Saigon – 13 Sehenswürdigkeiten und Tipps

Saigon – 13 Sehenswürdigkeiten und Tipps

 Unsere Fahrrad-Reise geht weiter. Und zwar in Vietnam.

Aber bevor es so richtig los geht, sind wir erst einmal in die verrückte Welt von Saigon, bzw. Ho-Chi-Minh-City eingetaucht.

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Saigon, bzw. Ho-Chi-Minh-City (HCMC) ist eine bunte und chaotische Stadt etwa 70 Kilometer nördlich des Mekong-Deltas. Sie ist zugleich auch die größte Stadt Vietnams.  Die Stadt ist in 19 Bezirke unterteilt, wobei der erste Bezirk das finanzielle und kommerzielle Zentrum der Stadt ist und somit wohl auch der meist besuchte Stadtteil.  Aber was kann man hier nun großartig erleben? Immerhin ist es eine Stadt, wie jede andere auch.

FALSCH!!!

Keine große Stadt in Asien ist wie jede andere. Denn hier ist es laut, chaotisch, dreckig und wahnsinnig überfüllt. Es gibt viele Dinge zu sehen und zu erleben. Und das meistens auch für wenig Geld./p>

Ho-Chi-Minh Stadt oder Saigon?

Bevor wir uns um die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt kümmern, muss noch eine Frage geklärt werden:

Saigon oder Ho-Chi-Minh Stadt???

Die ehemalige Hauptstadt Vietnams sorgt mit ihrem Namen immer mal wieder für Verwirrung. Heißt es nun Saigon oder Ho-Chi-Minh? Früher, vor der Wiedervereingung von Nord- und Südvietnam hieß die Stadt Saigon. Doch im Jahr der Wiedervereinigung – 1976 – erhielt die Stadt den nahmen Ho-Chi-Minh City.

Das ist ja alles schön und gut. Aber warum ausgerechnet Ho-Chi-Minh Stadt?
Und das finde ich alles sehr verwirrend und kompliziert. Ich versuche es mal zu erklären:

Ho-Chi-Minh war damals – noch vor der Teilung Vietnams als Folge des Indochinakrieges im Jahr 1954 – Staats- und Ministerpräsident der Demokratischen Republik Vietnam. Nach der Teilung im Jahr 1954 wurde er Präsident der Demokratischen Republik Vietnam. Er war maßgeblich an der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam beteiligt. Und durch diesen Einsatz erhielt er einen weltweiten Bekanntheitsgrad. Er war immer ein sehr bescheidener Mensch und hat sich ebenfalls für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen eingesetzt.

Die Einheimische sind sich auch nicht ganz einig, wie sie die Stadt nennen sollen. Einige sagen so, die anderen so. Der alte Name Saigon ist aber immer noch stark im Umlauf. So heißt zum Beispiel die Flughafen-Abkürzung noch SGN und auch das lokale Bier trägt den Namen – Saigon Beer.

Saigon – Ben Thanh Market

Dieser Markt ist der größte Markt von Saigon. Hier gibt es wirklich alles zu kaufen. Von Kleidung über Schmuck, Souvenirs und natürlich einheimisches Essen. Wir haben uns hier gerne mit Trockenfrüchte für unsere Fahrrad-Reise eingedeckt.

Saigon – Ben Thanh Street Food Market

Auch wenn es auf dem Hallenmarkt nebenan essen gibt, gibt es hier noch einmal einen extra Markt, hauptsächlich für vietnamesisches Essen. Hier findest du zum Beispiel das berühmte Banh Mi oder die berühmte vietnamesische Nudelsuppe Pho Bo. Diese ist übrigens ein typisches Frühstück in Vietnam. Und richtige Pho Bo Restaurants schließen bereits gegen 10.30 Uhr.

Pho Bo Restaurant

Und da es bei uns auch Pho Bo zum Frühstück gab, ging es für uns immer in unser Lieblingsrestaurant. Es heißt Pho Ngoc und liegt im ersten Stadtbezirk. Es ist kein wirkliches Restaurant, wie man es von zu Hause kennt. Es ist mehr eine lange Auffahrt, die zur Frühstückszeit in ein „Restaurant“ umgewandelt wird. Und gegen 11 Uhr wird wieder alles zusammen gepackt. Eine Portion des traditionellen Frühstücks kostet hier 50.000 VND ~ 1,85 Euro.

