Blue Mountains – eine wunderschöne Landschaft

Blue Mountains – eine wunderschöne Landschaft

Beim Blue Mountains Nationalpark handelt es sich um eine Bergkette im Bundesstaat New South Wales in Australien.

Was es alles zu entdecken gibt, erzählen wir dir in diesem Beitrag.

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Der Blue Mountains National Park

Der Blue Mountains Nationalpark liegt nur 50 km nordwestlich von Sydney und ist mit einer Fläche von 11.420 km² etwa 13 mal so groß wie Berlin.

Der Name entstand dadurch, weil die vielen Eukalyptusbäume bei Wärme und Hitze ein ätherisches Öl ausdunsten und sich dieser Nebel über die Berge legt und bei Tageslicht einen blauen Schimmer verursacht. Im Dezember 2000 wurden die Blue Mountains wegen der Artenvielfalt an Eukalyptusbäumen zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt.

Wir konnten sehen, warum es zum Weltnaturerbe erklärt wurde und wir konnten auch den blauen Schimmer sehen. Es war ziemlich beeindruckend.

Anreise zum Blue Mountains National Park

Die Anreise zum National Park ist denkbar einfach. Wenn du ein Auto haben solltest sowieso. Ansonsten kannst du ganz einfach mit dem Zug von der Central Station in Sydney nach Katoomba fahren. Die Züge fahren hier stündlich und eine Fahrt kostet dich mit der Opal Card knapp 6 AUD (3,80 Euro).
Von Katoomba fahren dann die sogenannten Hop-on Hop-off Busse oder einen normalen Shuttle, der dich zu den wichtigsten Stopps bringt. Der Hop-on Hop-off Buss fährt von der Katoomba Station alle 30 Minuten. Ein Ticket für den Hop-on Hop-off Bus* kostet dich etwa 33 Euro.

Wenn du lieber eine geführte Tour durch den Blue Mountains National Park erleben möchtest, ist das natürlich auch möglich. Die meisten Touren starten in Sydney und das relativ früh am morgen, denn solch ein Tagesausflug dauert gerne mal 10 Stunden. Der Preis für das Erlebnis ist in meinen Augen eigentlich ganz in Ordnung: 89 Euro. Auch die Tour von Sydney zum Blue Mountains National Park* kannst du dir schon vorab sichern.

Aktivitäten in den Blue Mountains

Die Blue Mountains bieten eine Vielzahl an Aktivitäten. Die bekannteste Aktivität ist wohl das Wandern durch den National Park. Klettern, Mountainbike fahren und Canyoning sind ebenfalls Aktivitäten, die im National Park sehr beliebt sind.Außerdem fährt hier auch die steilste Personenbahn der Welt.

Wandern im National Park

Wanderwege gibt es in den Blue Mountains ziemlich viele. Genauer gesagt habe ich ganze 38 Wanderwege auf der Seite Nationalparks NSW gezählt.

Wir sind damals – wie immer – völlig planlos losmarschiert. Lediglich einen kurzen Blick haben wir auf eine Infotafel geworfen. Leider waren wir nur 2 Tage in den Blue Mountains unterwegs. Mittlerweile wissen wir, dass es viel zu kurz war.

Damals sind wir den Wentworth Pass bis zum Wentworth Wasserfall gelaufen. Der Wasserfall ist 187 Meter hoch. Eigentlich kannst du den Track zwischendurch immer beliebig ändern. Wir sind also nicht den kompletten Wentworth Pass gelaufen. Zwischendrin sind wir auf den National Pass und auf dem Overcliff-Undercliff-Track gewechselt. Der Wentworth Pass ist ziemlich tricky und beinhaltet unter anderem ziemlich steile Treppen.

Am besten schaust du dich auf der Seite NSW National Parks & Wildlife Service um. Hier kannst du jeden Track sehen und auch, welchen Schwierigkeitsgrad dieser hat und wie viel Zeit du einplanen solltest.

Welchen Track du auf keinen Fall verpassen solltest, ist der Three Sisters Walk. In den Blue Mountains gibt es nämlich eine Felsformation, die sehr stark an die zwölf Apostel der Great Ocean Road. Die Felsen haben sogar Namen und heißen Meehni (922 m), Wimlah (918 m) und Gunnedoo (906 m) und sind nicht weniger touristisch als die zwölf Apostel. Das war uns zuviel. Also haben wir nur kurz Bilder gemacht und uns ganz schnell wieder verdrückt und unseren Weg nach Sydney fortgesetzt.

