Ist der Milford Sound einen Besuch wert?

Ist der Milford Sound einen Besuch wert?

Der Milford Sound im Fjordlands National Park im südwesten der Südinsel, ist wohl eines der beliebtesten Reiseziele in Neuseeland.

Auch wir haben ihn besucht, um uns selber ein Bild von der wunderschönen Gegend zu machen.

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Das zum Weltnaturerbe von UNESCO gehörende Gewässer ist der größte Fjord innerhalb des National Parks. Der Meeresarm ist 14 Kilometer lang und an seiner tiefsten Stelle bis zu 320 Meter tief.

Außerdem ist diese Region mit 200 Regentagen im Jahr die regenreichste Region in Neuseeland.

Im Jahr 1823 war es der walisische John Grono, der als erster Europäer das Gewässer zu Gesicht bekam. Er benannte es nach einem Inlet an der walisischen Küste namens Milford Heaven.

Die Maori allerdings bezeichnen den Sound als Piopiotahi (Piopio). Das ist ein Singvogel der einst nur in dieser Region vorkam, bevor er ausstarb.


Landschaft im Milford Sound

Die Landschaft hier im Milford Sound ist wahnsinnig abwechslungsreich. Hier gibt es viel Grün, viele Wasserfälle und alles ist sehr abgeschieden. Der höchste Berg hier ist der Mitre Peak mit 1683 Metern.

Es gibt hier zwei sehr bekannte Wasserfälle, die Stirling Falls mit 151 Metern und die Bowen Falls mit 162 Metern. Das sind auch die Wasserfälle, die während einer Tour mit dem Boot angefahren werden.


Tierwelt im Milford Sound

Im Milford Sound gibt es eine Vielfalt an Tieren. Auf einer Tour wirst du einige davon selber zu sehen bekommen. Wir haben zum Beispiel Seehunde, Delfine und zahlreiche Vögel gesehen. Außerdem leben hier noch Pinguine und Enten. Mal ganz abgesehen von den sieben Millionen Korallenkollonien, die unter Wasser leben.
Der flugunfähige Weka (Wekaralle) lebt im Busch von Neuseeland und im Milford Sound


Anreise zum Milford Sound

Um hier her zu kommen gibt es mehrere Möglichkeiten:


Mit dem Auto

Die extra angelegte Milford Road bietet sich ideal an, um mit dem eigenen Auto anzureisen. Dabei musst du den etwa 1,2 Kilometer langen Homer Tunnel durchqueren.
Von Te Anau sind es etwa 120 Kilometer und von Queenstown 290 Kilometer.


Mit dem Bus

Wenn du kein eigenes Auto haben solltest, dann kannst du auch einfach in einen von den Bussen steigen. Sie fahren täglich von Te Anau oder Queenstown als geführte Tour.


Zu Fuß

Wenn du jemand bist, der gerne wandert, dann kannst du auch über einen der 9 Great Walks von Neuseeland zum Milford Sound gelangen. Der sogenannte Milford Track ist 53 Kilometer lang und es dauert ungefähr 4 Tage, bis du am Ziel angekommen bist.

Allerdings solltest du deine Wanderung weit im Voraus planen und buchen. Denn es ist eine der beliebtesten Wanderungen in Neuseeland und im Sommer dürfen nur 40 Wanderer täglich diese Route starten.


Mit dem Fahrrad

Es wird leider davon abgeraten mit dem Fahrrad zum Milford Sound zu fahren. Dadurch, dass der Tunnel so lang ist und die Autofahrer auch jeweils nur ein paar Minuten haben, um den Tunnel zu passieren, hast du als Fahrradfahrer wohl kaum genug Zeit.


Und so kannst du den Milford Sound erkunden


Boot

Um die Schönheit des Fjordes zu erkundschaften gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die wohl beliebteste Art in die Natur einzutauchen ist mit einem Boot. Und Anbieter gibt es hier wie Sand am Meer. Wir persönlich haben uns damals für die Tour mit JUCY entschieden. Sie waren am günstigsten und es hat uns wirklich super gefallen.

Aber am besten schaust du selber auf bookme.com.nz, um für dich den besten Preis und natürlich Anbieter zu finden.


