Lieblingsorte und Sehenswürdigkeiten in Melbourne

Lieblingsorte und Sehenswürdigkeiten in Melbourne

Sehenswürdigkeiten in Melbourne gibt es viele. Aber auch so ist Melbourne eine wundervolle Stadt – für uns bisher die schönste Stadt der Welt.

Was Melbourne alles zu bieten hat, erzählen wir dir in diesem Beitrag.

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Für uns ist Melbourne nicht nur irgendeine Stadt. Jeder, der uns schon eine Zeit lang folgt oder sich auf unserer „Über uns“ Seite schon einmal umgeschaut hat weiß, dass wir uns im Dezember 2014 in genau dieser Stadt kennengelernt haben.
Wir verbrachten etliche gemeinsame Stunden miteinander. Zwei Monate später hat sich dann auch mehr entwickelt und es kam wie es kommen musste.
Auch Tiefen haben wir in Melbourne erleben müssen. So hatte ich im August 2015 meinen Rollenunfall und war knapp 2 Monate ans Bett gefesselt. Das alles und eigentlich noch viel mehr macht Melbourne für uns zu einer ganz besonderen Stadt.

Aber nun mal abgesehen von den persönlichen Geschichten – Was macht Melbourne so besonders, dass diese Stadt nun schon zum siebten mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt ernannt wurde?

Melbourne und seine herzlichen Einwohner

Mit der offenen Art wurde ich sofort nach meiner Ankunft konfrontiert. Ich verließ die Southern Cross Station um 7:00 Uhr morgens, um zu meinem Hostel – dem „The Exford Hotel“ – zu laufen. Ich bin keine 5 Minuten mit meinem riesen Backpack* unterwegs, da wurde ich von David angesprochen. Er kommt ursprünglich aus Polen, lebte aber schon seit über 30 Jahren in Melbourne. Nachdem ich ihm erst einmal ein paar Fragen über meinen Reiseverlauf beantworten musste, lud er mich spontan zum Frühstück ein. Er gab mir 2 belegte Brötchen, die er gerade beim Bäcker geholt hatte und fand es sehr schade, dass er nicht noch einen Kaffee dabei hatte. Ich wusste gar nicht so richtig, was ich sagen sollte. Ich war einfach nur begeistert.

Zudem wirst du in Melbourne auf so viele verschieden Nationalitäten treffen. In Melbourne leben laut Statistik an die 150 verschiedene Nationen und das Tolle daran ist – es klappt. Klar gibt es wie in jeder Großstadt auch Probleme, aber weitestgehend ist alles in Ordnung.
So ist es zum Beispiel auch möglich, dass auf einer kleinen Geburtstagsfeier 8 verschiedene Nationalitäten – bei 10 Gästen – an einem Tisch sitzen. Das hatten wir bis dahin auch noch nicht erlebt.

Strände in Melbourne

Ganz klar, Melbourne liegt direkt am Meer und hat somit unzählige Strände zu bieten.
In dem Stadtteil St. Kilda findest du wohl die bekannteste Strandpromenade der Stadt.
Hier kann es am Wochenende und an Feiertagen schon einmal richtig voll werden. Und das wohl nicht zuletzt, weil du hier freilebende Pinguine beobachten kannst.
Auch Altona – im Westteil der Stadt – und Brighton im Süden von Melbourne, haben wunderschöne Strände zu bieten.

Wenn du es noch ein wenig gemütlicher haben möchtest und dir ungern die Strände mit jeder Menge Melbourians teilen willst, dann solltest du weiter in Richtung Süden zum Beispiel nach Frankston fahren. Da befinden sich noch weitere wunderschöne Strandabschnitte, welche nicht ganz so überlaufen sind. Wenn es noch ein wenig weiter weg sein darf, können wir Sorrento empfehlen. Dort kannst du im übrigen auch mit Seelöwen und Delfinen schnorcheln.