Street Food von Strassenständen in Saigon

Das ist etwas, was wir total gerne machen. Wir mischen uns gerne unter die Einheimischen und probieren uns durch die Länderküche. Unter anderem haben wir Banh Mi (belegtes Baguette), Banh Bao (gefüllte Teigtasche) und irgendwelche Spieße ausprobiert. Wir wissen bis heute nicht, was es war. Aber es hat sich in jedem Fall gelohnt. Es schmeckt einfach zu gut und kostet meistens gerade mal einen Euro.

War Remnants Museum – Kriegsmuseum Saigon

Vietnam ist voll mit geschichtlichen Hintergründen. Ob nun der Indochinakrieg (1946 – 1954), der zweite Weltkrieg (1939 – 1945) oder der Vietnamkrieg (1955 -1975), Vietnam musste in seiner Geschichte viel einstecken. Und das ist Grund genug, um sich das Kriegsmuseum und die Hintergründe eines der wichtigsten Kriege – dem Vietnamkrieg – einmal genauer anzusehen.

Es ist erschreckend zu sehen, was die Menschen für Mittel eingesetzt haben, um sich gegenseitig zu Schaden. Mit Hilfe von Waffen und chemischen Kriegsmitteln wurden bis zu über 5 Millionen Vietnamesen getötet.
Der Eintritt hier kostet 40.000 VND ~ 1,50 Euro pro Person.

Wiedervereinigungspalast

Dieses beeindruckende Gebäude war während des Vietnamkrieges der Wohnsitz des Südvietnamesischen Präsidenten. Nach dem Fall von Saigon im April 1975 wurde hier das Ende des Vietnamkrieges besiegelt.
Auch hier kostet der Eintritt 40.000 VND pro Person.

Hauptpostamt von Saigon

Das Postamt befindet sich gleich neben der Kathedrale Notre Dame. Es wurde zwischen 1886 und 1891 in dem französischen Kolonialstiel erbaut. Und es erfüllt noch heute seinen Zweck als Postamt, auch wenn es mittlerweile sehr touristisch geworden ist und selbst Souvenir-Stände drinnen aufgebaut sind.
Der Eintritt hier ist kostenlos.

Kathedrale Notre Dame Saigon

Dieses ist wohl eines der bedeutensten Kolonialgebäude der Stadt. Der Bau dauerte drei Jahre (1877 – 1880) und das komplette Baumaterial kam damals aus Frankreich. Sie heißt auch Kathedralbasilika der unbefleckten Empfängnis.
Und wenn du sie von innen anschauen möchtest, dann ist der Eintritt auch hier kostenlos.

Café Apartment in Saigon

Wenn du vom alten Rathaus weiter Richtung Fluss runter läufst, dann befindet sich auf der linken Seite ein richtig geiles Café. Genauer gesagt ist es ein Café Apartment. Das Gebäude selber hat 9 Stockwerke und über 7 Stockwerke verteilt findest du verschiedene gemütliche Läden, in denen du dein Kaffee oder auch einfach nur ein Saft schlürfen kannst.

Das Interessante dabei ist, dass in diesem Apartment tatsächlich auch noch Menschen leben.

Du kannst entweder mit dem Fahrstuhl bis ganz oben fahren (3.000 VND pro Person) oder du nimmst einfach die Treppe.
Der Eintritt an sich ist kostenlos. Du zahlst lediglich dein Getränk und vielleicht auch den Lift. Der traditionelle vietnamesische Kaffee hat in dem Café, welches wir uns ausgesucht haben, um die 1,30 Euro gekostet. Und der Ausblick ist einfach unbezahlbar.

Ho Chi Minh Square

Tagsüber ist hier wirklich tote Hose, aber abends steppt dafür der Bär. Hier sind dann einige Wasserfontänen, die zudem schön beleuchtet sind. Außerdem findest du hier eine Statue von dem damaligen Präsidenten Ho Chi Minh, welche zum 100. Geburtstag des alten Rathauses direkt vor diesem erbaut wurde.
Das alte Rathaus ist für Touristen leider nicht zugängig, bietet aber trotzdem ein schönes Fotomotiv.

Tempel

Ich denke, dass gehört bei jedem Besuch einfach dazu – Tempelbesichtigungen. Wir haben uns in Saigon lediglich zwei Tempel angesehen. Zum einen den Tempel Goddess Mariamme, einen Hindutempel, und einen Miniatur-Tempel im Tao Dan Park.

Cu Chi Tunnel

Die Tunnel in Cu Chi sind ein cleveres Tunnelsystem, indem sich die vietnamesischen Patisanen während des Vietnamkrieges versteckt haben. Die ersten Tunnel sind allerdings bereits im Jahr 1948 im Krieg gegen Frankreich entstanden, um Waffen, Nahrung und Menschen zu schützen. Die Tunnel liegen etwa 70 Kilometer nordwestlich von Saigon und können entweder auf eigene Faust oder mit einer Tour besichtigt werden. Ohne einen Guide kostet der Eintritt etwa 4 Euro pro Person und da wir kein Auto oder Roller hatten, haben wir uns für eine Tour entschieden. Alle Informationen hierzu findest du in unserem Blogbericht zu den Cu Chi Tunneln.