Höhlen im National Park

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit in den Blue Mountains sind Höhlen. Die Jenolan Caves zum Beispiel liegen im Jenolan Karst Conservation Reserve im Westen der Blue Mountains. Das Areal umfasst 3.083 Hektar und diese Kalksteinhöhlen sind die meistbesuchtesten Höhlen Australiens und ältesten Höhlen der Welt. 15 dieser Höhlen sind für die Öffentlichkeit zugängig. Touren ab Sydney* kannst du bereits ab 91 Euro buchen.

In der Cathedrale Chamber – ein Teil der Lucas Cave – finden sogar regelmäßig Untergrundkonzerte statt, weil diese Höhle eine fantastische Akustik hat.

Zugfahren durch den National Park

Wenn du dich nicht fürs Wandern begeistern kannst oder aus gesundheitlichen Gründen nicht wandern gehen kannst, musst du nicht direkt auf dein Erlebnis in den Blue Mountains verzichten. Durch den National Park fahren Züge.

Zum einen fährt hier die steilste Personenbahn der Welt – die sogenannte Scenic Railway. Diese hat eine Steigung von 52 Grad. Sollte es hoch hinaus gehen, kannst du auch den Scenic Skyway wählen. Das ist eine Seilbahn, die mit dir in einer Höhe von 270 Metern über den National Park gleitet. Auf der Seite von Scenic World findest du alle Bahnen, die durch die Blue Mountains fahren. Vielleicht ist ja was passendes für dich dabei.

Unterkünfte in den Blue Mountains

Unterkünfte im Blue Mountains National Park* gibt es so einige. Allerdings sind diese nicht gerade günstig. Die günstigste Unterkunft in einem gemischten Mehrbettzimmer kostet dich etwa 16 Euro pro Nacht. Am besten schaust du vor deiner Reise immer mal wieder Booking vorbei. Vielleicht hast du Glück und erwischst ein gutes Schnäppchen.

Solltest du mit deinem Camper unterwegs sein, können wir dir die App „WikiCamps AU“ sehr empfehlen. Hier findest du kostenlose und kostenpflichtige Plätze. Aber auch Duschen und Toiletten kannst du hier während deiner Reise suchen.

Fazit

Leider waren wir damals nur für zwei Tage in den Blue Mountains unterwegs. Denn immerhin wollten wir pünktlich zu Sylvester in Sydney sein. Wir hatten damals ehrlich gesagt keine Ahnung, wo wir lang laufen sollten. Wir liefen einfach und änderten ständig unsere Richtung. Eigentlich ist daran auch nichts verkehrt. Es ist nur blöd, wenn ein Unwetter auf dich zukommt und du mitten im National Park steckst. Check also vor deiner Wanderung am besten die Wettervorhersage.

Ansonsten ist eine wirklich schöne Gegend, um dem Stadtlärm für ein paar Tage zu entkommen. Wenn du keine Frostbeule bist, kannst am Fuße des Wasserfalls auch baden gehen.

Viel Spaß also beim entdecken!

Der Blue Mountains National Park ist ein super Ziel für deinen Tagesausflug von Sydney aus. Vielleicht warst du ja bereits dort und möchtest uns von deinen Erfahrungen berichten?

Dann schreib sie uns doch gerne in die Kommentare.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält unsere persönlichen Produktempfehlungen mit sogenannten Affiliate-Links. Die Produkte werden dadurch nicht teurer für dich. Kaufst du etwas über einen dieser Links bei Amazon, dann bekommen wir aber eine kleine Provision. Dadurch kannst du unsere Arbeit ein wenig unterstützen.

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Work and Travel Australien

Work and Travel Australien

Work and Travel Australien ist wohl die beste Möglichkeit um eine Auszeit zu nehmen. Hast du dir mal überlegt, ob du dir eine Auszeit in Australien gönnen möchtest? Vielleicht nach deinem Abi, deinem Studium oder deiner Ausbildung? Oder vielleicht einfach mal mitten drin? Und wäre das andere Ende der Welt eine Option für dich, deine Akkus wieder aufzuladen und neue Menschen und Traditionen kennenzulernen?

Dann ist Work and Travel in Australien vielleicht auch interessant für dich.