Strassenkünstler in Melbourne

Die Strassenkünstler zählen nicht gerade direkt zu Melbourne´s Sehenswürdigkeiten. Für uns sind diese aber ein absolutes Highlight. Denn hier in Melbourne gibt es Unmengen an Straßenkünstlern. Die sind mal mehr und mal weniger gut, aber immer sehr unterhaltsam.
Im CBD (Central Business District) findest du vor allem auf der Bourke Street und der Swanston Street ziemlich gute Künstler. Auch am Federation Square, welcher wunderbar zum verweilen einlädt und der Southbank Promenade gibt es immer etwas zu sehen.

Wir haben teilweise mehrere Stunden nur damit verbracht, den verschiedenen Straßenkünstlern und Musikern zuzuschauen.

Melbourne´s Märkte

Wir lieben Märkte in jeder Form.
Sei es für die Besorgung von frischen Lebensmitteln, Trödelmarkt, Flohmarkt oder was auch immer. Melbourne hat ebenfalls ein paar ganz besondere Märkte.

 

  • Der wohl bekannteste Markt ist der Queen Victoria Market im CBD. Er ist der einzige noch vorhandene große Markt im CBD. Neben Lebensmitteln gibt es hier auch Dinge wie Schmuck, Bekleidung und Handwerkswaren zu kaufen.
  • Der South Melbourne Market von 1867 ist ein weiterer großer Markt nicht weit entfernt vom CBD. Hier ist das Angebot an anderen Produkten allerdings schon überschaubarer und es werden hauptsächlich Lebensmittel verkauft.
  • Der Prahran Market, auch bekannt als der „Food Lovers Market“. Es war definitiv unsere Lieblingsmarkt in Melbourne. In der Zeit, wo wir in Toorak gewohnt haben, waren wir jede Woche dort einkaufen. Es ist – wie der Zweitname schon sagt – ein reiner Markt für Lebensmittel. Es finden auch regelmäßig Veranstaltungen wie das Cheese Festival statt.

Melbourne Sehenswürdigkeiten

Melbourne ist nicht die Stadt mit den großen oder besonderen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel Sydney mit dem Opera House oder der Harbour Bridge.
In Melbourne ist es das Flair, was diese Stadt versprüht und so einzigartig macht.
Dennoch gibt es ein paar Sachen, die du in Melbourne nicht verpassen solltest.

 

  • Die Flinders Street Station ist ein Bahnhof der besonderen Art. Mit seiner Fassade ist er einer der schönsten Bahnhöfe, die wir bisher gesehen habe.
  • Im Albert Park geht es weitestgehend ruhig zu. Hier kannst du – genau wie im Botanischen Garten, welcher nicht weit entfernt ist – super entspannen. Bekannt ist der Albert Park vor allem durch das jährliche Formel 1 Rennen. Für uns war es ganz klar, dass wir während unserer Zeit in Melbourne, auf jeden Fall zur Formel 1 gehen würden. Und das hat sich auf jeden Fall gelohnt und war eine Erfahrung für sich.
  • In der Hoiser Lane – nahe dem Federation Square – kommen Graffiti Liebhaber voll auf Ihre Kosten. Ein kleiner Abstecher lohnt sich definitiv.
  • Hoch hinaus geht es am Eureka Tower. Vom Skydeck auf fast 300 Metern Höhe, hast du einen schönen Überblick über die Stadt.
  • Die viele Bars und Cafés in den kleinen Gassen der Stadt sind etwas ganz besonders.
    Es gibt wohl nicht viele Städte, wo es so eine große Anzahl an Lokalitäten gibt.
    In den kleinen Gassen des CBD´s tummelt sich ein Café an dem nächsten.
    Auch die Rooftop Bar´s laden am Abend zum verweilen ein. Eine der schönsten befindet sich auf der Swanston Street. Im Sommer befindet sich hier auch ein Open Air Kino, welches wir uneingeschränkt empfehlen können.
  • Innerhalb des CBD´s sind im übrigen alle Straßenbahnen kostenlos. Mit der City Circle Tram kannst du außerdem eine kleine Stadtrundfahrt rund um das CBD machen. Auch das ist komplett gratis.

Vom Flughafen ins Stadtzentrum

Die beste Möglichkeit bietet dir vermutlich der Skybus. Vom internationalen Flughafen gelangst du für umgerechnet 12 Euro mit dem Bus zur Southern Cross Station. Und von hier aus ist es ein Kinderspiel. Entweder mit der Strassenbahn oder du läufst einfach. Denn es ist wirklich leicht in Melbourne zu Fuß von A nach B zu gelangen.