Unterkunft

Es gibt in HCMC viele günstige Unterkünfte. Doch eine können wir dir wärmstens ans Herz legen – KHA Hostel & Café*. Es ist ein kleines Hostel, mitten in der Innenstadt in einem Hinterhof. Demzufolge ist es dort sehr ruhig. Das Hostel selber hat auch bloß 2 Zimmer. Ein Doppelzimmer und ein Mehrbettzimmer mit ungefähr 13 Betten.
Dadurch, dass die Betten als Kabinen angeordnet sind, hast du dort relativ viel Privatsphäre (im Vergleich zu anderen Mehrbettzimmern). Die Nacht kostet dort ab 6 Euro pro Nacht und Person. In dem Preis inbegriffen sind WLAN und Frühstück.

Wir haben etwa eine Woche in dieser verrückten Stadt verbracht. Und jeden Tag durften wir etwas Neues erleben. Aber wahrscheinlich reichen auch 3 oder 4 Tage, um das meiste der Stadt zu entdecken. Aber sehenswert ist diese Stadt unserer Meinung nach auf jeden Fall.

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Rundreise Neuseeland – Highlights der Südinsel

Rundreise Neuseeland – Highlights der Südinsel

Es ist nun bereits fünf Wochen her, dass wir Neuseeland verlassen und unsere Fahrrad-Reise durch dieses Land beendet haben. Es ist inzwischen viel Zeit vergangen.

Viel Zeit, in der ich die Momente und Monate Revue passieren lassen konnte.

Wir hatten unglaublich viele Höhen und mindestens genauso viele Tiefen, die wir überwinden mussten. Dennoch war es eine außergewöhnliche Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte.

Am Anfang unserer Reise war geplant, dass wir beide Inseln – Nord- und Südinsel von Neuseeland – mit dem Fahrrad erkunden wollen. Doch gleich am ersten Tag haben wir zu spüren bekommen, wie hart es werden würde.

Bereits am ersten Tag wollte ich aufgeben und mir ein Auto kaufen. Zum Glück wusste ich da noch nicht, was noch alles auf mich zukommen würde. Sonst hätte ich es wahrscheinlich auch getan.

Es gab sehr viele Momente, an denen ich das Fahrrad einfach nur in den nächsten Busch oder die nächste Brücke runter schmeißen wollte.

Es war jedoch nicht alles schlecht.

Und unsere Highlights der Rundreise auf Neuseelands Südinsel fassen wir in diesem Bericht zusammen. Leider können wir nur etwas zur Südinsel sagen, weil wir die Nordinsel kaum mit dem Fahrrad gefahren sind.

Picton und Marlborough Sounds

Wenn du eine Rundreise auf Neuseelands Südinsel planst, kommst du unter Umständen auch wie wir in Picton mit der Fähre an. Für uns ist es eine kleine süße Stadt. Sie hat eine schnuckelige Promenade, an der du in kleinen Cafés den Tag oder auch den Sonnenuntergang genießen kannst.

Von Picton aus kommst du ganz einfach und in kürzester Zeit in die Marlborough Sounds. Ob mit Auto, Hitch-Hiking oder mit dem Fahrrad, der Ausblick auf die vielen kleinen Buchten ist einfach unbezahlbar.

Makana Chocolate Factory

Auf dem Weg von Picton nach Blenheim liegt eine kleine Schokoladenfabrik. Für mich als Schoko-Liebhaber, war das wohl eines der vielen Highlights während der Rundreise in Neuseeland.

Ok, es ist nicht ganz günstig. Aber wann hat man schon mal die Möglichkeit bei der Schokoladenherstellung zuzusehen?

Redwood Pass

Hier verirrt sich wohl selten ein Tourist hin. Auch wenn die Strasse nur aus Schotter besteht, war sie wohl eine der schönsten, die wir gefahren sind. Mitten in der Natur.

Ab und zu kommt mal ein Jeep vorbei. Dann heißt es Luft anhalten und Augen zusammen kneifen, damit nicht allzu viel Staub in die Augen und Atemwege gelangt.
Der Pass selber ist gar nicht mal so hoch, lediglich 197 Höhenmeter.

