BOSNIEN

Mostar – die traurige Geschichte eines UNESCO Welterbe

Mostar – die traurige Geschichte eines UNESCO Welterbe

Mostar in Bosnien und Herzegowina ist die fünftgrößte Stadt des Landes und mit seinen 105.800 Einwohnern die wichtigste Stadt in der Region Herzegowina.

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Auf unserem kleinen Roadtrip durch Bosnien-Herzegowina wollten wir auch Mostar einen Besuch abstatten. Mostar ist die größte Stadt von Herzegowina, dem südlichen Teil von Bosnien-Herzegowina. Schon die Fahrt von Sarajevo nach Mostar ist unglaublich schön und führt lange Zeit durch das Neretva Tal. Nebendran ergeben sich immer wieder tolle Ausblicke auf den Neretva Fluss. Hier solltest du auf jeden Fall ein paar Minuten mehr für Fotostopps einplanen. 
Auch in Konjic haben wir einen Stop eingelegt und uns diese kleine Stadt mal etwas näher angeschaut. 2 Stunden sind hier aber eigentlich genug, um einen kleinen Einblick in die Stadt südöstlich von Sarajevo zu bekommen. In Mostar angekommen haben wir uns dann erst einmal auf die Suche nach unserer Unterkunft für die nächsten 3 Nächte begeben. Wir haben uns im Hostel Tarik* einquartiert. Von hier aus hatten wir es nicht weit bis in die Altstadt und zur bekannten Brücke.

Geschichte von Mostar

Genau wie in Sarajevo, kann man auch in Mostar noch die Spuren der traurigen Geschichte des Landes erkennen. An vielen Häuserwänden kannst du diverse Einschusslöcher erkennen. Während des zweiten Weltkrieges zählte Mostar zu Kroatien. Kurze Zeit später wurde die Stadt allerdings von der Jugoslawischen Volksbefreiungsarmee eingenommen und zählte dann wieder zur Teilrepublik Bosnien-Herzegowina. Während des Bosnienkrieges kam es dann auch zu Kämpfen zwischen Kroaten und Bosniaken. Seit dem Krieg ist die Stadt verwaltungstechnisch zweigeteilt – westlich vom Neretva Fluss befindet sich der kroatische Teil und östlich der bosnische.

Ein Spaziergang durch die Altstadt von Mostar

Ganz klar, die Hauptattraktion der Stadt ist die Brücke, welche der Stadt ihren Namen gab. Genauer gesagt stammt der Stadtname von den Brückenwächtern. Die Wächter wurden in der Landessprache “Mostari” genannt, während die Brücke selbst “Stari Most” heißt. Die Brücke und die Altstadt zählen seit 2005 zum UNESCO Welterbe. Mostar zieht jährlich mehrere Tausend Touristen an und es scheint fast so, als seien alle nur wegen der Brücke da. Erst 2004 wurde die Brücke wieder aufgebaut. Während des Bosnienkrieges wurde die Brücke 1993 von kroatischer Seite in einem mehrstündigen Beschuss zerstört. Im Sommer, wenn der Neretva genug Wasser führt, springen einige Jugendliche von der Brücke in den Fluss. Kurz vorher gehen sie mit einem Hut rum und animieren die Touristen somit eine kleine Spende für den Sprung zu geben. Den besten Blick auf einen dieser Sprünge hast du meiner Meinung vom Flussufer aus. Die Altstadt von Mostar lädt auf jeden Fall zum flanieren ein. Hier findest du neben den vielen Straßenständen auch einige lokale Restaurants und viele Cafes. Setz dich am besten für ein paar Minuten hin, bestelle dir einen bosnischen Kaffee, genieße und beobachte.

Weitere Sehenswürdigkeiten in und um Mostar

Karadozbeg-Moschee

Natürlich findest du in Mostar auch die ein oder andere Moschee. Ganz in der Nähe der Brücke befindet sich die 1557 erbaute Karadozbeg-Moschee. Während des Krieges wurde auch sie schwer beschädigt, doch mittlerweile wieder vollkommen restauriert und aufgebaut.