Die Fahrt mit dem Skybus dauert im übrigen 30 – 45 Minuten.

Fazit

Für Melbourne solltest du mindestens eine Woche einplanen, mehr ist natürlich immer schöner. Falls du es zulässt und die Zeit hast, wirst du der Stadt ganz automatisch verfallen. Melbourne begeistert mit seinem Flair und wurde wieder einmal – zu Recht – zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt.

Warst du schon einmal in Melbourne? Wie hat dir diese Stadt gefallen? War es bei dir auch Liebe auf den ersten Blick?

Wir freuen uns auf deine Meinung über Melbourne.

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London – eine magische Entdeckungstour

London – eine magische Entdeckungstour

Im Mai waren wir auf einer magischen Entdeckungstour in London. London, das zu Hause von Harry Potter und seinen Abenteuern.

Für mich als Harry Potter Fan gehört Harry Potter zu London, wie der Parmesan auf meine Pasta. Seit über einem Jahr habe ich auf dieses verspätete Geburtstagsgeschenk gewartet. Und zuerst hatte ich keine Ahnung, was auf mich zu kommt.

Aber jetzt erst einmal ganz langsam von Anfang an.

Zu meinem 30. Geburtstag habe ich das beste Geschenk ever bekommen. Nur wusste ich eine ziemlich lange Zeit nicht, dass es das beste Geschenk ever ist. Denn ich hatte keinen blassen Dunst, was es werden würden. Stattdessen habe ich einen Käsefondeu bekommen… wie romantisch.
Ricardo hat mich echt wahnsinnig lange hingehalten und es war auch nichts aus ihm raus zu bekommen. Bis zu dem einen Tag… da hat er sich verquatscht. Er hat verlauten lassen, dass es nach London geht.
Ich habe mich wahnsinnig gefreut. Ich war damals als Kind bereits mit meiner Familie in London. Es ist allerdings als Erwachsener eine völlig andere Erfahrung.

Da waren wir dann im Mai… am Münchener Flughafen. Und es ging nach London. Für ganze 4 Tage. Was dort noch auf mich zukommen sollte, wusste ich aber immer noch nicht.

Wir landeten am Nachmittag in der Hauptstadt von England und versuchten erst einmal uns in der Großstadt zurecht zu finden. Ricardo hatte uns eine Unterkunft über Airbnb in dem Stadtteil Clapham gebucht. Am A…. der Welt, beziehungsweise von London. Aber es sollte ja auch nur zum Schlafen sein.

Am Flughafen kauften wir uns als erstes ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel. Dann fuhren wir Richtung unserer Unterkunft. In Clapham stiegen wir aus und liefen das letzte Stück. Wobei das „letzte Stück“ noch ziemlich weit war. Wir liefen etwa 40 Minuten bis wir endlich ankamen.

Nachdem wir unser Gepäck abgeladen hatten, machten wir uns auf dem Weg einen ersten Eindruck zu gewinnen. Und mein erster Eindruck von der Stadt fiel leider negativ aus.
London, und auch die Vororte, sind verdammt dreckig und verschmutzt. Egal wo wir lang liefen, überall lag Müll auf den Strassen und Gehwegen.

Ich war entsetzt und enttäuscht !!!

Ich habe mir London immer als strahlende und vorbildliche Großstadt vorgestellt. Doch was ich dort zu Gesicht bekam, war weit entfernt von „strahlend“. Ich hoffte, dass mich die Stadt noch anderweitig in seinen magischen Bann ziehen konnte.

Warner Bros Harry Potter Studio in London

Der erste „richtige“ Tag in London war wirklich magisch. Wir besuchten die Warner Bros. Filmstudios und gingen auf Entdeckungstour hinter den Kulissen von Harry Potter.
Ich war hin und weg !!!
Jeder einzelne Harry Potter Film wurde hier gedreht und nachdem die letzte Klappe gefallen war, wurden sämtliche Requisiten aufbewahrt, um sie Fans wir mir präsentieren zu können.