State Highway 1

Von Blenheim bis Kaikoura fuhren wir immer dem State Highway 1 hinterher. An sich finden wir große Strassen eher abschreckend, gerade in Neuseeland. Dieser Streckenabschnitt jedoch zählt wohl mit zu unseren Highlights. Immer am Meer entlang die Berge rauf und runter. Dennoch ist der Blick immer Richtung Ozean gewandt.

Und auch wenn mal eine Baustelle kam, ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Denn wir konnten ganz einfach am Strassenrand anhalten und die Aussicht genießen. Wir sahen sogar Seelöwen und deren Babies in kleinen Pools spielen.

Inland Road von Kaikoura nach Christchurch

Auch wenn ich es furchtbar fand, bzw immer noch finde, die Berge mit dem Fahrrad hoch und runter zu fahren, war die Inland Road von Kaikoura nach Christchurch ebenfalls eine der schönsten Strecken, die wir fahren durften.

Die Landschaft mit ihren verschiedenen Grüntönen und der strahlend blaue Himmel ließen sogar mich darüber hinwegschauen, wie bergig es hier eigentlich war.
Und diese Strecke mussten wir nur fahren, weil die Tage vorher ein riesiges Unwetter herrschte und somit der SH1 gesperrt war. Aber alles passiert aus einem guten Grund und es war perfekt für uns.

Castle Hill

Das Erlebnis im Cave Stream Scenic Reserve war wohl eines der besten und spektakulärsten, die ich je erleben durfte.

Etwas außerhalb von Castle Hill befindet sich das Cave Stream Scenic Reserve. Hier kannst du eine Höhlenwanderung der besonderen Art hautnah erleben. Und das Beste: es hat nicht einen Cent gekostet.

Und da es uns so gut gefallen hat, haben wir zu dieser Wanderung einen separaten Bericht verfasst.

Porters Pass & Sheffield

Auf dem Weg zum Cave Stream Scenic Reserve kamen wir durch den kleinen Ort namens Sheffield. Wir haben von unserer Gastfamilie in Christchurch gehört, dass es hier den besten Pie geben soll. Und wer uns kennt weiß, dass wir dem auf den Grund gehen mussten.

Und sie hatten Recht!!!

Es war der beste Pie, den wir je gegessen haben.

Frisch gestärkt ging es für uns dann weiter. Wir fuhren den Porters Pass und waren wieder einmal unglaublich glücklich, dass wir diesen Berg geschafft haben. Bis auf 939 Meter haben wir uns hoch gekämpft und wurden mit einer gigantischen Aussicht belohnt.

Am besten war natürlich die Abfahrt ein paar Tage später. Ich wurde während dessen so von meinen Gefühlen übermannt, dass mir die Tränen kamen. Ich konnte einfach nicht glauben, dass ich diese 7 Kilometer aus eigener Kraft bergauf geschafft hatte.

Lake Tekapo

Da fahren wir mal wieder einen Berg hoch, aber so einen Ausblick haben wir bisher noch nie gehabt. Wir blickten geradewegs auf den türkis leuchtenden See. Die Farben waren einfach so unreal, dass wir es nicht glauben konnten.

Lake Pukaki

Wir waren schon wahnsinnig geflasht von dem Lake Tekapo. Dass uns der Lake Pukaki noch mehr aus den Socken hauen würde, hätten wir selber nicht erwartet.

Er war noch strahlender und als Highlight sah man im Hintergrund den schneebedeckten Mount Cook.
In dem Moment war ich so unfassbar dankbar für diese Reise und zugleich stolz auf mich, dass ich mich darauf eingelassen habe.

Alps 2 Ocean Fahrradweg

Neuseeland hat wirklich nicht viele Fahrradwege, die für Trekking- oder Touringräder ausgelegt sind. Die meisten Fahrradwege sind für Mountainbikes.

Umso dankbarer waren wir, dass wir den Alps 2 Ocean Fahrradweg fahren konnten. Weg von den großen Strassen und dem vielen Verkehr. Rein in die Natur und an Seen entlang bis nach Oamaru.

Dunedin

Bei diesem Highlight handelt es sich wieder um eine Stadt. Die schottisch angehauchte Stadt liegt in einem Tal und bietet so einiges zu sehen. Zum Beispiel der alte Bahnhof, das Universitätsgelände oder die Baldwin Street – die steilste Strasse der Welt, laut Guinness-Buch der Rekorde.

Auch wenn die Stadt für Fahrradfahrer schon sehr unangenehm sein kann, hat sie uns in ihren Bann gezogen.