Aussichtspunkt

Eine richtig tolle Sicht auf Mostar bekommst du von einen der umliegenden Berge. Leider haben wir zu diesem Aussichtspunkt, ein paar Kilometer südlich der Stadt, keinen richtigen Namen. Bei Google Maps musst du einfach mal nach “Kriz na Humu” suchen und dann solltest du fündig werden. Von hier oben bekommst du eine grandiose Aussicht auf Mostar und die umliegenden Berge. Wir haben die Auffahrt auch nur durch Zufall entdeckt und können sie dir nur empfehlen.

Blagaj und die Quelle vom Fluss Buna

Wenn du eh schon in Mostar bist, dann solltest du dir unbedingt ein paar Stunden Zeit nehmen und in das 15 Kilometer südostlich von Mostar entfernte Blagaj fahren. Neben dem Kloster, welches direkt an der Felswand gebaut wurde, kannst du hier auch die Quelle vom Fluss Buna sehen. Wobei sehen auch nicht ganz richtig ist, denn das Wasser kommt aus der Höhle heraus. Der Anblick ist dennoch richtig schön. Setz dich am besten in eines der Restaurants und genieße den Anblick bei einem Kaffee oder einem Kaltgetränk. Zusätzlich zum islamischen Kloster und zur Quelle kannst du noch die Ruine der alten Festung vom ehemaligen Herzog Stjepan Vukčić Kosača besichtigen. Der steinige Weg hinauf zur Ruine dauert lediglich etwa 15 Minuten, ist leider NICHT für Rollstuhlfahrer geeignet.

Warst du schon einmal in Mostar und hast noch ein paar Tipps für uns? Wie hat dir die Stadt gefallen? Schreib es gerne in die Kommentare.

Ganz liebe Grüße Melanie und Ricardo

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13 Tipps und Sehenswürdigkeiten für Sarajevo

13 Tipps und Sehenswürdigkeiten für Sarajevo

Sarajevo ist wohl eine der noch am wenigstens bekannten Städte Europas.

Obwohl Sarajevo und Bosnien im allgemeinen in den letzten Jahren immer mehr Touristen anlockt, steht die Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina bei vielen Reisenden noch nicht auf der Liste.

Völlig zu unrecht, denn dieses tolle Land und vor allem die Stadt haben soviel zu bieten.

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2011 kam ich das erste Mal in den Genuss von Sarajevo´s Sehenswürdigkeiten. Bei einer kleinen Tour durch Osteuropa wollten wir Bosnien nicht auslassen. Damals war an einen Reiseblog und an schöne Bilder noch nicht zu denken.
Von der kroatischen Grenze sind wir mit dem Auto über Mostar nach Sarajevo gefahren.
Bosnien hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Natur entlang der Straße in Richtung Hauptstadt ist einfach nur der Hammer.

Seit dem ersten Mal war ich nun bereits schon sechs mal in Sarajevo.
Die Hinterlassenschaften von der Belagerung sind nach wie vor allgegenwärtig und erinnern an alte Zeiten.

Der Sommer steht vor der Tür und bis nach Bosnien gibt es mittlerweile echt gute Verbindungen.

Von Deutschland aus kannst du zum Beispiel mit dem Flieger ab 60,00 Euro nach Tuzla und zurück fliegen. Dort nimmst du dir einfach ein Mietauto und fährst weiter nach Sarajevo. Von vielen weiteren Städten in Deutschland kannst du auch für rund 150,00 Euro direkt nach Sarajevo und zurück fliegen. Auch eine Busverbindung gibt es für rund 100,00 Euro.

Damit du gut vorbereitet bist, will ich dir heute mal ein paar Tipps für diese tolle Stadt geben.

Vrelo Bosne

Die Quelle vom Fluss Bosna liegt in einem wunderschönen öffentlichen Park im Vorort Ilidža.
Besonders während der Sommermonate – wenn es so richtig heiß ist – lohnt sich ein Besuch im Park. Hier bekommst du eine schöne Abkühlung durch angenehme Temperaturen.
Für einen Spaziergang im Park kannst du gut und gerne etwa 2 Stunden einplanen.

Neben der Quelle selbst, kannst du jede Menge Enten und Schwäne beobachten und zu Wasserfällen laufen.
Für einen gemütlichen Stop sorgt ein Café inmitten des Parks. 

Tunnel Sarajevo

Der Tunnel in Sarajevo ist wohl eines der wichtigsten „Bauwerke“ der Stadt und darf bei keinem Besuch fehlen. Die Belagerung der Stadt Sarajevo durch die Serben ist gerade einmal 22 Jahre her. Knapp 4 Jahre lang war die Stadt unter Dauerbeschuss. 4 Jahre lang mussten die Menschen in Sarajevo hoffen, dass sie den Tag überleben.

