grad, wie fast jeden Tag und Schatten… Schatten gab es auch kaum. Nach einer Weile musste ich notgedrungen anhalten. Mein Kreislauf rauschte mal wieder in den Keller. Zum Glück war hier mal ein Baum, der etwas Abkühlung und Schatten spendete. Und das Polizeiauto? Das hielt ebenfalls an, stellte den Motor aus und wartete. Nach knapp einer halben Stunde fuhren wir weiter. Und mit uns die Polizeibegleitung nach Kairo. Ich dachte die ganze Zeit: „Mensch… sind die geduldig. Fahren uns im Schneckentempo bis sonst wohin hinter. Das machen sie nur zu unserer Sicherheit. Sehr lobenswert.“.

Nach einer Weile überholten sie uns und baten uns anzuhalten. Wir schauten uns fragend an und hielten am Strassenrand. Sie fragten uns, ob wir nicht unsere Fahrräder hinten in ihr Fahrzeug schmeißen wollen und sie würden uns dann weiter fahren. Kurze Zeit mussten wir überlegen. Allerdings war es für mich keine Frage. Ich war müde, hatte keine Lust mehr mit dem Fahrrad zu fahren und genervt war ich auch ein wenig. Also, rein mit dem Fahrrädern und ab dafür. Kurze Zeit später hielten wir wieder an. Waren wir etwa schon da? Nein… natürlich nicht. Hier endetet der Zuständigkeitsbereich dieser Officer und das nächste Auto stand schon für uns bereit. Großartig!!! Also Fahrräder wieder raus aus dem Auto, die Taschen wieder anbauen und weiter fahren. Du kannst es dir nicht vorstellen, aber dieses Spielchen hatten wir mit 6!!! verschiedenen Polizeiautos. Das war wahrscheinlich die interessanteste Polizeibegleitung nach Kairo, die ich je hatte. Und hoffentlich auch die einzige.

 

Die Hoffnung auf Freiheit

Wir kamen in eine Stadt. Mittlerweile war es dunkel und wir müde vom Fahrräder ein- und ausladen. In der Stadt Ras Sedr herrschte noch buntes Treiben. Wir wurden neben einer Tankstelle rausgelassen. Hier warteten wieder Polizeibeamte und ein riesiger Panzer stand furchteinflößend direkt neben der Tankstelle. Es hieß, wir könnten dort unser Zelt aufschlagen und wir wären hier sicher für die Nacht. Etwas komisch war es schon. Mitten in einer Stadt auf einem kleinen Stück Bürgersteig sein Zelt aufzubauen. Aber wir wollten schlafen und uns war eigentlich fast egal wo. Während wir unser Nachtlager herrichteten kam ein Officer auf uns zu uns erklärte uns, dass wir hier kein Zelt aufschlagen könnten. Wieder hatten wir eine Menge Fragezeichen im Gesicht. Er wollte unsere Pässe sehen und bot uns etwas zu trinken an. Wir lehnten ab. Wir hatten keine Ahnung, was er von uns wollte. Er hat immer wieder versucht mit uns zu reden, aber auch hier spielten die Sprachkenntnisse eine entscheidende Rolle. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ein Übersetzer. Er versuchte zwischen uns zu vermitteln und erklärte dem Officer, dass wir schlafen wollen um am nächsten Tag weiter nach Kairo zu fahren.

Endlich verstanden sie. Sie organisierten ein Hotel für uns. Aber selbst dorthin wurden wir von einem Officer auf seinem Motorrad begleitet. Und wir durften das Hotel nicht mehr verlassen. Wir mussten sogar sagen, wann wir am nächsten Tag weiter fahren wollen, damit wir wieder begleitet werden konnten.

Als wir so in unserem Hotelzimmer lagen überlegten wir, ob wir uns nicht morgen früh irgendwie aus dem Hotel schleichen könnten. Aber mir war es irgendwie zu heiß. Wir werden den Polizeischutz wohl kaum ohne Grund haben. Also beschlossen wir, dass wir von Ras Sedr mit dem Bus weiter nach Kairo fahren wollen. Das würde uns eine Menge Stress ersparen und die Polizei kann wichtigeren Aufgaben nachkommen, als uns zu begleiten.

Am nächsten Tag wurden wir wie vereinbart von einem Officer abgeholt. Wir erklärten ihm, dass wir nicht mit dem Fahrrad weiter fahren wollen – bzw ich nicht kann – und wir mit dem Bus fahren möchten. Wieder warteten wir. Und dann kam ein Mann mit seinem privaten Kleinbus. Der sollte uns nach Sues fahren. Denn bevor man nach Sues kommt, kommt ein Tunnel, den wir mit den Fahrrädern eh nicht hätten durchfahren dürfen. Unser Privatfahrer ließ uns in Sues am Busbahnhof raus und wir hatten unsere Freiheit wieder. Von jetzt an konnten wir wieder selber darüber entscheiden, wie und wohin wir fahren.