Mit dem Shuttlebus ging es von der Station Watford Junction direkt vor die Haustür der Warner Bros. Studios. Der Shuttlebus kostet etwa 3 Euro pro Person für Hin- und Rückfahrt. Draußen standen dann die Automaten, an denen wir unsere Tickets ausdrucken konnten.

Bereits bevor es durch die Studios ging, konnten wir einen Blick auf Harrys London - Harry´s Zimmer unter der TreppeZimmer unter der Treppe erhaschen.

Am Anfang der Entdeckungstour wurden wir von einem kleinen Film über die Entstehung und die Bedeutung der Filme in London aufgeklärt.

Und dann ging es durch die berühmte Tür zum Speisesaal. Ich war sprachlos und kam aus dem Staunen nicht mehr raus.

Ich fühlte mich, als wäre ich in den Film gefallen.

London - Eingangstür zur Speisesaal von HogwartsDie riesige Tür und dahinter die meterlangen gedeckten Tische. An den Wänden hingen eine Art Skulpturen, in denen Kerzen brannten (natürlich keine echten). Wir schlenderten den Raum entlang. Immer in Richtung des Podium, wo die Lehrer im Film ihren Platz hatten. Auf dem Weg liefen wir an Puppen vorbei, die die Uniformen der verschiedenen Häuser trugen und die jeweiligen Wappen präsentierten. Wahnsinn!!!

Wir durchliefen wirklich jede einzelne Szene aus den Filmen. Wir kamen an der Eisbar und an dem riesigen Hexenkessel vorbei.

Wir besuchten den Gemeinschaftsraum von Gryffindor und anschließend standen wir in Dumbledores Büro. An den Wänden hingen verschiedene Gemälde und auch der Phönix saß an seinem Platz.

Im Laufe der Tour haben wir viele Eindrücke sammeln können. Jeder einzelne Zauberstab wurde aufbewahrt. Von den Kostümen mal ganz abgesehen. Sogar einen Besen habe ich zum „aufstehen“ bringen können. Nachdem ich meinen Wagen durch die Wand zum Gleis 9 ¾ geschoben hatte, konnte ich kurze Zeit später ein Zugabteil beziehen.

Und dann gingen wir auf eine kleine Shoppingtour in der Winkelgasse. Hier kamen wir an dem Laden von Ollivander vorbei, der Zauberstäbe verkaufte. Und natürlich kamen wir auch an dem Scherzartikel laden vorbei, den die Weasleys wieder zum Hingucker aufgebaut hatten.

Nach etwa 1,5 Stunden hatten wir Halbzeit. Wir gingen in das Restaurant und ließen es uns bei einem Butterbier gut gehen. Wir waren sehr gespannt, wie Butterbier wohl schmecken würde. Und ich kann euch sagen, es ist verdammt süß. Ich glaube, der Hauptbestandteil ist Karamellsirup. Aber ganz sicher bin ich mir natürlich nicht. Es war genau das Richtige für mich.

Danach ging es weitere 1,5 Stunden durch die Studios.
Ich bin froh, dass wir uns nicht im verbotenen Wald verlaufen haben, denn sonst hätte ich mein persönliches Highlight wohl verpasst. Mein persönliches Highlight war ein Modell des Schlosses im Maßstab 1:23. Es zeigt natürlich Hogwarts und die Ländereien drum herum. Das Modell diente für die Außenaufnahmen des Schlosses für den Film. Und das finde ich wahnsinnig beeindruckend. Ich habe immer geglaubt, die Aufnahmen stammen von einem realen Schloss irgendwo auf der Welt. Aber so kann man sich täuschen.

London - Modell Schloss Hogwarts

Anschließend sind wir mit dem Bus wieder zurück in die Stadt gefahren und haben uns London bei Nacht angesehen.

Fazit:

Jeder, der die Filme von Harry Potter und seinen Freunden in- und auswendig kennt, kommt bei einem Ausflug nach London nicht drum herum, sich hinter den Kulissen umzusehen. Für den Rundgang sollte man mindestens 3 Stunden einplanen. Wir waren etwa 3,5 Stunden in den Studios und dann finde ich den Ticketpreis von umgerechnet 45 Euro pro Person gar nicht mal so teuer.