Wir haben hier mal ein paar Informationen rund um das Visum zusammengestellt und wie wir uns auf unsere Auszeit vorbereitet haben.

Inhalt

Was ist Work and Travel und welches Visum brauche ich?
Mit oder ohne Organisation?
Wer kann dieses Visum beantragen?
Was solltest du vor der Beantragung parat haben?
Was für Vorbereitungen musst du nach der Genehmigung deines Antrages treffen?
Was musst du in Australien vor Ort organisieren?

Grundsätzlich solltest du mindestens ein halbes Jahr Vorbereitungszeit einplanen.

Was ist Work and Travel und welches Visum brauche ich?

Work and Travel bedeutet nichts weiter, dass du in einem fremden Land reist und dir diese Reise durch Gelegenheitsjobs finanzierst. Um das machen zu können, benötigst du das Working Holidy Visum (subclass 417). Das Visum erlaubt es dir, dich in dem Land bis zu 12 Monate aufzuhalten und arbeiten. Allerdings darfst du nur maximal 6 Monate für ein und denselben Arbeitgeber arbeiten.

Du hast sogar die Möglichkeit, das Visum ein weiteres Jahr zu verlängern. Voraussetzung hierfür ist, dass du für mindestens 88 Tage Regional Work (Fruitpicking, Packing, Farmhand, …) absolviert hast. Für den Antrag auf Verlängerung musst du deine Gehaltsabrechnungen gesammelt mit dem Antrag zum Government schicken.

Auf der Seite vom Government kannst du dein Visum beantragen. Aber zuvor musst du dir einen Account auf der Seite anlegen. Hier kannst du jederzeit den Status deines Antrages überprüfen.

Mit oder ohne Organisation?

Viele, gerade junge Leute, wissen nicht recht, wo sie mit ihrer Planung anfangen sollen. Und es gibt wirklich viel zu beachten. Daher haben es sich einige Firmen zum Beruf gemacht, diesen Leuten zu helfen. Sie beantragen das Visum, helfen dir bei der Suche nach einer geeigneten Krankenversicherung und besorgen dir eine Steuernummer.

Wir sind der Überzeugung, dass das jeder alleine hinbekommt. Von daher können wir jedem nur empfehlen, sich mit der Materie auseinander zu setzen und viel zu lesen. Klar, es kostet Zeit und Energie. Allerdings sind solche Organisationen auch nicht ganz günstig. Und für das Geld kannst du dir lieber einen schönen Ausflug gönnen.
Falls du irgendwelche Fragen hast, kannst du natürlich auch uns jeder Zeit gerne fragen. Wir helfen dir wirklich gerne dabei, dein Abenteuer zu unterstützen.

Wer kann das Visum beantragen?

Jeder, der im Alter zwischen 18 und 35 Jahren ist, kann das Visum beantragen. Sobald dein Visum genehmigt ist, hast du 12 Monate Zeit, um einzureisen. Und ab Einreisedatum läuft dein Visum für die nächsten 12 Monate.

Was solltest du vor der Beantragung parat haben?

Vor der Beantragung solltest du im Besitz eines Reisepasses sein, der noch mindestens 6 Monate gültig ist.
Zudem solltest du eine Kreditkarte haben. Wir haben uns dafür extra ein Konto bei der DKB einrichten lassen. Das Konto ist kostenlos und die Kreditkarte bekommst du gratis dazu. Du brauchst die Kreditkarte, um die Gebühr für das Visum zu zahlen. Das Visum kostet derzeit 440 $ (etwa 300 €).

Was für Vorbereitungen musst du nach der Genehmigung deines Antrages treffen?

Langzeitauslandskrankenversicherung

Du brauchst in jedem Fall eine Langzeitauslandskrankenversicherung. Melanie war damals bei der Hanse Merkur und war, auch wenn die Versicherung nie gebraucht wurde, sehr zufrieden. Diese kannst du nämlich ohne Probleme bis zu 5 Jahre verlängern. Und dabei spielt es keine Rolle, wo du dich zu dem Zeitpunkt aufhälst.

Eventuell deine Wohnung kündigen

Falls du dich dazu entscheiden solltest, dein Leben hier hinter dir zu lassen, musst du natürlich deine Wohnung rechtzeitig kündigen. Wir haben damals fast alles noch zu Geld machen können, welches wir dann in unsere Reise investieren konnten. Und wenn du zurück kommst, dann startest du eben bei Null. Und du wirst merken, dass es eine Erleichterung sein wird, einfach mal loszulassen.