Southern Scenic Route

610 Kilometer ist diese Strecke etwa lang. Sie führt von Queenstown über Te Anau nach Invercargill und von dort meistens an der Küste entlang bis nach Dunedin. Wir sind allerdings nur von Dunedin bis Invercargill die Sounthern Scenic Route mit dem Fahrrad gefahren. Danach hatte ich die Schnauze so voll vom Fahrrad fahren, dass wir uns ein Auto gemietet haben.

Die Strecke war aber der absolute ober Hammer und hat so viele verschiedenen Aspekte der Landschaft zu bieten. Unter anderem kommst du hier an die Curio Bay oder auch an den kleinen Strand von Papatowai, der noch relativ untouristisch ist.

Milford Sound

Bereits in einem unserer letzten Berichte haben wir über den Milford Sound geschrieben und waren begeistert.

Und natürlich gibt es einen Bericht darüber, ob sich ein Besuch im Milford Sound lohnt.

Roys Peak

Eine großartige Wanderung ist die auf den Roys Peak. Geh am besten nachts los, damit du zum Sonnenaufgang oben bist. Es hat zwei Vorteile:
Es sind kaum Leute unterwegs.
Du hast beim Sonnenaufgang einen grandiosen Blick auf den Lake Wanaka und die dazugehörigen Buchten.

Wanaka selber können wir auch empfehlen. Ein lauschig kleines Städtchen zum relaxen.

Franz Josef Gletscher

Ok, um ganz ehrlich zu sein: ich war schon etwas enttäuscht.

Ich hatte vorher noch nie einen Gletscher in meinem Leben gesehen. Und demzufolge habe ich viel viel Eis erwartet. Mehr, als uns letztendlich geboten wurde.

Das eigentliche Highlight an dem Tag war wohl eher der Weg zum Gletscher.
Hier mussten wir immer wieder über Brücken oder durch kleine Bachläufe marschieren. Und alle paar Meter gab es einen anderen Wasserfall zu bestaunen.

Pancake Rocks

Eines meiner persönlichen Highlights waren die Pancake Rocks. Auch wenn dieser Ort touristisch ist, fand ich es wahnsinnig spannend zu sehen, wie sich die uralten Ablagerungen durch die Gewalt des Meeres unterschiedlich schnell abtragen. Dadurch sehen die Felsen wie übereinander gestapelte Eierpfannkuchen aus. Daher auch der Name: Pancake Rocks.

In Verbindung mit der Kraft und den Gezeiten des Meeres entstehen hier überall sogenannte Blowholes, wo das Wasser mit jeder Welle reingedrückt wird und nach oben „ausgespuckt“ wird. Für mich ein Spektakel, dem ich stundenlang zusehen kann.

Abel Tasman National Park

Auch wenn mir die Pancake Rocks schon sehr gut gefallen haben, hat unsere Tour durch den Abel Tasman Park nochmal einen drauf gesetzt.

Vier Tage waren wir hier mit einem Kajak unterwegs und haben verschiedene Tierarten beobachten können. Am meisten angetan waren wir von den kleinen Seelöwen, die gerade schwimmen lernten.

Auch hier zu findest du einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten im Abel Tasman National Park auf dem Blog.

Cape Farewell & Wharariki Beach

Zum Ende unserer Reise durfte natürlich der wohl schönste Strand und der nördlichste Punkt der Südinsel Neuseelands nicht fehlen.
Wir verbrachten hier leider nur einen Tag. Wenn du also länger Zeit haben solltest, dann plane vielleicht gleich 2 oder 3 Tage ein. Hier gibt es nämlich eine Menge zu entdecken.

Tipps für deine Wanderungen am Cape Farewell findest du ebenfalls bei uns im Blog.

Rewaka Resurgence

Ein kleines friedliches Fleckchen Erde haben wir genau hier gefunden.

Es liegt südlich des Abel Tasman National Parks und ist ein süßes Wandergebiet mit einem Bachlauf und vielen Vögeln, die um dich her schwirren. Kaum einer verirrt sich hier her. Es ist ideal, um einen kleinen Tagesausflug mit Picknick einzulegen.

Wow, jetzt sind tatsächlich 19 außergewöhnliche und vor allem unvergessliche Erlebnisse in diesem Beitrag gelandet.

Am Anfang dachte ich, es würden vielleicht fünf werden. Aber je mehr Zeit zwischen dem Erlebten und der Gegenwart liegt, umso mehr kann man drüber nachdenken und alles noch einmal auf sich wirken lassen. Es war definitiv keine einfache Zeit in Neuseeland, aber es war dennoch eine tolle Zeit. Und ich freue mich schon drauf, wenn ich eine Zusammenfassung über Vietnam und Kambodscha schreiben darf.

