3 Tage in der Millionenmetropole Hong Kong

HONG KONG

Auf geht’s nach Hong Kong. Es stand noch ein langer Weg bevor, bis ich in die Millionenmetropole eintauchen konnte – ein Zwischenstopp von neun Stunden in Singapur.

Vorher musste ich allerdings noch Abschied nehmen, denn Melanie wird noch weitere vier bis fünf Monate in Australien bleiben. Den Teilflug bis nach Singapur vertrieb ich mir mit einem Australier und dem ein oder anderen Bier. Es war auf jeden Fall sehr lustig. Die 9 Stunden Aufenthalt und der Anschlussflug nach Hong Kong liefen dann ziemlich unspektakulär und so verbrachte ich die meiste Zeit mit schlafen – so gut es eben ging.

Als ich in Hong Kong ankam, suchte ich mir erst einmal was zu essen. Ich musste sowieso noch zwei Stunden warten, bevor ich mit dem Bus zu Chen fahren konnte. Mein Couchsurfing Host musste noch bis 9:00 arbeiten.

Der erste Eindruck von Hong Kong

Zwar war ich völlig kaputt, aber dennoch trieb es mich nach einer kurzen Pause bei Chen gleich in die Stadt. Schließlich sollte ich ja nur 3 Tage zur Verfügung haben. Der erste Eindruck von Hong Kong war beeindruckend. Die Stadt war relativ sauber und die Skyline mit den Bergen ist der Wahnsinn. Einziges Manko – die vielen Hochhäuser. Aber irgendwo müssen 8 Millionen Menschen ja leben.

Ich lief also ein wenig durch die Stadt. Fuhr mit dem Boot nach Hong Kong Island, bevor es mich mit der Peak Tram auf einen Berg trieb. Hier hielt ich bei Wind und kalten 10 Grad bis zum Sonnenuntergang aus und es hat sich gelohnt. Der Ausblick von oben, wenn alles beleuchtet ist, ist schon super. Auf dem Rückweg machte ich noch am Victor Harbour halt, um die tägliche Lichtshow zu sehen. Gelohnt hat diese sich allerdings nicht so sehr, vielleicht lag es auch einfach an den Wolken, das diese nicht so super rüber kam.

Raus aus der Großstadt

Am nächsten Tag trieb es mich nach Tai-O und Ngong Ping. Tai-O ist ein kleines Fischerdorf, auf der Insel wo sich auch der Flughafen befindet. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit und es regnete – mal mehr, mal weniger. Es gab auch die Möglichkeit mit einer Gondelbahn nach Ngong Ping zu fahren und dann weiter mit dem Bus nach Tai-O. Nach kurzem erkundigen wie teuer denn die Bahn sei, entschied ich mich ohne zu zögern direkt mit dem Bus zu fahren. So bezahlte ich nur 35 HKD statt 200 HKD.

Trotz der ganzen Wolken war die Fahrt und das Dorf selbst sehr cool. Hier war man fernab von jeglichem Großstadtflair. Es schien, als wäre man in einem anderen Land. Nach etwa zwei Stunden fuhr ich weiter nach Ngong Ping. Es ist so eine richtig kleine Touristenstadt mit vielen Souvenirläden usw. Wie die meisten fuhr ich nur wegen dem großen Buddha hin. Leider kam ich zu spät und der Zugang zur Statue war schon geschlossen. Sehr schade eigentlich, von unten sah er schon ziemlich interessant aus.

Wo bin ich hier eigentlich

Den Abend ließ ich heute auf Hong Kongs bekannten Nachtmarkt ausklingen. Auf den Weg dahin habe ich mich noch in einem Einkaufszentrum verlaufen. Ich hätte nie gedacht, dass mir das mal passiert. Aber es schien so, als ob es keinen Ausgang gibt. Angekommen bin ich dort mit dem Zug im Untergeschoss und wie es mein Verstand so wollte fuhr ich eben ganz nach oben – zum Ausgang. Dieser Ausgang führte allerdings nur in einen Hof, wo sich die angrenzenden Wohnhäuser befinden. Einmal im Kreis gelaufen und gesucht, ging ich wieder in das Einkaufszentrum und fragte mich irgendwie mit Händen und Füßen durch. Nach etwa einer halben Stunde bekam ich dann mit, dass es einen unterirdischen etwa einen Kilometer langen Gang gibt. Der führte dann auch wieder in die Freiheit.

Auf dem Nachtmarkt angekommen, schlenderte ich so durch die Gänge. Kaufte ein bis zwei Souvenirs und verließ ihn auch gleich wieder. Auf jeden Fall war es sehr lustig, vor allem das Verhandeln in den asiatischen Ländern macht immer wieder Spaß. So kaufte ich zwei paar Chopsticks für 30 HKD, Anfangspreis waren 70 HKD. Dafür musste ich allerdings zweimal den Stand verlassen und etwa zehn Minuten verhandeln. Und dabei geht es nicht darum, diese vier Euro zu sparen, sondern mehr um den Spaß an der Sache.

Nach einer sehr kurzen Nacht, in der ich viele Videos geschnitten habe, wurde ich an meinem letzten Tag zum Frühstück eingeladen. Es war ein typisch chinesisches Frühstück mit Dumplings und Dim Sum, welches man sich allerdings nur zu besonderen Anlässen gönnt. Ich war echt sehr beeindruckt von dieser Gastfreundschaft, ich hatte ja vorher auch schon immer Mittag- und Abendessen bekommen. Chen schaffte mich dann noch zum Bus der mich zum Flughafen brachte, wo ich meinen Flug nach Istanbul antrat.

 

 

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