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Whale Watching in Húsavík, Island

Whale Watching in Húsavík, Island

Im Norden Islands hat das Whale Watching in Húsavík sich zum Hotspot Europas entwickelt. Neben Wasserfällen und Geothermalgebieten ist Whale Watching fast schon Pflicht bei einer Rundreise. In der Skjálfandi Bucht sind Minkwale die wohl am meisten vorkommende Spezies. Allerdings kann man auch hin und wieder Buckelwale sehen. Dieses Glück hatten wir bei unserem Besuch Anfang Mai.

Die Giganten erreichen im Durchschnitt ein Alter von 95 Jahren und wiegen zwischen 25 – 40 Tonnen.
Die meisten Wale kommen jedes Jahr im Mai in Island an und bleiben bis etwa September. Um sich fortzupflanzen ziehen sie dann wieder Richtung Süden, in etwas wärmeres Gewässer.

Da wir am Anfang der Saison in Húsavík waren, hatten wir starke Bedenken beim Buchen der Tour. Wir gingen das Risiko dennoch ein und wurden belohnt. Das Wetter war ein Traum. Der Himmel war so blau wie das Meer und die Sonne lachte. Eine Woche vorher war Sommeranfang in Island und unser Guide meinte, dass es der erste sonnige Tag in Húsavík sei. Die Zeichen standen also optimal. Der Guide von Gentle Giants Húsavík war echt super. Er hat uns auf dem Boot alles Wichtige zu den Giganten erklärt. Wir waren kaum unterwegs, schon tauchte der erste Buckelwal nach gut 15 Minuten Bootsfahrt auf. Es war einfach gigantisch diese Riesen zu beobachten. Genau deshalb solltest du auf keinen Fall auf diese Tour verzichten, wenn du hier bist.

Nach etwa 3 Stunden war die Tour dann leider auch wieder vorbei und wir fuhren zurück in den Hafen.

Es hat sich absolut gelohnt und auch den Touranbieter können wir nur weiterempfehlen.
Gebucht haben wir das ganze im übrigen erst einen Tag zuvor. Das solltest du bei einer Reise in der Hauptsaison (Juni – August) vielleicht nicht machen. Etwas vorplanen solltest du dann in jedem Fall.

Touranbieter: Gentle Giants Húsavík
Kosten der Tour: 90 € (weitestgehend gleich bei allen Touranbietern in Island)
Dauer der Tour: etwa 3 Stunden

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Die 8 schönsten Wasserfälle in Island

Die 8 schönsten Wasserfälle in Island

Island ist wahrscheinlich das oder zumindest eines der Länder, wo es die meisten Wasserfälle gibt.
Auf unserem Roadtrip durch dieses unglaubliche Land haben wir die 8 schönsten Wasserfälle in Island besucht. Bereits nach 50 Kilometern kamen wir an dem ersten Wasserfall vorbei.
Vom Süden bis zum Osten des Landes war die Dichte an Wasserfällen sogar noch größer.
Viele der Wasserfälle sind dabei frei zugänglich, andere wiederum liegen unerreichbar oder auf Privatgrundstücken, welche du nicht ohne Einverständnis der Besitzer betreten solltest.

Im folgenden habe ich dir eine kleine Zusammenfassung der 8 schönsten Wasserfälle in Island zusammengestellt. Da wir kein 4×4 Auto hatten, beziehe ich mich allerdings ausschließlich auf die Wasserfälle in der Nähe der Ringstraße.

1. Gullfoss Wasserfall

Einer der 8 schönsten Wasserfälle in Island ist der Gullfoss Wasserfall. Er liegt direkt am Golden Circle und ist somit sehr leicht zu erreichen.. Das bedeutet, selbst wenn du einmal nur 3 Tage in Island bist, hast du die Chance diesen beeindruckenden Wasserfall zu besuchen. Er liegt etwa 200 Kilometer von Reykjavik entfernt. Der Wasserfall besteht aus zwei Stufen, wobei die erste etwa 11 Meter und die zweite etwa 21 Meter hoch ist.