Eventuell auch den Job kündigen

Und je nachdem, wie weit du gehen möchtest, kannst du entweder deinen Job ebenfalls kündigen oder du nimmst dir auf eine andere Art und Weise die Auszeit, die du brauchst. Wie du die Auszeit ohne Kündigung bekommen könntest, findest du in diesem Bericht.

Verträge kündigen

Und da du hier alle Zelte abbrichst, benötigst du auch keinen Handyvertrag mehr. Falls du aus dem Vertrag nicht rechtzeitig raus kommst, kannst du den wenigstens auf ein Minimum herunterschrauben, damit deine monatlichen Fixkosten nicht zu hoch sind.
In manchen Fällen kommst du aus dem Vertrag raus, wenn du dich aus Deutschland abmeldest. Das kann ich dir jedoch nicht empfehlen. Denn mit der Abmeldung verlierst du durchaus gewisse Ansprüche, wie Arbeitslosengeld, falls du deinen Job kündigen solltest.

Das Gleiche gilt natürlich auch für deine Versicherungen. Die gesetzliche Krankenversicherung würde ich in jedem Fall kündigen. Wenn du wieder kommst, muss dich die Krankenkasse wieder aufnehmen. Eine Anwartschaft habe ich damals gehabt. Im Nachhinein ist es allerdings totaler Blödsinn. Du würdest etwa 50 Euro im Monat für Nichts zahlen.
Sämtliche andere Versicherungen solltest du ebenfalls auf ein Minimum reduzieren. Wenn du wieder da bist kannst du die Beiträge jeder Zeit wieder heraufsetzen.

Flüge buchen

Wenn du das nun alles erledigt hast, geht es darum, den passenden Flug zu buchen.
Hierfür können wir dir die Seite von Skyscanner empfehlen. Hier findest du (fast) alle Flüge. Und wenn du von den Zeiten flexibel bist, kannst du durchaus den einen oder anderen Euro sparen. Wenn du nicht sicher weißt, wann und ob du überhaupt zurück fliegst, würden wir die raten, ein One-Way-Ticket zu buchen. Hier kannst du auf dem Weg nach Australien einen Zwischenstopp in Thailand oder Malysia einbauen. So bekommst du noch andere Kulturen zu sehen.

Oder du buchst ein Open Return Ticket. Das ist je nach Anbieter 12 bis 18 Monate gültig. Bei diesem Ticket kannst du dein Rückflugdatum kurz vorher festlegen. Meistens kannst du auch 2 mal kostenlos umbuchen. Allerdings bist du bei solchen Tickets wieder an feste Rückreisezeiten gebunden.

Falls du jedoch vorher schon wissen solltest, das du zu einem bestimmten Termin wieder in Deutschland sein musst, kannst du natürlich ganz einfach den Hin- und Rückflug vor deiner Reise buchen und brauchst dich dann um nichts mehr zu kümmern.

Unterkunft buchen

Über booking.com kannst du dir bereits im Voraus deine ersten Nächste im neuen Land sichern. Das würden wir dir auch auf jeden Fall empfehlen. Es ist besser, erstmal in Ruhe anzukommen und sich an die neue Situation zu gewöhnen. Nach ein paar Tagen kannst du mit deinem Abenteuer dann richtig durchstarten.

Was musst du in Australien vor Ort organisieren?

Steuernummer beantragen (TFN)

Damit du in Australien arbeiten darfst, benötigst du auch hier eine Steuernummer. Die wird ganz einfach online beantragt und nach ein paar Tagen bekommst du deine Steuernummer per Post zugeschickt.

Konto eröffnen

Und damit dein hart verdientes Geld auch dort ankommt, wo es hin gehört, brauchst du ein australisches Konto. Hier können wir dir entweder die Commonwealth Bank oder die Westpac Bank empfehlen.

Sim Karte besorgen

Um immer erreichbar zu sein oder mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben, könntest du dir eine australische Sim Karte zulegen. Telstra ist das beste Netz in Australien und sehr zu empfehlen, da du auch im Outback Empfang haben wirst.