Und wenn du zu denjenigen gehörst, die an unserer Route interessiert sind, dann hast du sie jetzt grob vor die liegen. Die Highlights sind nämlich nicht nach dem besten Gefallen sortiert, sondern so, wie wir sie auch auf unserer Strecke besucht haben.

Wir hoffen, wir können dir mit diesem Beitrag ein wenig bei der Planung deines Trips um die Südinsel Neuseelands behilflich sein.

Schreib uns doch gerne in die Kommentare, welches dein persönliches Highlight der Südinsel Neuseelands war. Mit Sicherheit haben wir die eine oder andere Ecke gar nicht beachtet und können es so beim nächsten Mal nach holen

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Rauhe und imposante Küste am Cape Farewell

Rauhe und imposante Küste am Cape Farewell

Auf unserer Reise entlang der Westküste von Neuseeland, machten wir natürlich auch einen Abstecher zum nördlichsten Punkt der Südinsel – dem beeindruckenden Cape Farewell.

Dabei haben wir den nicht weniger beeindruckenden Wharariki Beach ebenfalls besucht.

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Das Cape Farewell ist der nördlichste Punkt der Südinsel von Neuseeland. Die Landspitze befindet sich westlich vom bekannten Farewell Spit.

Abel Tasman entdeckte das nördliche Kap, bevor James Cook im Jahr 1770 hier landete und ihm den heutigen Namen gab. Denn es war die letzte Landfläche, die er auf dem Weg zurück nach England sah.

Leider waren wir nicht am Farewell Spit, eine faszinierende Dünenlandschaft, die die Golden Bay nach Norden hin abgrenzt. Wir sind direkt zum nördlichsten Kap gefahren. Hier ist ein großer Parkplatz, von dem du innerhalb eines 5-minütigen Spaziergangs auf der Aussichtsplattform landest.

Von hier hast du einen wunderschönen Panoramablick auf die tasmanische See und die steilen, rauen Klippen, die im Meer versinken. Wenn du genauer hin schaust, entdeckst du vielleicht die eine oder andere Höhle.

Hier, in dieser abgeschiedenen Region von Neuseeland, gibt es so viele Möglichkeiten für dich, um die Gegend zu erkunden.

Du könntest zum Beispiel von der Aussichtsplattform rechts Richtung Osten einen Teil des Hill Top Tracks laufen. Der Weg führt dich über hügeliges Weideland zum Pillar Point Lighthouse. Hin und wieder gibt es mal ein paar Schafe zu beobachten. Wenn du am Leuchtturm angekommen bist, hast du erneut eine grandiose Aussicht über die tasmanische See, gewaltige und zerklüfte Klippen und im Hintergrund erkennst du die riesige Sandbank des Farewell Spit.

Die Sandbank erstreckt sich sichelförmig über 32 Kilometer. Das Betreten der Landzunge ist verboten. Denn hierbei handelt es sich um ein Natur-Reservat für Seevögel. Eine Ausnahme hierbei sind geführte Touren. Nur eine kleine Anzahl an Gästen darf die Sandbank am Tag betreten, um die Sanddünen herunterzurutschen oder die Basstölpel Kolonie zu beobachten.

Übrigens kommen Basstölpel auch in Deutschland vor, zum Beispiel auf Helgoland.

Von der Aussichtsplattform am Cape Farewell führt der Hill Top Track natürlich auch in Richtung Westen. Während Ricardo den Track zum Wharariki Beach – etwa 1,5 Stunden – gelaufen ist, bin ich mit dem Auto zum Parkplatz von diesem atemberaubenden Strand gefahren.

Es ist ein großer Parkplatz vor einem Café auf dem ein paar Pfaue zu Hause sind. Vom Parkplatz aus läufst du gute 20 Minuten zum Strand. Und wenn du da angekommen bist, ist es einfach unglaublich…

Stranddünen so weit das Auge reicht. Und sobald es windig wird, wandern die Dünen über den ganzen Strand, um sich an einer anderen Stelle neu zu formen.
Dieser Strand ist wohl einer der schönsten in Neuseeland und am meisten wegen seiner Archway Islands bekannt. So nennt sich diese kleine Inselkette, die aus vier vorgelagerten Felseninseln besteht und sich über einen Kilometer erstreckt.
Am besten besuchst du den Strand bei Ebbe um die volle Pracht des Strandes und vor allem der Inseln genießen zu können. Denn bei Ebbe kommst du trockenen Fusses zu der Insel und kannst dir ihre Höhlen in aller Ruhe anschauen.