Für den Gullfoss Wasserfall solltest du etwa 2 Stunden einplanen. Wie überall hängt es allerdings davon ab, ob du ein paar schöne Fotos machen willst oder dir gerne die Zeit nimmst, Orte auf dich wirken zu lassen. Dennoch ist eine Stunde für den Wasserfall unumgänglich – meiner Meinung nach.

GPS Daten für Google Maps 64°19’37.4″N 20°07’11.5″W

2. Seljandsfoss Wasserfall

Der Seljandsfoss, welcher sich rund 66 Meter in die Tiefe stürzt, birgt eine Besonderheit. Hier kannst du einmal hinter einem Wasserfall stehend auf die Landschaft blicken. Im Mai war der kleine Wanderweg noch sehr stark gefroren. Dennoch haben wir es uns nicht nehmen lassen, einmal hinter den Wasserfall zu blicken. Falls du das Gleiche vor hast, solltest du auf jeden Fall gutes Schuhwerk dabei haben und stark aufpassen. Eine gute Regenkleidung ist ebenfalls empfehlenswert.

Allerdings ist der Wasserfall auch ein Touristenmagnet. Wenn es sich einrichten lässt, das Wetter passt und du gerne fotografierst, solltest du den Seljandsfoss in den Abendstunden besuchen.
Dann wird der Bereich hinter dem Wasserfall zwar noch leicht überfüllt sein, allerdings kursieren im Internet wunderschöne Bilder während des Sonnenuntergangs.

GPS Daten für Google Maps 63°36’56.2″N 19°59’18.7″W

3. Gljúfrabúl Wasserfall

Wenn du den Weg weiter hinter gehst, kommen noch viele kleinere Wasserfälle. Ungefähr 500 Meter entfernt liegt der Gljúfrabúl Wasserfall. Den kurzen Weg solltest du definitiv auf dich nehmen. Wir haben es getan. Weniger Touristen und ein paar Möglichkeiten zum Klettern machen den Gljúfrabúl viele attraktiver.
Gljúfrabúl bedeutet soviel wie Schluchtenbewohner, denn der Wasserfall befindet sich teilweise in einer halboffenen Schlucht. Auch die Tatsache, dass du in diese Schlucht reinlaufen kannst macht den Wasserfall so attraktiv. Aber Vorsicht! Bei dem Weg und mitten unter dem Wasserfall wirst du so richtig nass.

GPS Daten für Google Maps 63°37’15.3″N 19°59’09.7″W

4. Skógafoss Wasserfall

Der Skógafoss ist, ähnlich wie der Seljandsfoss, ein reiner Touristenmagnet. Plane deinen Aufenthalt also entweder zeitig in der Früh oder später am Abend.
Wir waren gegen 15:00 Uhr am Wasserfall und es war schrecklich. Sehr schade, denn der Skógafoss ist mit seiner Breite von 25 Metern und Höhe von 60 Metern durchaus beeindruckend. Aber wie das so ist, wenn sich an einem schönen Ort hunderte Touristen versammeln, sinkt meine Stimmung rapide und ich will eigentlich nur noch weg.
Daher gibt es auch nur ein Bild von diesem Wasserfall.

GPS Daten für Google Maps 63°31’55.3″N 19°30’41.0″W

Wasserfälle - Skogafoss

5. Kvernufoss Wasserfall

Um zu diesem Wasserfall zu gelangen musst du Hausfriedensbruch begehen.
Weiter oben habe ich geschrieben, dass Wasserfälle auf Privatgrundstücken tabu sind.
Das gilt für diesen Wasserfall eher nicht. Ohne das ich hier jemanden anstiften möchte ein kleines Verbrechen zu begehen, doch es war definitiv der beste Wasserfall zusammen mit dem Selfoss.
Es war nicht unbedingt die Höhe oder Breite, die diesen Wasserfall ausmachen. Vielmehr ist es die Umgebung und die Tatsache komplett allein da gewesen zu sein. Dazu hatten wir das Glück, einen strahlend blauen Himmel und keinen Wind gehabt zu haben.

Wie kommst du nun also zu dem versteckten Wasserfall?