Im April besetzten die Serben unter der Führung von General Ratko Mladic die Hänge rund um Sarajevo. Kaum zu glauben, aber Mladic wurde erst Ende 2017 für seine Taten verurteilt.

Das Urteil: Lebenslänglich.

Am Ende der Belagerung gab es rund 11.000 Opfer und 56.000 Verletzte. Das diese Zahl so niedrig ist, ist zum größten Teil dem Tunnel zu verdanken. Durch diesen rund 800 Meter langen Tunnel wurde alles mögliche transportiert. Es wurde eine Pipeline und eine Dieselleitung gelegt. Die Menschen wurden außerdem mit Waffen und Lebensmitteln versorgt. Der Tunnel führte unter dem internationalen Flughafen entlang, welcher damals eine UN- Sicherheitszone war.

Der Eintritt für den Tunnel beträgt 5,00 Euro und ist jeden Cent wert.

Alte Bobbahn der Olympischen Winterspiele 1984

Die alte Bobbahn der Olympischen Winterspiele 1984 in Sarajevo ist ein gutes Denkmal um zu sehen, was so ein Krieg anrichten kann.

Vor den Olympischen Spielen war Sarajevo auf einem richtig guten Weg, eine der wohl bedeutensten Städte in Osteuropa zu werden. Die Stadt hat sich herausgeputzt. Es wurden schöne Hotels errichtet und Olympiaanlagen, auf die die Bevölkerung stolz war. Stück für Stück wird mittlerweile versucht, die Dinge wieder aufzubauen. So wurde zum Beispiel die Eishalle wieder aufgebaut und im Skigebiet wurde ein neuer Lift gebaut. Nur die Skisprungschanze und die Bobbahn müssen sich der Natur ergeben. Zudem gibt es rund um die Wälder der Bobbahn wohl noch einige Mienen. Aber keine Sorge, solange du auf den Wegen bleibst, ist alles in Ordnung. Es gibt sogar Touren zu der Bobbahn. Das spricht wohl auch für die Sicherheit der Region.

Zu der Bobbahn in den Bergen von Sarajevo gelangst du am besten mit den Auto. Schon auf den Weg findest du jede Menge „Lost Places“, welche du ebenfalls gut besuchen kannst. An der alten Bahn kann man sich auch gut vorstellen, wie der Krieg gewesen sein muss. Hier findest du noch jede Menge Einschusslöcher. Manche kleiner, manche so groß wie ein Fussball. Anfang April 2018 soll es sogar wieder eine Gondel geben, die dich hoch zum Berg Trebevic bringt. Im Januar 2018 fand bereits die erste Probefahrt statt. Es ist schön zu sehen, dass die Stadt auf einem guten Weg ist und es bleibt zu hoffen, dass der Glanz der alten Tag wieder kommt.

Sarajevo Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

In der Altstadt empfehle ich dir mindestens einen ganzen Tag zu verbringen. Laufe einmal gemütlich in den Gassen der Stadt entlang und genieße die entspannte Atmosphäre bei einem bosnischen Kaffee in einem der vielen Cafes. Zudem befinden sich in der Stadt viele Sehenswürdigkeiten.

Ewige Flamme

Die ewige Flamme ist ein Denkmal für alle bosnischen Opfer im zweiten Weltkrieg.
Sie liegt am Anfang der Fußgängerstraße Ferhadija.

Markthalle Sarajevo

Ein paar Meter von der ewigen Flamme entfernt liegt die Markthalle. Von außen sieht sie eher wie ein Theater aus. Hier werden täglich frische Lebensmittel wie Fleisch, Käse und Gemüse verkauft.
Bekannt ist die Markthalle auf Grund von 2 Massakern. Das erste war im Februar 1994, bei dem etwa 70 Zivilisten starben und das zweite im August 1995 bei dem etwa 40 Menschen starben.
Beide Massaker wurden mit Mörsergranaten durchgeführt.

Bauernmarkt Pijaca

Hinter der Markthalle befindet sich noch ein großer Bauernmarkt.
Hier finden sich kaum Touristen wieder und dennoch kann ich diesen Markt einfach nur empfehlen.
Der Markt hat täglich geöffnet. Hier kannst du günstig frisches Gemüse und Obst kaufen.