Es gibt allerdings noch mehr als nur Felsformationen und Inseln zu bestaunen. Genau wie im Abel Tasman National Park, kannst du auch hier kleine Seelöwen beim plantschen und schwimmen beobachten. Halte immer wieder deine Augen offen. Auch bei deiner Wanderung über den Hill Top Track stolperst du immer wieder über die süßen kleinen.

Besonders zu empfehlen ist der Strand wohl zum Sonnenuntergang. Es sind unglaubliche Farben, die sich hier entwickeln und im Einklang mit den Felsen und der Höhle sind. Nimm am besten eine Decke und ein nettes Getränk mit und genieße einfach nur das Spektakel.
Wir haben leider nur einen kleinen Abstecher zu dieser abgelegenen Ecke von Neuseeland gemacht. Wenn du mehr Zeit haben solltest, dann plane auf jeden Fall zwei oder sogar drei Tage ein.

Von Collingwood ist das Cape Farewell auch schnell und einfach zu erreichen. Und das Motorcamp in Collingwood ist eine ziemlich coole Unterkunft.

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Ist der Milford Sound einen Besuch wert?

Ist der Milford Sound einen Besuch wert?

Der Milford Sound im Fjordlands National Park im südwesten der Südinsel, ist wohl eines der beliebtesten Reiseziele in Neuseeland.

Auch wir haben ihn besucht, um uns selber ein Bild von der wunderschönen Gegend zu machen.

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Das zum Weltnaturerbe von UNESCO gehörende Gewässer ist der größte Fjord innerhalb des National Parks. Der Meeresarm ist 14 Kilometer lang und an seiner tiefsten Stelle bis zu 320 Meter tief.

Außerdem ist diese Region mit 200 Regentagen im Jahr die regenreichste Region in Neuseeland.

Im Jahr 1823 war es der walisische John Grono, der als erster Europäer das Gewässer zu Gesicht bekam. Er benannte es nach einem Inlet an der walisischen Küste namens Milford Heaven.

Die Maori allerdings bezeichnen den Sound als Piopiotahi (Piopio). Das ist ein Singvogel der einst nur in dieser Region vorkam, bevor er ausstarb.


Landschaft im Milford Sound

Die Landschaft hier im Milford Sound ist wahnsinnig abwechslungsreich. Hier gibt es viel Grün, viele Wasserfälle und alles ist sehr abgeschieden. Der höchste Berg hier ist der Mitre Peak mit 1683 Metern.

Es gibt hier zwei sehr bekannte Wasserfälle, die Stirling Falls mit 151 Metern und die Bowen Falls mit 162 Metern. Das sind auch die Wasserfälle, die während einer Tour mit dem Boot angefahren werden.


Tierwelt im Milford Sound

Im Milford Sound gibt es eine Vielfalt an Tieren. Auf einer Tour wirst du einige davon selber zu sehen bekommen. Wir haben zum Beispiel Seehunde, Delfine und zahlreiche Vögel gesehen. Außerdem leben hier noch Pinguine und Enten. Mal ganz abgesehen von den sieben Millionen Korallenkollonien, die unter Wasser leben.
Der flugunfähige Weka (Wekaralle) lebt im Busch von Neuseeland und im Milford Sound


Anreise zum Milford Sound

Um hier her zu kommen gibt es mehrere Möglichkeiten:


Mit dem Auto

Die extra angelegte Milford Road bietet sich ideal an, um mit dem eigenen Auto anzureisen. Dabei musst du den etwa 1,2 Kilometer langen Homer Tunnel durchqueren.
Von Te Anau sind es etwa 120 Kilometer und von Queenstown 290 Kilometer.


Mit dem Bus

Wenn du kein eigenes Auto haben solltest, dann kannst du auch einfach in einen von den Bussen steigen. Sie fahren täglich von Te Anau oder Queenstown als geführte Tour.


Zu Fuß

Wenn du jemand bist, der gerne wandert, dann kannst du auch über einen der 9 Great Walks von Neuseeland zum Milford Sound gelangen. Der sogenannte Milford Track ist 53 Kilometer lang und es dauert ungefähr 4 Tage, bis du am Ziel angekommen bist.

Allerdings solltest du deine Wanderung weit im Voraus planen und buchen. Denn es ist eine der beliebtesten Wanderungen in Neuseeland und im Sommer dürfen nur 40 Wanderer täglich diese Route starten.


Mit dem Fahrrad

Es wird leider davon abgeraten mit dem Fahrrad zum Milford Sound zu fahren. Dadurch, dass der Tunnel so lang ist und die Autofahrer auch jeweils nur ein paar Minuten haben, um den Tunnel zu passieren, hast du als Fahrradfahrer wohl kaum genug Zeit.