 Flugzeug

So wie fast alles in Neuseeland kannst du auch den Milford Sound von der Luft aus begutachten. Allerdings ist das kein günstiges Vergnügen. Auch hier gibt es wieder verschiedene Anbieter. Bei bookme.com.nz findest du mit etwas Glück auch ein Schnäppchen für dieses einzigartige Erlebnis.

Im Schnitt kostet ein Flug etwa 400 NZD für eine Stunde.


 Kajak

Wer uns kennt weiß, dass wir das Kajaken lieben. Ob in Palau oder im Abel Tasman Park in Neuseeland, es war immer ein besonderes Erlebnis. Auch im Milford Sound gibt es die Möglichkeit, mit dem Kajak durch die Fjordlandschaft zu paddeln. Wir selber haben uns damals für die Bootstour entschieden, aber eine Kajaktour durch den Milford Sound kostet etwa ab 115 NZD.

Aus unserer Sicht und unserer Erfahrung mit Kajaks, macht Rosco´s Milford Kajak einen super Eindruck auf uns. Hier gibt es für Anfänger und für Fortgeschrittene das passende Paket.


 Wandern

Wie oben bereits erwähnt, kannst du hier auch eine gemütliche Wandertour unternehmen. Falls Wasser so gar nicht dein Element ist, dann kannst du den Milford Sound auch auf einem der 9 Great Walks von Neuseeland erkunden. Der sogenannte Milford Track zieht sich über eine Länge von 53 Kilometern. Er startet in Te Anau und führt dich über Hängebrücken, beeindruckende Tal Aussichten und du kommst am höchsten Wasserfall Neuseelands vorbei – Sutherlands Falls.

Du kannst den Track entweder als eine geführte Wanderung erleben oder auf eigene Faust losmarschieren. In der Regel braucht man für die Strecke 4 Tage und 3 Nächte. Schlafmöglichkeiten findest du in öffentlichen oder privaten Hütten entlang der Strecke. Je nach dem was du buchst, variieren die Preise.

Die beste Zeit diese Wanderung zu machen liegt zwischen Ende Oktober und Ende April.


Unterkünfte

Entlang der Milford Road, bevor du durch den Homer Tunnel fährst, gibt es ein paar DOC Campingplätze auf denen du auch teilweise zelten darfst. Diese kosten dich 13 NZD pro Nacht und Person.
Im Milford Sound selber gibt es nur die Milford Sound Lodge. Hier kannst du nicht zelten und die Nacht kostet 30 NZD pro Person. Hierbei ist egal ob Powered oder unpowered, denn die Lodge hat nur Stellplätze mit Stromanschluss.

Du kannst dich aber auch in einem Schlafsaal einquartieren. Das kostet dich dann 40 NZD pro Nacht. Denn wie gesagt, zelten kannst du hier leider nicht.


Fazit

Wie du siehst, kannst du  hier ein paar schöne Stunden oder auch Tage verbringen.

Uns hat die Gegend landschaftlich sehr beeindruckt. Auch die Bootstour, die wir gemacht haben, hat sich für den Preis definitiv gelohnt. Schau aber in jedem Fall auf der Seite von bookme vorbei.

Und beim nächsten Mal werden wir mal wieder in das Kajak steigen. Denn ich bereue es im Nachhinein schon etwas. Aber dennoch ist ein Besuch im Fjord Milford Sound ein absolutes Muss und traumhaft schön.

Wir hoffen, wir konnten dich mit unserem Beitrag für eine kleine Kajaktour durch den Abel Tasman National Park begeistern. Vielleicht ist dir dieser Beitrag auch einfach eine Hilfe bei deiner Planung. Wenn du noch Fragen hast, dann schreib diese doch einfach in die Kommentare.

Viel Spaß bei deinem Abenteuer durch den Abel Tasman National Park.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält unsere persönlichen Produktempfehlungen mit sogenannten Affiliate-Links. Die Produkte werden dadurch nicht teurer für euch. Kauft ihr etwas über einen dieser Links bei Amazon, dann bekommen wir aber eine kleine Provision. Dadurch könnt ihr unsere Arbeit ein wenig unterstützen. 

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Kajaktour durch den Abel Tasman National Park

Kajaktour durch den Abel Tasman National Park

Mit seinen 225,3 km² ist der Abel Tasman National Park der kleinste in Neuseeland. Aber dennoch kannst du hier so einiges erleben.