Lebenslauf

Der Lebenslauf für einen Job in Australien sieht etwas anders aus als der Deutsche. Im Internet findest du viele Beispiele, wie der Lebenslauf (CV / Résumé) aussehen sollte.
Der Hauptunterschied liegt hier in der Länge. Wenn du dich auf einen nicht-akademischen Beruf bewirbst, reicht ein kurzes Résumé (1 bis 2 Seiten). Sollte es sich doch um einen akademischen Beruf handeln, wirst du den ausführlicheren CV (3 bis 4 Seiten) schreiben müssen.

 

Also, nur Mut! Es ist wohl eines der besten Erlebnisse, die du im Leben machen kannst. Es gibt keinen leichteren Weg, ein Jahr lang in einem fremden Land arbeiten und leben zu können. Work and Travel Australien ist aus unserer Sicht perfekt um so einiges im Leben zu lernen.

Phillip Island – die Insel der Pinguine

Phillip Island – die Insel der Pinguine

Vor der Küste von Mornington Peninsula liegt eine kleine Insel. Mit gerade einmal 100 km² Fläche hat Phillip Island allerdings einiges zu bieten.

Zum Beispiel gibt es auf Phillip Island freilebende Pinguine.

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Phillip Island ist die Insel der Pinguine und diese wollten wir unbedingt besuchen. Auf Grund des guten Wetters entschlossen wir uns ein paar Tage mehr einzuplanen. Und das war goldrichtig.

Jedes Jahr kommen rund 3,5 Millionen Touristen auf diese Insel. Und das nicht zuletzt, weil es hier freilebende Pinguine zu sehen gibt. Phillip Island liegt etwa 150 Kilometer südöstlich von Melbourne. Außer mit Pinguine kann Phillip Island noch mit einer wunderschönen Natur und Küstenabschnitten punkten.

Der einzige Zugang zu der Insel führt über eine 640 Meter lange Betonbrücke, die von San Remo auf dem Festland mit der Inselstadt Newhaven verbunden ist.

Tiere auf Phillip Island

Phillip Island ist ein Traum für Jedermann, der auf Wildlife steht. Du findest hier wirklich alles. Zuerst hörst du sie in den Bäumen zwitschern und beim genauerem Hinsehen entdeckst du sie dann… die Rosakakadus.
Wie auch sonst im restlichen Australien, wirst du hier dem einen oder anderen Känguru bzw. Wallabies über den Weg laufen. Außerdem gibt es hier große Kolonien von Pelzrobben und auch Buckelwale kannst du mit etwas Glück sehen. Es werden auch einige Whale-Watching-Touren angeboten, die du von Phillip Island aus machen kannst.

Aber Phillip Island ist noch für ganz andere Tiere bekannt, nämlich für Pinguine. Du hast richtig gehört: Pinguine in einem warmen Klima.

Es handelt sich hierbei um die sogenannten Zwergpinguine. Sie sind die kleinste Art der Pinguine und werden nur zwischen 35 und 40 Zentimeter groß. Die Pinguin-Parade im Phillip Island Nature Park ist tatsächlich eine gute Gelegenheit, um auf Phillip Island Pinguine zu sehen. Sie kommen nach Sonnenuntergang zurück von ihrer Jagd und suchen ihr Nest, bevor sie am nächsten Morgen wieder im weiten Meer verschwinden.

Für die Parade sind extra drei Zuschauertribünen aufgebaut und der Strand wird von Scheinwerfern ausgeleuchtet, damit man die kleinen Dinger aus dem Wasser watscheln sehen kann. Die Preise variieren sehr stark. Ein Ticket kannst du ab 26 AUD (ca. 17 Euro) kaufen.

Es war zwar wirklich schön zu beobachten und die kleinen Pinguine sind verdammt putzig. Schlussendlich waren es schätzungsweise 200 – 300 weibliche Pinguine, die aus dem Wasser kamen. Allerdings können wir diese Veranstaltung unterm Strich dennoch nicht weiterempfehlen. Für uns ist es einfach ein zu großer Eingriff in das Leben der Pinguine. Zudem hat man am Nobbie Centre und in Melbourne (St. Kilda) ebenfalls die Möglichkeit Pinguine zu sehen. Das alles dann auch ohne eine Tour oder Veranstaltung.

Falls du in Australien keine Pinguine sehen solltest, dann kannst du es auch in Neuseeland versuchen. Auf Steward Island zum Beispiel leben ebenfalls ein paar große Kolonien von Zwergpinguinen.