Und so kannst du den Milford Sound erkunden


Boot

Um die Schönheit des Fjordes zu erkundschaften gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die wohl beliebteste Art in die Natur einzutauchen ist mit einem Boot. Und Anbieter gibt es hier wie Sand am Meer. Wir persönlich haben uns damals für die Tour mit JUCY entschieden. Sie waren am günstigsten und es hat uns wirklich super gefallen.

Aber am besten schaust du selber auf bookme.com.nz, um für dich den besten Preis und natürlich Anbieter zu finden.


 Flugzeug

So wie fast alles in Neuseeland kannst du auch den Milford Sound von der Luft aus begutachten. Allerdings ist das kein günstiges Vergnügen. Auch hier gibt es wieder verschiedene Anbieter. Bei bookme.com.nz findest du mit etwas Glück auch ein Schnäppchen für dieses einzigartige Erlebnis.

Im Schnitt kostet ein Flug etwa 400 NZD für eine Stunde.


 Kajak

Wer uns kennt weiß, dass wir das Kajaken lieben. Ob in Palau oder im Abel Tasman Park in Neuseeland, es war immer ein besonderes Erlebnis. Auch im Milford Sound gibt es die Möglichkeit, mit dem Kajak durch die Fjordlandschaft zu paddeln. Wir selber haben uns damals für die Bootstour entschieden, aber eine Kajaktour durch den Milford Sound kostet etwa ab 115 NZD.

Aus unserer Sicht und unserer Erfahrung mit Kajaks, macht Rosco´s Milford Kajak einen super Eindruck auf uns. Hier gibt es für Anfänger und für Fortgeschrittene das passende Paket.


 Wandern

Wie oben bereits erwähnt, kannst du hier auch eine gemütliche Wandertour unternehmen. Falls Wasser so gar nicht dein Element ist, dann kannst du den Milford Sound auch auf einem der 9 Great Walks von Neuseeland erkunden. Der sogenannte Milford Track zieht sich über eine Länge von 53 Kilometern. Er startet in Te Anau und führt dich über Hängebrücken, beeindruckende Tal Aussichten und du kommst am höchsten Wasserfall Neuseelands vorbei – Sutherlands Falls.

Du kannst den Track entweder als eine geführte Wanderung erleben oder auf eigene Faust losmarschieren. In der Regel braucht man für die Strecke 4 Tage und 3 Nächte. Schlafmöglichkeiten findest du in öffentlichen oder privaten Hütten entlang der Strecke. Je nach dem was du buchst, variieren die Preise.

Die beste Zeit diese Wanderung zu machen liegt zwischen Ende Oktober und Ende April.


Unterkünfte

Entlang der Milford Road, bevor du durch den Homer Tunnel fährst, gibt es ein paar DOC Campingplätze auf denen du auch teilweise zelten darfst. Diese kosten dich 13 NZD pro Nacht und Person.
Im Milford Sound selber gibt es nur die Milford Sound Lodge. Hier kannst du nicht zelten und die Nacht kostet 30 NZD pro Person. Hierbei ist egal ob Powered oder unpowered, denn die Lodge hat nur Stellplätze mit Stromanschluss.

Du kannst dich aber auch in einem Schlafsaal einquartieren. Das kostet dich dann 40 NZD pro Nacht. Denn wie gesagt, zelten kannst du hier leider nicht.


Fazit

Wie du siehst, kannst du  hier ein paar schöne Stunden oder auch Tage verbringen.

Uns hat die Gegend landschaftlich sehr beeindruckt. Auch die Bootstour, die wir gemacht haben, hat sich für den Preis definitiv gelohnt. Schau aber in jedem Fall auf der Seite von bookme vorbei.

Und beim nächsten Mal werden wir mal wieder in das Kajak steigen. Denn ich bereue es im Nachhinein schon etwas. Aber dennoch ist ein Besuch im Fjord Milford Sound ein absolutes Muss und traumhaft schön.

Wir hoffen, wir konnten dich mit unserem Beitrag für eine kleine Kajaktour durch den Abel Tasman National Park begeistern. Vielleicht ist dir dieser Beitrag auch einfach eine Hilfe bei deiner Planung. Wenn du noch Fragen hast, dann schreib diese doch einfach in die Kommentare.

Viel Spaß bei deinem Abenteuer durch den Abel Tasman National Park.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält unsere persönlichen Produktempfehlungen mit sogenannten Affiliate-Links. Die Produkte werden dadurch nicht teurer für euch. Kauft ihr etwas über einen dieser Links bei Amazon, dann bekommen wir aber eine kleine Provision. Dadurch könnt ihr unsere Arbeit ein wenig unterstützen. 

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