Neben 10 Stunden Stopover in Bangkok, bescherte uns die Reise nach Palau auch noch 24 Stunden in Taipeh, der Hauptstadt Taiwans.

Am Abend gegen 23.00 Uhr kamen wir im Hostel an und konnten demzufolge entspannt ausschlafen. So verließen wir ausgeruht und nur mit Handgepäck das Hostel. Unsere großen Rucksäcke wurden zum Glück von Palau, direkt nach Amsterdam durchgecheckt. Das können wir dir auch nur empfehlen. Frag am besten beim Check-in nach, ob das möglich ist. Dann packst du dir deinen Tagesrucksack mit den Dingen, die du brauchen könntest. So kannst du deinen Zwischenstopp genießen.

Das Erste was wir wollten, war Frühstücken. Allerdings ist das gar nicht so einfach, vor allem im asiatischen Raum und dann noch in einem neuen Land. Sicher, du könntest dir in einem 7Eleven oder beim Starbucks ein Sandwich oder ähnliches holen, aber das liegt wahrscheinlich nicht in deiner Vorstellung, ein Land kennen zu lernen. Schließlich Reisen wir, um neue Erfahrungen zu machen und Neues zu testen. Also zogen wir weiter durch die Gegend, bis wir an einem Straßenstand vorbeikamen. Dort gab es eine Art Omelett, was wir definitiv probieren wollten. Und wie so oft in Asien, wurden wir nicht enttäuscht.

Gestärkt konnte es dann weiter in Richtung Stadtkern gehen. Wir hatten keine bestimmten Vorstellungen oder einen festen Plan von dem, was wir uns anschauen wollten. Nach gut 2 – 3 Stunden kamen wir dann an einer Tempelanlage vorbei, welche wir uns näher ansahen.

Rituale im Tempel Xingtian

Der Xingtian Tempel ist einer der populärsten Tempel in Taipeh und umfasst insgesamt etwa 7000 qm. Zu unserem Glück konnten wir zwei Rituale beobachten. Bei dem einem, dem sogenannten Shoujing (收驚), werden Menschen von Ängsten und Sorgen befreit. Vorwiegend Frauen des Tempels wehen Weihrauch über Personen, die Stress und Ängste haben. Dieses Ritual soll helfen, das Herz und die Gedanken wieder frei zu machen und zu beruhigen. Bei dem anderen Ritual werden zwei halbrunde Steine (Mondsteine) vom Kopf aus auf den Boden geworfen, um dann die Antwort auf eine vorher gestellte Frage zu erhalten. Wichtig dabei ist, dass die Frage so gestellt wird, dass diese mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden kann. So ist die Antwort „Ja“, wenn einmal die abgerundete und einmal die flache Seite des Steines nach oben schaut.

Chiang-Kai-Shek Memorial Hall

Danach fuhren wir weiter zur Chiang-Kai-Shek Memorial Hall. Die Halle wurde zum Gedenken an den langjährigen PräsidentenDer Ausblick über das Gelände und obersten Militärbefehlshaber der Republik China gebaut. Im Jahr 1980, also fünf Jahre nach seinem Tod wurde sie eröffnet. Außerdem umgibt sie ein 240.000 qm großer Park mit zwei weiteren Tempelanlagen in Taipeh. Von 2006 bis 2008 gab es viele Diskussionen um den Namen der Anlage. So wurde diese für einen kurzen Zeitraum in Nationale Taiwan Demokratie Gedenkhalle umbenannt, bevor sie dann aber doch wieder den alten Namen bekam. Der Grund waren diverse Menschenrechtsverletzungen von Chiang-Kai-Shek, während seiner Amtszeit.

Eine Statue vom PräsidentenDer letzte Ort, den wir für diesen Tag ansteuerten, war ein Nachtmarkt. Wir erhofften uns viel leckeres Essen, wo wir uns durchprobieren können, wie damals in Brunei. Wir wurden leider schwer enttäuscht. Der Nachtmarkt war sehr klein und es gab nur wenige Stände die ansprechendes Essen verkauften. Allerdings hatten wir uns nicht ausreichend informiert, welcher Market lohnenswert ist. Falls du dir ebenfalls ein Night Market anschauen möchtest, informiere dich bitte im Vorfeld. Sonst kann es sein, dass du so enttäuscht wirst, wie wir.

Eigentlich wollten wir danach noch zu einem Tower, dem Taipeh 101. Benannt nach seinen 101 Stockwerken, war der 508 Meter hohe Tower bis 2007 sogar der größte der Welt. Mittlerweile ist es noch das siebthöchste Gebäude. Allerdings wurde die Sicht immer schlechter und viel Lust hatten wir auch nicht mehr. Darum beschlossen wir zum Flughafen zu fahren und den Aufenthalt in Taipeh gemütlich ausklingen zu lassen.

 

Wir sind Tausend fremde Orte

Wir leben und lieben das Reisen. Und weißt du auch warum? Weil wir mit jeder Reise neue Kulturen, neue Länder und neue Menschen kennen lernen dürfen.

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