Weitere Sehenswürdigkeiten auf Phillip Island

Pinguine sind allerdings nicht das Einzige, das diese kleine Insel zu bieten hat. Klar, die süßen kleinen Kerle sind die Hauptattraktion, aber es gibt noch andere Dinge zu entdecken.

Cape Woolamai

Zum Beispiel einer der besten und schönsten Surfspots Australiens. Das Cape Woolamai ist mit seinem 4 Kilometer langen Sandstrand ein richtig schöner Platz zum relaxen. Du kannst hier Surfer beobachten oder selber eine Runde baden gehen.

Aber Vorsicht: die Strömungen hier sind sehr stark und du solltest nur ins Wasser gehen, wenn ein paar Rettungsschwimmer in der Nähe sind.

Als Alternative führen 4 Rundwege durch die Dünen und entlang von Granitfelsen. In den wärmeren Monaten kannst du hier Seevögel beobachten, die von ihrem Beutezug zu ihren Nestern zurückkehren.

Phillip Island Chocolate Factory

Wir wussten damals, dass Phillip Island eine eigene Schokoladenfabrik hat. Leider waren wir selber bisher nicht da. Aber für dich kann es durchaus interessant sein, wenn du ein Schleckermäulchen bist.

Der Eintrittspreis zur Besichtigung beträgt 17 AUD (ca. 11 Euro) für Erwachsene. Wenn du nur das Café und den Verkaufsraum sehen möchtest, ist der Eintritt frei. Auf der Seite der Phillip Island Chocolate Factory findest du alle weiteren Informationen für deinen Besuch.

Nobbies Center

Als wir das erste Mal auf Phillip Island waren, war unsere erste Anlaufstelle das Nobbie Center im Westen der Insel. Das Center bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Küste und auch hier findest du viele freilebende Tiere. Unter anderem Seelöwen in ihren Kolonien und wenn du ganz viel Glück hast, kannst du auch ein paar Pinguine entdecken.

Koala Conservation Centre

Um noch mehr Tiere zu sehen, kannst du das Koala Conservation Centre besuchen. Das Center verfügt über zwei kleine Wanderwege, auf denen du immer wieder Koalas begegnen kannst. Aber auch Wallabies, Echidnas und bunte einheimische Vögel kommen immer wieder mal zum Vorschein. Wie auch bei der Pinguin-Parade musst du hier Eintritt bezahlen. Etwa 13 AUD (ca. 8,50 Euro) kostet der Spaß.

Wenn du in Australien irgendwo freilebende Koalas für umsonst sehen kannst, dann ist es definitiv auf der Insel Raymond Island.

MotoGP

Eines unserer persönlichen Highlights auf Phillip Island war wohl der MotoGP. Jedes Jahr im Herbst kommen Motorrad-Fans aus aller Welt hier her, um sich die spektakulären Rennen anzusehen. Die Rennstrecke auf Phillip Island zählt zu einer der schönsten auf der ganzen Welt.

Da wir bereits bei der Formel 1 in Melbourne live dabei waren, durfte ein Besuch des MotoGP natürlich nicht auf unserer Liste fehlen. In einem separaten Bericht haben wir unsere Erfahrung zum MotoGP auf Phillip Island zusammen gefasst.

Übernachten auf Phillip Island

Da Phillip Island nun nicht wirklich sehr groß ist, gibt es auch nicht sehr viele Möglichkeiten zu übernachten. Gerade einmal knapp 170 Unterkünfte* gibt es auf der Insel.

Wir waren damals zum Glück mit unserem Camper unterwegs und waren nicht auf Hostels angewiesen. Wir haben unseren Stellplatz für unseren Camper wie immer auf Wikicamps gefunden  und waren damit mehr als zufrieden. Denn diese lag direkt innerhalb einer kleinen Bucht. Und während wir unser Abendessen zubereiteten, konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten.

Welche Erfahrungen oder Sehenswürdigkeiten hast du auf Phillip Island bisher gemacht und gesehen? Gibt es etwas, dass wir vielleicht vergessen haben? 

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Wer steckt hinter Tausend fremde Orte?

Wir leben und lieben das Reisen. Und weißt du auch warum? Weil wir mit jeder Reise neue Kulturen, neue Länder und neue Menschen kennen lernen dürfen.

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