Tagesausflug nach Sorrento

AUSTRALIEN

Lange war es ruhig auf unserem Blog. Denn ich kämpfe immer noch mit den Folgen meines Unfalls vor 5 Wochen.
Langsam wird es wieder wieder Sommer in Melbourne und im südlichen Australien. Und wenn ich sage “langsam”, dann meine ich plötzlich. Denn letztes Wochenende begann der Frühsommer mit 30 Grad.

Das gute Wetter wollten wir an diesem langen Wochenende ausnutzen. Und wisst ihr, warum langes Wochenende ist? Der Freitag ist ein Feiertag, weil am Samstag das Finale im australischen Football ist. Das ist so typisch für Australien. Immer wenn ein Feiertag auf ein Samstag oder Sonntag fällt, dann wird der freie Tag einfach auf den Freitag oder Montag geschoben.
Aber wie dem auch sei, wir nutzen das lange Wochenende für einen Tagesausflug nach Sorrento. Ein kleiner Tagesausflug sollte für den Anfang reichen. Immerhin bin ich noch auf Krücken unterwegs.

Sorrento liegt auf der Halbinsel Mornington und ist mit dem Auto in eineinhalb Stunden von Melbourne zu erreichen. Der italienische Gründer benannte Sorrento nach der süditalienischen Stadt.

Sorrento, wir kommen

Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen und uns fertig gemacht hatten, ging es auch schon los in Richtung Sorrento. Obwohl wir jetzt nun schon fast 1 Jahr hier sind, haben wir es noch nicht in diese Gegend um Mornington geschafft.

Wir entschieden uns, auf dem Hinweg, die gemütliche Strecke entlang der Küste zu fahren. Die schicken Villen mit schönem Meerblick luden zum Träumen ein. Und auch der eine oder andere Spot mit wunderschönen Stränden konnte sich sehen lassen. Das ist eben Australien.

Zwischen Mornington und Sorrento fuhren wir auf einen Berg der 356 Meter in die Höhe ragte. Von hier aus hatten wir eine traumhafte Sicht auf die Port Phillip Bay.
Die Bucht vor Melbourne ist ungefähr so groß wie das Saarland. Das verdeutlicht mal wieder, um welche Dimensionen es sich hier handelt.

In Sorrento angekommen steuerten wir auch gleich zwei Aussichtspunkten an.
Beim zweiten Aussichtspunkt, dem Point Nepean, die Einfahrt vom Meer zur Port Philip Bay, hatten wir nicht viel Glück. Der Weg vom Parkplatz zum Aussichtspunkt betrug knapp 3 Kilometer. Das war unter den Umständen einfach zu viel. Die Alternative wäre ein Shuttlebus für 10 $ (7 €) gewesen. Da wir sowieso noch einmal wiederkommen wollen, ließen wir es sein und machten es uns am Meer mit einem kleinen Picknick gemütlich.

Die Beweise, dass dieses Gebiet von Aborigines besiedelt wurde, lassen sich 40.000 Jahre zurückverfolgen. Später war dieses Gebiet Militärbasis und 1852 wurde hier die zweitälteste Quarantänestation Australiens eröffnet.

Nach unserem kleinen Rundgang im Nationalpark zog es uns nochmal nach Sorrento.
Straßen und Strände waren bei dem Wetter natürlich gut besucht. Die Stadt an sich ist nichts besonderes und so gab es für uns zum Abschluss – vor der Heimfahrt – das wohl bisher beste Eis, was wir bisher in Australien gegessen haben.Eis essen in Sorrento

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