In dem kleinen Ort Skógar befindet sich ein Museum, hier stellst du am besten das Auto ab.
Du gehst hinter dem Museum vorbei, immer gerade aus bis du zu einem kleinen Zaun kommst. Auch wenn du ein unwohles Gefühl hast, hier ist die Stelle, an der du Hausfriedensbruch begehen musst. Klettere vorsichtig über den Zaun – ohne etwas kaputt zu machen – und folge einfach dem Trampelpfad. Dieser wird dich nach etwa 10 Minuten ans Ziel bringen.
Jetzt kannst du dich – bei hoffentlich bestem Wetter – zurücklehnen, genießen und Fotos machen.

GPS Daten für Google Maps 63°31’43.0″N 19°28’50.3″W

6. Detifoss Wasserfall

Der Detifoss ist der größte Wasserfall im Nordosten Islands. Durch die Kombination aus Volumenfluss und Fallhöhe ist er sogar der leistungsstärkste Wasserfall Europas. Er liegt knapp vor dem Rheinfall in der Schweiz, welchen ich auch nur empfehlen kann.
Auch wenn die Übernachtung auf dem Parkplatz vom Detifoss verboten ist, haben wir es dennoch getan. Interessiert hat es zum Glück niemanden und so waren wir gegen 7:00 Uhr, noch vor den anderen Touristen, am Wasserfall. Er war einfach beeindruckend und ich bin froh, dass es so lief. Den Detifoss kannst du im übrigen von beiden Seiten anfahren. Wir haben die östliche Seite gewählt. Die andere Seite bzw. die Straße dorthin, war bei unserem Besuch noch gesperrt.

Datensalat:
Der Detifoss ist rund 100 Meter breit und das Wasser stürzt etwa 44 Meter in eine Schlucht.
Im Sommer liegt die Wassermenge bei rund 1500 m3 pro Sekunde. Kurz zum Vergleich: Beim Gulfoss sind es etwa gerade einmal 130 m3 pro Sekunde und beim Rheinfall sind es etwa 600 m3 pro Sekunde.
Neben der Wassermenge werden durch den Fluss etwa 120.000 Tonnen Geröll, Gestein Sand und Schlamm pro Tag transportiert.

GPS Daten für Google Maps 65°48’54.8″N 16°23’09.9″W

7. Selfoss Wasserfall

Und auch hier gibt es wieder einen kleinen Bruder. Der Selfoss ist die erste Wasserfallstation vom Fluss Jökulsá á Fjöllum (Gletscherfluss aus den Bergen), danach kommt der Detifoss.
Mit dem 12 Meter hohen Selfoss beginnt der Absturz in den Canyon.
Der Selfoss war, wie schon erwähnt, zusammen mit dem Kvernufoss, der schönste Wasserfall auf unserer Tour.
Auch hier war die Größe wieder zweitrangig.
Die Tatsache, dass wir auf Grund des „wenigen“ Wassers bis zur Wasserfallkante heran konnten, machte ihn so besonders.
Zudem machen sich wohl wenige Touristen auf den Weg zu dem Wasserfall. Selbst wenn du erst 3-4 Stunden später ankommst, wirst du hier sicher nahezu allein sein.
Allerdings ist der Weg nicht ganz ungefährlich und im Sommer, wenn der Fluss mehr Wasser führt, ist er wohl nicht ganz so begehbar wie noch Ende April / Anfang Mai. Dennoch solltest du versuchen, so weit wie möglich zum Selfoss zu gelangen.

GPS Daten Google Maps 65°47’55.7″N 16°23’00.5″W

8. Glanni Wasserfall

Der Glanni Wasserfall ist einer von vielen Wasserfällen im Fluss Nordura. Der Fluss ist auf Grund der Lachsfischerei einer der bedeutendsten im ganzen Land. In keinem Fluss tummeln sich mehr Lachse als hier.
In der Nähe vom Wasserfall befindet sich ein riesiges Lavafeld, dessen Lava rund 3600 Jahre alt ist. Verglichen mit den Wasserfällen ist der Glanni Wasserfall nicht riesig, sondern besteht eher aus vielen kleinen Stufen. Er ist dennoch schön anzuschauen und wenn du sowieso etwas Zeit hast und auf der Ringstraße unterwegs bist, lohnt es sich anzuhalten.

GPS Daten Google Maps 64°45’13.1″N 21°32’50.5″W

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