Die größte Moschee des Landes

Ein paar Schritte weiter geht es vorbei an der römisch-katholischen Kathedrale bis hin zur größten Moschee des Landes. Die Gazi–Husrev–Beg–Moschee von 1530 ist außerdem auch eine der ältesten im Land.

Das historische Stadtzentrum Baščaršija

Zu guter Letzt geht es in das Zentrum der Altstadt. Die Baščaršija wurde im 15. Jahrhundert angelegt und ist mit dem Brunnen Sebilj wohl eines der Wahrzeichen der Stadt. Von hier aus hast du einen wunderschönen Blick auf die Berge im südlichen Teil der Stadt.

Gelbe Bastion

Die Gelbe Bastion liegt kurz überhalb der Stadt. Vom Stadtkern aus benötigst du etwa 15 Minuten bis dort hin. Hier bekommst du einen schönen Überblick über Sarajevo und seine umliegenden Berge. Bei dem Fußweg hoch zur gelben Bastion, kommst du auch an einem der vielen Friedhöfe hier in Sarajevo vorbei. Dies ist zudem wohl auch noch der größte. Alle hier Begrabenen stammen aus der Zeit der Belagerung. Extra Tipp: Um deinen Ausblick von der gelben Bastion aus zu verschönern, hole dir vorher eine leckere Bosnische Pizza. Wo es die gibt erfährst du etwas weiter unten im Beitrag.

Lateinerbrücke

Die osmanische Steinbogenbrücke an sich ist nicht weiter besonders. Jedoch ist die Brücke, welche über den Fluss Miljacka geht, ein Brücke mit geschichtlichem Hintergrund. Hier fand am 28. Juni 1914 das Attentat auf den Erzherzog Franz Ferdinand statt. Dieses Ereignis gilt als Auslöser für den Ersten Weltkrieg.

Das beste Essen in Sarajevo

Essen und Bosnien. Das ist zumindest für nicht Vegetarier ein wahrer Traum. Die bosnische Küche ist sehr fleischhaltig und beinhaltet viele Kohlenhydrate.

Cevapcici

Der Klassiker in Osteuropa. Auch wenn ich mittlerweile schon einige dieser kleinen Hackfleischröllchen in verschiedenen Ländern und Städten probiert habe, in Sarajevo gibt es einfach die Besten.

Serviert werden die Röllchen hier mit frischem Fladenbrot, Kaymak (eine Art Sahnecreme) und eine gute Portion Zwiebeln. Die besten Cevapi findest du im „Zeljo“. Von dem gibt es in der Altstadt gleich 2 Lokale. Hier kannst du zwischen 5, 8 und 10 Röllchen wählen.

Bosnische Pizza

Als ich das erste Mal von einem Einheimischen zu diesem Stand gebracht wurde, wusste ich nicht was mich erwartet. Mittlerweile gehört diese Pizza zum festen Programm, wenn ich in Sarajevo bin. Zusammen mit der Pizza und einem kühlen Getränk geht es dann hoch zur gelben Bastion.

Der Laden selbst hat keinen wirklichen Namen. Er bietet nur Straßenverkauf an und hat außerdem auch nur noch eine Pizza Margherita neben der bosnischen im Angebot. Da es wie gesagt keinen wirklichen Namen gibt, findest du hier die Koordinaten zu Google Maps und ein Bild.

Der Preis für eine Pizza beträgt etwa 4,00 Euro.

Restaurant

Richtig gute Hausmannskost findest du im Resaturant „Dženita“.
Dieses liegt ebenfalls in der Altstadt.
Hier lässt du dir am besten eine Mischung aus verschiedenen Gerichten zusammenstellen.
Frag ruhig nach, die Leute da sind super nett und bisher war es nie ein Problem.

Wie du siehst, hat allein Sarajevo jede Menge zu bieten. Vor allem geschichtlich steckt so viel in dieser Stadt. Um das Wichtigste zu sehen und die Stadt auch ein wenig zu genießen, solltest du hier etwa 5 Tage einplanen.

Wenn du zusätzlich zur Stadt selbst dir noch die weitere Umgebung anschauen möchtest, solltest du mindestens eine Woche einplanen.