So haben wir uns zum Beispiel für eine 4-tägige Kajaktour durch den Abel Tasman National Park entschieden.

WerbungDieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Kajaktourenanbieter. Wir waren wirklich zufrieden vom Personal, den Einweisungen und den Tipps welche wir bekamen bezüglich der Seals. Daher erwähnen und verlinken wir den Touranbieter auch hier im Beitrag.

Bereits im Jahr 2016 haben wir das Kajak für uns entdecken können. Damals waren wir ganze sieben Tage mit unseren Kajaks in Palau unterwegs.

Da es uns so gut gefallen hat, war es keine Frage, dass wir uns in Neuseeland nicht auch in ein Kajak setzen würden. Und das taten wir im wunderschönen Abel Tasman National Park.

Nachdem wir auf unserem Weg entlang der Westküste Neuseelands die Pancake Rocks erkundet hatten, ging es für uns weiter in Richtung Abel Tasman National Park.

Da die Wettervorhersage für unseren 4 Tage Aufenthalt ziemlich gut aussah, entschieden wir uns relativ spontan dazu, diese 4 Tage mit dem Kajak durch den Abel Tasman National Park zu paddeln. Falls du ebenfalls einmal Lust auf eine solche Tour hast, dann findest du hier die wichtigsten Informationen im Überblick.


Der National Park

Der Abel Tasman National Park befindet sich an der Nordküste der Neuseelandischen Südinsel. Von Motueka und Nelson kann man diesen über den SH60 erreichen. Zahlreiche kleine Buchten mit türkisblauem Wasser und Klippen aus Granit und Marmor zieren den National Park und laden zum verweilen ein. Kein Wunder, dass man diese Region gerne mit dem Kajak erkundschaftet.

Einige Buchten, wie zum Beispiel die Mosquito Bay, kann auch nur von Kajaks oder kleinen Booten angesteuert werden. Hier kommen keine Touristenmassen mit Wassertaxen her.

Auch die Wanderer werden mit dem Namen „Mosquito Bay“ nichts anfangen können. Denn diese Bucht kann nicht zu Fuß erreicht werden.


Übernachten im Abel Tasman National Park

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es während deiner Kajaktour durch den Abel Tasman National Park reichlich. Dabei kannst du dir aussuchen, ob du auf einem DOC Campingplatz – unter dem Sternenhimmel – übernachten möchtest, oder lieber etwas mehr Luxus in Anspruch nimmst und dich in einer der Hütten einmietest.

Und keine Sorge… auf jedem Campingplatz findest du eine Toilette. Auch wenn es manchmal nur ein Plumpsklo ist.

Dabei varieren die Preise natürlich. Wichtig dabei ist auch zu beachten, zu welcher Jahreszeit du diese Tour machst.

Hochsaison: 01.10. – 30.04.
Während die DOC Campingplätze im neuseeländischen Sommer alle 30 NZD pro Person und pro Nacht kosten, sind die Hütten mit 75 NZD pro Person und Nacht schon deutlich teurer.

Nebensaison: 01.05. – 30.09.
Im neuseeländischen Winter ist es – natürlich wie fast überall – nur halb so teuer. Für einen der Campingplätze zahlst du in dem Zeitraum nur noch 15 NZD pro Kopf und Nacht. Und auch die Hütten sind mit 32 NZD deutlich günstiger.

Sowohl die Campingplätze als auch die Hütten müssen in jedem Fall vorher gebucht werden!


Die Ausrüstung

Ganz klar: für deine Kajaktour durch den Abel Tasman National Park brauchst du wohl ein Kajak. Im gesamten National Park gibt es insgesamt 5 Anbieter. Wir haben uns damals für „Abel Tasman Kajaks“ entschieden. Denn bei diesem Anbieter mussten wir uns um nichts weiter kümmern. Sie haben die Unterkünfte für uns gleich mitgebucht. Zudem haben wir kaum einen Anbieter gefunden, der eine 4-tägige und ungeführte Kajaktour anbietet.

Wir wurden von Abel Tasman Kajaks mit allem ausgestattet, was wir für unseren Trip brauchten, angefangen beim Kajak. Wir wurden mit wasserdichten Taschen bestückt und eine Signalfackel für den Notfall gab es auch noch dazu.

