Totes Meer – ein Spiel zwischen den Farben

ISRAEL

Wir hatten die Hoffnung auf ein kleines Auto, um an ein ganz besonderen Ort zu gelangen – Totes Meer. Also machten wir uns am Morgen des dritten Tages in Israel auf zu einer Autovermietung.
Denn auch das Tote Meer stand auf meiner Bucket List.

Anfänglich waren wir etwas skeptisch, als wir an der Station ankamen. Es war ein unbekannter Vermieter, in einem israelischen Hinterhof, Namens Sunnycar.
Wir entschieden uns dennoch für ein kleines Gefährt. Was soll schon passieren? Falls sie bei der Rückgabe irgendwelche Beulen oder Kratzer entdecken, behalten sie im schlimmsten Falle sie die Selbstbeteiligung ein.
Also schnell alles ausgefüllt, bezahlt und 30 Minuten später saßen wir im Auto.
Nur noch kurz ins Hostel unsere Sachen und Zimmernachbarn holen und dann konnten wir uns auf den Weg. Totes Meer, wir kommen!!

Landschaftlich ähnelt Israel stark den Nordafrikanischen Ländern, wie Tunesien und Ägypten.
Auf dem Weg sahen wir auch immer mal wieder paar Leute mit Ihren Kamelen rumspazieren. Die Überfahrt ins Westjordanland, wo das Tote Meer liegt, verlief auch komplett problemlos. All die Sachen, die man vorher im Internet gelesen hat, traten nicht ein.

Kurze Zeit später erreichten wir dann auch schon den Nullpunkt. Jetzt waren wir also auf Meereshöhe.
Von nun an ging es weiter bergab und regelmäßig waren Hinweisschilder aufgestellt, auf welcher Höhe man sich befand. Als wir dann das Tote Meer erblicken konnten und die Straße entlang fuhren, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus.

Links das Tote Meer, mit seiner unglaublichen Farbgebung und schönen Salzkristallen, etwa 430 m unter dem Meeresspiegel, und rechts eine Bergkette. Traumhaft schön.
Wie hoch das „Meer“ einmal war, sieht man noch ziemlich gut.
Jedes Jahr geht es um etwa 1 Meter zurück und 2050 soll wohl nur noch ein kleiner Teich übrig sein.

Das Baden im Toten Meer war  grandios. Es war genauso, wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Der Salzgehalt hier liegt bei etwa 33 % (zum Vergleich, im Mittelmeer sind es etwa 4 %). Durch den hohen Salzgehalt, kannst du dich ohne Probleme an der Oberfläche treiben lassen.
Du solltest allerdings aufpassen, dass du mit den Händen nicht die Augen reibt, was mir dummerweise passiert ist.

Da unsere Zimmernachbarn aus dem Hostel die nächsten Tage in Jerusalem verbrachten, ging es für uns auf dem Rückweg erst einmal dort hin. Eigentlich wollten wir uns ja noch ein wenig in Jerusalem umsehen, aber da es schon recht spät war und auch regnete, lieferten wir nur die beiden Schweizer ab und fuhren weiter.

In einem Dorf zwischen Jerusalem und Tel Aviv suchten wir uns noch ein schönes Restaurant zum Abendessen und wurden auch fündig.
Hier ließen wir es uns noch einmal richtig gut gehen, da es am nächsten Tag ja dann schon wieder zurück nach Hause gehen sollte.
EIGENTLICH!!!

Glück im Unglück

Der nächste und EIGENTLICH letzte Tag begann ganz entspannt. Wir brachten am Morgen das Auto zurück, gingen noch einmal in die Stadt zum Frühstücken, um dann zum Flughafen zu fahren.
In den Sicherheitsbereich kamen wir ohne weitere Probleme und der Flieger startete auch rechtzeitig.

Und dann nahm das Unheil seinen Lauf…
Über Istanbul kreisten wir etwa 1 Stunde rum, da wir keine Landeerlaubnis erhielten.
Als wir dann doch endlich landeten, war uns schon klar, dass wir unseren Anschlussflug verpassen würden. Und so war es dann auch.
Also ging es zum Schalter von Turkish Airlines und siehe da, wir waren natürlich nicht die einzigen.
Es ging eigentlich alles recht geordnet ab und nach etwa 45 Minuten wurden wir zu einem Hotel gebracht, wo wir die Nacht verbringen durften.
Ein schönes Doppelzimmer wartete auf uns und ein Buffet war auch noch aufgebaut.
Alles auf Kosten von Turkish Airlines natürlich.
Zwar war mein Chef nicht wirklich begeistert von dem Ganzen, aber was will man machen? Ich hingegen, fand es ziemlich cool. Auch das muss man einmal mitgemacht haben.

Und so endete der verlängerte Kurztrip dann am nächsten Tag gegen Mittag in München.

Fazit:
Tel Aviv ist definitiv eine Reise wert. Trotz, dass man in unseren Medien eher negative Schlagzeilen über Israel hört, lohnt sich ein Besuch in diesem Land.
Und zum Toten Meer braucht man auch nicht mehr viel sagen. Schau dir die Bilder und das Video an und nutze die Zeit, solange es noch so existiert.

 

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