Ich hoffe, dass sich diese tolle Stadt noch weiter entwickelt und den alten Ruhm wieder erlangt. Und beim Schreiben des Berichtes stelle ich fest, dass es mal wieder Zeit für einen Besuch wird. Ich komme selten öfter an einen Ort zurück, aber diese Stadt hat es mir einfach angetan und es gibt noch so viel zu entdecken.

Und jetzt: Schnell den Flug buchen oder den Roadtrip planen und ganz viel Spaß beim Entdecken dieser tollen Stadt.

 

Wenn du noch Fragen oder vielleicht sogar noch Hinweise hast, dann schreib es gerne in die Kommentare.

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Hauptstadt Sarajevo

Hauptstadt Sarajevo

Hier mal eine kleine, kurze Zusammenfassung von meinen letzten Reisen nach Bosnien und Herzegowina.

Hauptsächlich ging es hier regelmäßig in die Hauptstadt Sarajevo, eine Stadt in der verschiedene Kulturen zusammenkommen, so gibt es nicht weit voneinander entfernt Moscheen, Kirchen und Synagogen.

Bekannt ist die Hauptstadt Sarajevo durch das Attentat 1914 auf Franz Ferdinand, welches den 1.Weltkrieg zur Folge hatte. Durch die Olympischen Winterspiele 1984 und durch die – gerade einmal vor 20 Jahren – stattgefundene Belagerung der Stadt während des Bosnienkrieges.

Sarajevo liegt in einem Tal umgeben von Bergen und hat eine sehr sehenswerte Altstadt mit vielen kleinen Cafes und Bars. An jeder Ecke bekommst du zudem kulinarisch sehr viel geboten.
Die Altstadt ist orientalisch geprägt und vom Krieg sieht man hier nicht wirklich mehr was.

 

Der Bosnienkrieg ist schon negativ beeindruckend und stimmt einen sehr nachdenklich, umso mehr man sich damit beschäftigt und mit Einheimischen darüber spricht.
Die Belagerung von Sarajevo dauerte ganze 4 Jahre. 4 Jahre, in denen die Stadt täglich von den umliegenden Bergen, auf denen sich die Serben befanden, beschossen wurde.
Rund 10.000 Menschen wurden während der Belagerung getötet. Niemand kam raus aus der Stadt und die einzige Möglichkeit zur Versorgung der Stadt war ab 1993 ein Tunnel, welcher unter dem Flughafen gebaut wurde.
Dieser Tunnel führte in ein nicht belagerten Vorort und durch den Tunnel wurde alles nur erdenkliche in die Stadt gebracht.

Vor 3 Jahren war ich das erste Mal in der Hauptstadt Sarajevo und meiner Meinung nach sieht man immer weniger vom Krieg. Zum einen achtet man nicht mehr so genau auf die ganzen Einschüsse in den Hauswänden und zum anderen wird auch immer mehr restauriert.
Momentan wird sogar an der Restaurierung der Bobbahn gearbeitet, man kann gespannt sein und nur hoffen das diese wieder einmal benutzt werden kann.

Wenn man sich nicht gerade mit der Geschichte Sarajevos beschäftigt, verbringt man den Tag eher gemütlich in einen der zahlreichen Cafés der Stadt und genießt das Treiben. Oder man fährt zum Vrelo Bosna, Quelle des Flusses Bosna. Die Quelle liegt in einem schönen Park, in dem man sich ebenfalls sehr gut die Zeit vertreiben kann.

Außerdem lohnt es sich auf einen umliegenden Berg zu fahren, von dem aus man einen wunderschönen Blick über die Stadt erhält.
Außerdem kann ich einen Ausflug in den süd-westlichen Teil des Landes empfehlen. Genauer gesagt in die Stadt Mostar mit seinem Wahrzeichen der „Alten Brücke“.
Diese wurde ebenfalls während des Bosnienkrieges zerstört und zwischen 1996 und 2004 wieder aufgebaut. Die Brücke und die Altstadt gehören zum UNESCO Welterbe.

Fazit:
Ich kann jedem nur empfehlen Bosnien einmal zu Besuchen. Vor allem die Städte Sarajevo und Mostar wissen zu gefallen und das geschichtliche muss man selbst vor Ort erleben, um es wirklich zu verstehen.
Auch landschaftlich ist südlich von Sarajevo so einiges geboten.

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