Auch wenn wir selber entscheiden konnten, wohin wir fahren wollen, mussten wir noch irgendwie nach Kairo kommen. Denn immerhin sollte unser Flug nach Auckland in vier Tagen starten. Also blieben wir bei unserer Entscheidung und fuhren am selben Tag noch mit dem Bus von Sues nach Kairo.

 

Nun doch – mit dem Bus nach Kairo

Es war weniger spektakulär als die letzten Tage, aber es war auch ganz gut so. Auf dem Weg nach Kairo blickte ich aus dem Fenster des Busses Polizeibegleitung nach Kairo - Im Bus konnten wir das erste Mal entspannen und uns einfach ausruhen.und sah Dinge, die mich traurig stimmten. Ich wusste, dass Ägypten kein sauberes Land ist, aber das es so schlimm ist, hätte ich mir nie zu träumen gewagt. Hier liegt der Müll wirklich überall. Kinder spielen im Müll, weil sie nichts anderes haben. Ziegen fressen den Abfall, weil sie nichts anderes oder zu wenig bekommen. Am meisten geschockt war ich allerdings von den Hunden. Da ich ein absoluter Tierfreund bin, hat mir das Herz geblutet. als ich diese im Müllhaufen hab sitzen sehen. Kein Wasser. Kein Essen. Kein Zuhause. Entweder sie können sich durchbeißen oder sie enden wie die meisten: verhungern oder verdursten am Strassenrand.

In Kairo selber wurden wir dann an der Mainstation aus dem Bus gelassen. Und auch hier hieß es wieder: ab aufs Fahrrad und ab geht es zur Unterkunft.

Aber bist du schon mal mit dem Fahrrad durch Kairo gefahren???

Es war auf jeden Fall eine aufregende Erfahrung. Wir fuhren 10 Minuten lang durch die Strassen. Vorbei an den Fussgängern. Vorbei an den parkenden und vorbei an den fahrenden Autos. Und alle kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. “Zwei Weiße, die mit ihren vollgepackten Fahrrädern durch Kairo fahren? Spinn` ich denn jetzt?”, so ungefähr sahen die Gesichtsausdrücke aus. Wobei meiner wahrscheinlich ähnlich ausgesehen haben muss. Ich konnte nicht fassen, dass ich so lebensmüde bin. Dennoch war es irgendwie geil und ich war heilfroh, als wir endlich in unserem Hostel ankamen.

Der erste Eindruck von Kairo

Und auch in Kairo konnten wir uns nicht richtig von Dahab verabschieden. Unser Hostel war nämlich das „Dahab Hostel“. Eine kleine, gemütliche Unterkunft direkt im Herzen Kairos. Das Personal war freundlich, das Zimmer und die Badezimmer sauber. Und für 9 Euro die Nacht kann man definitiv nichts dagegen sagen.

Kairo selber hat mir nicht so gut gefallen. Wir waren bloß drei Tage dort und mir persönlich hat es gereicht. Es ist wie viele Großstädte, nur etwas lauter, dreckiger und voller. Als Fussgänger hast du es nicht immer leicht in Kairo. Die Autofahrer fahren einfach. Egal ob die Ampel rot ist oder grün. Wenn eine Lücke in Sicht ist, wird gefahren. Wir haben versucht etwas essbares zu finden, nachdem wir in unserer Hostel eingecheckt hatten. Das war ziemlich tricky… denn in Kairo findet man super viele Fashionläden aneinander gerreiht, aber Restaurants oder Imbissbuden sind schwer zu finden. Nachdem wir eine Zeit lang durch Kairo geirrt sind, sind wir dann endlich fündig geworden. Ein Restaurant mit dem Namen „Abou Tarek“ fanden wir in einer Seitenstrasse. Hier gab es für uns das ägyptische Essen Koshari. Auf den ersten Blick scheint es nichts besonderes zu sein. Eine Mischung aus Nudeln, Bohnen, Reis und ein paar Röstzwiebeln gemischt mit einer Soße aus Tomaten, Limetten und Essig. Simpel aber lecker. Und es war vor allem günstig. Wir haben für zwei Portionen plus zwei Getränke lediglich 50 EGP ~ 2,50 Euro bezahlt. Ich könnte es nicht jeden Tag essen, aber ab und zu ist es wirklich gut.

Unsere weiteren Tage in Kairo vergingen wie im Flug. Wir haben nichts weiter getan und so saßen wir auch schon wieder am Flughafen, um unseren Flug von Kairo über Dubai nach Auckland anzutreten.

Wir sind Tausend fremde Orte

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