Rauhe und imposante Küste am Cape Farewell

NEUSEELAND

Auf unserer Reise entlang der Westküste von Neuseeland, machten wir natürlich auch einen Abstecher zum nördlichsten Punkt der Südinsel – dem beeindruckenden Cape Farewell.

Dabei haben wir den nicht weniger beeindruckenden Wharariki Beach ebenfalls besucht.

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Das Cape Farewell ist der nördlichste Punkt der Südinsel von Neuseeland. Die Landspitze befindet sich westlich vom bekannten Farewell Spit.

Abel Tasman entdeckte das nördliche Kap, bevor James Cook im Jahr 1770 hier landete und ihm den heutigen Namen gab. Denn es war die letzte Landfläche, die er auf dem Weg zurück nach England sah.

Leider waren wir nicht am Farewell Spit, eine faszinierende Dünenlandschaft, die die Golden Bay nach Norden hin abgrenzt. Wir sind direkt zum nördlichsten Kap gefahren. Hier ist ein großer Parkplatz, von dem du innerhalb eines 5-minütigen Spaziergangs auf der Aussichtsplattform landest.

Von hier hast du einen wunderschönen Panoramablick auf die tasmanische See und die steilen, rauen Klippen, die im Meer versinken. Wenn du genauer hin schaust, entdeckst du vielleicht die eine oder andere Höhle.

Hier, in dieser abgeschiedenen Region von Neuseeland, gibt es so viele Möglichkeiten für dich, um die Gegend zu erkunden.

Du könntest zum Beispiel von der Aussichtsplattform rechts Richtung Osten einen Teil des Hill Top Tracks laufen. Der Weg führt dich über hügeliges Weideland zum Pillar Point Lighthouse. Hin und wieder gibt es mal ein paar Schafe zu beobachten. Wenn du am Leuchtturm angekommen bist, hast du erneut eine grandiose Aussicht über die tasmanische See, gewaltige und zerklüfte Klippen und im Hintergrund erkennst du die riesige Sandbank des Farewell Spit.

Die Sandbank erstreckt sich sichelförmig über 32 Kilometer. Das Betreten der Landzunge ist verboten. Denn hierbei handelt es sich um ein Natur-Reservat für Seevögel. Eine Ausnahme hierbei sind geführte Touren. Nur eine kleine Anzahl an Gästen darf die Sandbank am Tag betreten, um die Sanddünen herunterzurutschen oder die Basstölpel Kolonie zu beobachten.

Übrigens kommen Basstölpel auch in Deutschland vor, zum Beispiel auf Helgoland.

Von der Aussichtsplattform am Cape Farewell führt der Hill Top Track natürlich auch in Richtung Westen. Während Ricardo den Track zum Wharariki Beach – etwa 1,5 Stunden – gelaufen ist, bin ich mit dem Auto zum Parkplatz von diesem atemberaubenden Strand gefahren.

Es ist ein großer Parkplatz vor einem Café auf dem ein paar Pfaue zu Hause sind. Vom Parkplatz aus läufst du gute 20 Minuten zum Strand. Und wenn du da angekommen bist, ist es einfach unglaublich…

Stranddünen so weit das Auge reicht. Und sobald es windig wird, wandern die Dünen über den ganzen Strand, um sich an einer anderen Stelle neu zu formen.

Dieser Strand ist wohl einer der schönsten in Neuseeland und am meisten wegen seiner Archway Islands bekannt. So nennt sich diese kleine Inselkette, die aus vier vorgelagerten Felseninseln besteht und sich über einen Kilometer erstreckt.

Am besten besuchst du den Strand bei Ebbe um die volle Pracht des Strandes und vor allem der Inseln genießen zu können. Denn bei Ebbe kommst du trockenen Fusses zu der Insel und kannst dir ihre Höhlen in aller Ruhe anschauen.

Es gibt allerdings noch mehr als nur Felsformationen und Inseln zu bestaunen. Genau wie im Abel Tasman National Park, kannst du auch hier kleine Seelöwen beim plantschen und schwimmen beobachten. Halte immer wieder deine Augen offen. Auch bei deiner Wanderung über den Hill Top Track stolperst du immer wieder über die süßen kleinen.

Besonders zu empfehlen ist der Strand wohl zum Sonnenuntergang. Es sind unglaubliche Farben, die sich hier entwickeln und im Einklang mit den Felsen und der Höhle sind. Nimm am besten eine Decke und ein nettes Getränk mit und genieße einfach nur das Spektakel.

Wir haben leider nur einen kleinen Abstecher zu dieser abgelegenen Ecke von Neuseeland gemacht. Wenn du mehr Zeit haben solltest, dann plane auf jeden Fall zwei oder sogar drei Tage ein.

Von Collingwood ist das Cape Farewell auch schnell und einfach zu erreichen. Und das Motorcamp in Collingwood ist eine ziemlich coole Unterkunft.

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