Falls du dich für eine solche Tour entscheiden solltest, dann ist es wichtig, leichte und bequeme Sachen zu tragen. Schuhe brauchst du während des eigentlichen paddelns nicht. In den sogenannten Dry-Bags wird alles verstaut, was du für deine Übernachtung brauchst. Gaskocher*, Kochgeschirr*, Klamotten, Schuhe, Essen und natürlich ganz wichtig: Trinken.

Ein Zelt*, eine Isomatte* und einen Schlafsack solltest du natürlich auch mit dabei haben. Außer du buchst dich in eine der Hütten ein.


Preise deiner Kajaktour durch den Abel Tasman National Park

Als wir damals die Preise der Anbieter verglichen haben, haben wir schnell gemerkt, dass sie sich eigentlich kaum unterscheiden. Und da wir so lange wir möglich mit dem Kajak unterwegs sein wollten, haben wir uns für die 4-tägige Kajaktour durch den Abel Tasman National Park mit dem Anbieter „Abel Tasman Kajaks“ entschieden. Und wir sind wirklich sehr zufrieden. Denn hier wird alles angeboten, was das Herz begehrt.

Ein Tagestrip mit dem Kajak kostet dich hier 90 NZD pro Person.

Solltest du Lust auf eine ausführliche Tour haben, dann bieten sie zum Beispiel auch eine 3-tägige Tour für 220 NZD pro Person an.

Wir hatten damals 4 Tage Zeit und die wollten wir so gut wie es irgendwie ging nutzen. Deswegen haben wir uns für das 4-tägige Kajak-Freiheitspaket entschieden. Mit 280 NZD pro Person inklusive der Übernachtungen kann man da wirklich nichts sagen.

Unter diesem Link findest du alle Angebote von Abel Tasman Kajak. Und wenn du dich alleine in einem Kajak unwohl fühlst, kannst du hier auch wunderbar geführte Touren buchen – auch mehrtägige.


Highlight der Kajaktour durch den Abel Tasman National Park

Unsere persönliche Empfehlung für dich: Mach diese Tour auf jeden Fall in den Monaten zwischen Februar und Mai. Denn in genau dieser Zeit lernen die im Dezember/Januar geboren neuseeländischen Seebären das schwimmen. Dem zufolge sind die kleinen Racker verdammt neugierig und folgen deinem Kajak. Es ist ein Traum zuzusehen, wie sie mit deinem Paddel spielen und ihre neugierigen Glubschaugen aus dem Wasser strecken.

Sicherlich kannst du auch schon im Dezember oder Januar Glück haben, dass du welchen begegnest. Allerdings ist die Wahrscheinlich ein paar Monate später deutlich größer.

Aber Achtung: Es sind Wildtiere!!! Halte auf jeden Fall einen Abstand von mindestens 20 Metern ein. Wenn die Tiere auf dein Kajak zu schwimmen, dann genieße es einfach. Paddel ihnen bitte nicht hinterher, nur um ein perfektes Foto zu erhaschen.

Zu unseren Eindrücken in Fotoformat findest du hier bewegtes Material. 

https://www.youtube.com/watch?v=97CEPx-BTV8&t=7s
Wir hoffen, wir konnten dich mit unserem Beitrag für eine kleine Kajaktour durch den Abel Tasman National Park begeistern. Vielleicht ist dir dieser Beitrag auch einfach eine Hilfe bei deiner Planung. Wenn du noch Fragen hast, dann schreib diese doch einfach in die Kommentare.

Viel Spaß bei deinem Abenteuer durch den Abel Tasman National Park.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält unsere persönlichen Produktempfehlungen mit sogenannten Affiliate-Links. Die Produkte werden dadurch nicht teurer für euch. Kauft ihr etwas über einen dieser Links bei Amazon, dann bekommen wir aber eine kleine Provision. Dadurch könnt ihr unsere Arbeit ein wenig unterstützen. 

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Wir hoffen, wir konnten dich mit unserem Beitrag für eine kleine Kajaktour durch den Abel Tasman National Park begeistern. Vielleicht ist dir dieser Beitrag auch einfach eine Hilfe bei deiner Planung. Wenn du noch Fragen hast, dann schreib diese doch einfach in die Kommentare.

Viel Spaß bei deinem Abenteuer durch den Abel Tasman National Park.

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